Libor-Manipulationen: EU droht Banken im Zinsskandal mit Milliardenstrafen

DPADie Zinsmanipulationen könnten für die Banken teurer werden als gedacht. Die EU-Kommission droht den Geldhäusern: Wenn sie sich nicht stärker an der Aufklärung des Skandals beteiligen, kann es Strafen von bis zu 30 Prozent ihres gesamten Gewinns geben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-884891.html
  1. #1

    Joaquin Almunia

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zinsmanipulationen könnten für die Banken teurer werden als gedacht. Die EU-Kommission droht den Geldhäusern: Wenn sie sich nicht stärker an der Aufklärung des Skandals beteiligen, kann es Strafen von bis zu 30 Prozent ihres gesamten Gewinns geben.

    EU droht Banken im Zinsskandal mit Milliardenstrafen - SPIEGEL ONLINE
    Sollte es tatsächlich einen aufrechten Recken (Joaquin Almunia) in diesem ganzen korrupten EU-Haufen geben, der sich wagt, gegen die Übermacht der Finanzmafia eine Fahne hoch zu halten?

    Mal sehen, ob er das durchhält, wenn er plötzlich merkt wie im von links und rechts die vermeintlichen Freunde in den Rücken fallen.
  2. #2

    Die Gewinne 100% abschöpfen,

    die Verantwortlichen wegen Verbrechen gegen die Weltbevölkerung einsperren.
  3. #3

    Warum Strafen vom Gewinn?

    Im eu Kartellrecht werden 10-30 % Strafen vom Umsatz faellig. Den Banken erlaubt man erst noch, ihren Gewinn runterzurechnen. Es drohen zwar Milliardenstrafen, aber die EU hat eine bankenschonende Loesung vorbereitet. Auf Gewinnanteile kann man mal verzichten. Der Schreiber des Artikels ist auf die Lobbyarbeit reingefallen.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zinsmanipulationen könnten für die Banken teurer werden als gedacht. Die EU-Kommission droht den Geldhäusern: Wenn sie sich nicht stärker an der Aufklärung des Skandals beteiligen, kann es Strafen von bis zu 30 Prozent ihres gesamten Gewinns geben.

    EU droht Banken im Zinsskandal mit Milliardenstrafen - SPIEGEL ONLINE
    Die gesamte Branche gehört unter staatliche Aufsicht gestellt und die Gewinne abgeschöpft, so lange, bis auch der letzte Cent aus der von den Banken verursachten Finanzkrise zurück gezahlt wurde.
    Dividendenzahlungen streichen, Boni streichen, Managergehälter um 75% reduzieren und dem Gesocks Ausweise und Pässe abnehmen, damit eine Flucht ins Ausland unmöglich ist. Solche Leute haben ihre Bürgerrechte verspielt!
  5. #5

    Nur keine Aufregung ...

    Auch diese eventuell fälligen Milliardenstrafen werden sicher alternativlos durch eine systemrelevante Bankenrettung abgefangen ... Frau Merkel und der deutsche Steuerzahler werden schon für die Betrügereien der Großbanken geradestehen ... da mache ich mir gar keine Sorgen ...
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zinsmanipulationen könnten für die Banken teurer werden als gedacht. Die EU-Kommission droht den Geldhäusern: Wenn sie sich nicht stärker an der Aufklärung des Skandals beteiligen, kann es Strafen von bis zu 30 Prozent ihres gesamten Gewinns geben.

    EU droht Banken im Zinsskandal mit Milliardenstrafen - SPIEGEL ONLINE
    Seit wann beteiligt sich die Mafia an der Aufklärung von Verbrechen der Mafia ?
    Alles nur Getöse um die Öffentlichkeit zu beruhigen. In Wirklichkeit will niemand die Großbanken bestrafen; es soll der Eindruck von Handlungsfähigkeit und Unabhängigkeit erweckt werden. Im Hinterzimmer wird den "Herren" derweil zugesagt daß die Strafen sehr moderat ausfallen und ohne Probleme gestemmt werden können - steuerlich absetzbar wahrscheinlich.

    Wer immer noch glaubt die Politik sei Willens die Finanzbranche ERNSTHAFT an die Kette zu legen muß einen getrübten Blick auf die Wirklichkeit haben.
    Politik und großes Geld sind doch schon lange in einer symbiotischen Beziehung. Das "System" beruht auf dieser Beziehung und unsere Top-Politiker werden NICHTS unternehmen daran etwas zu ändern - sie würden den Ast absägen auf dem sie sitzen.

    Die EU kann drohen soviel sie will - in London, Frankfurt oder an der Wallstreet wird man darüber schmunzeln und zum Tagesgeschäft übergehen. Die Herren wissen eben genau WER WEN kontrolliert.
  7. #7

    Günstig weggekommen

    Auf Anteile vom Gewinn kann man mal verzichten. Im verwandten EU Kartellrecht werden den Tätern vergleichbare Prozentsätze vom Umsatz abgeknöpft. Fazit: Drakonie wird hier mal wieder nur vorgetäuscht gegenüber den Banken.
  8. #8

    Nix

    ...wird passieren! Wie immer.

    Bin gespannt wie lang sich der deutsche Michel das noch gefallen lassen wird!
  9. #9

    Zitat von Nörgelkopf Beitrag anzeigen
    die Verantwortlichen wegen Verbrechen gegen die Weltbevölkerung einsperren.
    Wieso nur Geldstrafen, Betrüger gehören ins Gefängnis, das macht man doch auch mit anderen?
    HR