Permafrost: Gefahr für den Treibhausgas-Tresor

Anton VaksEin Viertel der Landmasse auf der Nordhalbkugel ist dauerhaft gefroren. Wie ein Tresor umschließt der Permafrost mindestens 1700 Gigatonnen Kohlenstoff. Wie stabil sind diese Regionen? Eine neue Studie legt nahe, dass schon ein geringer Temperaturanstieg fatale Folgen haben könnte.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-884815.html
  1. #180

    Gerlich

    Zitat von Mustermann Beitrag anzeigen
    Na ja, das ist wie in jeder Familie, einen peinlichen Onkel gibt es immer, der wird einfach ignoriert, soweit es geht. Ok, bei einer Beerdigung muss man ihn einladen aber sonst, besser nicht erwähnen.

    Gerlich ist Professor a.D. Was mag das sein, ist das neudeutsch für emeritiert?
    Auf der TU scheint er seine Treibhausphysik auch nicht zu lehren:
    https://www.tu-braunschweig.de/imaph/people/gerlich

    Hat er eigentlich solche Sachen schon veröffentlicht, bevor das A.D. zu seinem Prof. kam?
  2. #181

    Dann fragen

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Es ging um Fakultäten, nicht um Institute.
    Dann fragen Sie doch einfach in den jeweiligen Fakultäten nach den Instituten.
    Die helfen Ihnen gerne weiter.
  3. #182

    Zitat von platten Beitrag anzeigen
    Stimmt nicht! Wir wäre es mal mit einem Link der das bestätigt. Um den drücken Sie sich schon seit Jahren.
    Den link habe ich doch schon oft gebracht.
    Wasser
    Was mir schwer fällt, ist einen link zu finden, der den Anteil des Grundwassers zeigt.
  4. #183

    Zitat von platten Beitrag anzeigen
    Warum ist das Eis in den Bohrungen in Grönland dann maximal 125.000 Jahre alt?
    Zitat:
    "Unsere Bohrung liefert höchstwahrscheinlich Einblicke in die Klimageschichte der vergangenen 150000 Jahre", sagt Jorgen Peder Steffensen, einer der leitenden Wissenschaftler. Der Eiskern würde demnach vier Zeitalter umfassen: am oberen Ende die aktuelle Warmzeit, das Holozän, darunter die davor herrschende Eiszeit, dann die letzte Warmzeit, das sogenannte Eem, und zusätzlich der Übergang in eine noch weiter zurückliegende Eiszeit. Im Eem war es in Grönland etwa fünf Grad Celsius wärmer als heute; die weltweite Durchschnittstemperatur lag um ein bis zwei Grad über der heutigen.
  5. #184

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Es ging um Fakultäten, nicht um Institute.
    Was ist denn Klima genau und was sind die Grundlagen und Methoden? Richtig, nichts als durchschnittliches Wetter oder atmosphärische Vorgänge an einem Ort. Deshalb gibt es Klimawissenschaft an den Fakultäten, Departements, Fachbereichen oder Instituten für Atmosphärenphysik, Geophysik, Meteorologie, Ökologie und auch Geographie. Sie können es sich aussuchen.

    Ein Beispiel für ein außeruniversitäres Institut:
    Das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung Leipzig ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL). Ihr gehören insgesamt 86 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen sowie drei assoziierte Mitglieder an. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Insgesamt beschäftigen die Leibniz-Institute 14.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind 6.500 Wissenschafter, von denen wiederum 2500 als Nachwuchswissenschaftler tätig sind.
  6. #185

    Zitat von platten Beitrag anzeigen
    Dann fragen Sie doch einfach in den jeweiligen Fakultäten nach den Instituten.
    Die helfen Ihnen gerne weiter.
    Das hatten wir doch schon.
    Die Wissenschaftler, die in der Klimaforschung arbeiten, sind Meteorologen, Physiker und Chemiker. Auch noch ein paar Mathematiker und Biologen.
    Und wenn wir den Herrn Edenhofer vom PIK als Klimaforscher betrachten, ist sogar ein diplomierter Wirtschaftswissenschaftler dabei.
    Wenn die Klimaforscher uns so richtig Angst vor dem Wandel machen, lassen sie sich schon mal von den Theologen beraten! :-)
  7. #186

