Afghanistan-Mission ab 2014: Radikal-Abzug der USA verzögert Nato-Planungen

Getty ImagesDie Planungen für die Trainingsmission in Afghanistan nach dem Jahr 2014 stocken, Entscheidungen sollen erst im Sommer fallen. Gebannt schaut die Nato auf die Führungsnation USA - doch die verkündet nur, dass sie ihre Truppenstärke radikal reduzieren will.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-884864.html
  1. #1

    Knappe Kassen !

    Im Zeitalter knapper Kassen kann Präsident Obama den sinnlosen Krieg des Präsidenten Bush nicht endlos fortsetzen. Es wäre noch unsinniger, wenn u.a. Deutschland das sinnlose Unternehmen weiter fortsetzen würde. Karsai und die Taliban würden sich totlachen.
  2. #2

    Zitat von klaus64 Beitrag anzeigen
    Im Zeitalter knapper Kassen kann