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Die Wissenschaftler, die in der Klimaforschung arbeiten, sind Meteorologen, Physiker und Chemiker. Auch noch ein paar Mathematiker und Biologen.
    Bitte die Informatiker nicht beleidigen!
    Und wenn wir den Herrn Edenhofer vom PIK als Klimaforscher betrachten, ist sogar ein diplomierter Wirtschaftswissenschaftler dabei.
    Das Klima ist nun mal eine bedeutende Größe für die Wirtschaft eines Staates und für die Ernährung der Menschheit. In England hat die Landwirtschaft riesige Probleme wegen der Überschwemmungen im vergangenen Jahr. Wenn das nur ein paar Jahre hintereinander passiert, dann sind viele Betriebe bankrott.
    Wenn die Klimaforscher uns so richtig Angst vor dem Wandel machen, lassen sie sich schon mal von den Theologen beraten! :-)
    Das Klima ist aber schon im Diesseits wirksam und überprüfbar. Die Frage ist, ob man dieses unkalkulierbare, aber lebensgefährliche Risiko mit offenen Augen wirklich herausfordern soll.

    British farming in crisis.

    Auch wenn man nicht jeden Satz versteht, kann man das Wesentliche erahnen.
  8. #187

    Ja das ist so

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Das hatten wir doch schon.
    Die Wissenschaftler, die in der Klimaforschung arbeiten, sind Meteorologen, Physiker und Chemiker. Auch noch ein paar Mathematiker und Biologen.
    Und wenn wir den Herrn Edenhofer vom PIK als Klimaforscher betrachten, ist sogar ein diplomierter Wirtschaftswissenschaftler dabei.
    Wenn die Klimaforscher uns so richtig Angst vor dem Wandel machen, lassen sie sich schon mal von den Theologen beraten! :-)
    Ja, das ist so.
    Der Klimawandel betrifft auch die Biologie und auch die Wirtschaft. Ist doch logisch, dass man auch Wissenschaftler in diesen Gebieten benötigt.

    Ich muss doch wissen,ob es sich in 30 Jahren noch lohnt hier Riesling anzubauen.Bei der Ernte muss ich doch schon jetzt anders vorgehen als vor 30 Jahren.

    Die Theologen sind aber meist Klimaskeptiker, die sich darauf berufen, dass Gott Noah gegenüber nicht geflunkert hat.
  9. #188

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    British farming in crisis.

    Auch wenn man nicht jeden Satz versteht, kann man das Wesentliche erahnen.
    Hmm, Sie wissen ja:
    Was bekommt ein neugeborener Bauersohn als Erstes?
    Er bekommt einen Backstein auf die Brust gelegt, damit er gleich das Stöhnen und Jammern lernt...
  10. #189

    Zitat von Stefan_G Beitrag anzeigen
    Der Faktor ist etwas über 7, nicht 5.
    Der letzte Satz müsste auf "könnte" enden, weil von 2000 km3 verdunstendem Wasser sicher >1995 km3 wieder zu Wasser kondensieren. Was energetisch ein Nullsummenspiel ist.
    Wenn 1995 km³ verdunstetes Wasser wieder zu Wasser kondensiert, wird die latente Wärme frei. Natürlich ist das ein Nullsummenspiel.
    Diese latente Wärme wird aber aus den heissen, semiariden Zonen wegtransportiert, was ohne Beregnung nicht der Fall wäre.
    Wenn dann das kondensierte Wasser abregnet, gibt es einen warmen Regen, der irgendwo z.B. Meerwasser erwärmt, vielleicht in der Arktis.
    Und um Meereseis abzuschmelzen, gibt es nicht Besseres als warmes Wasser.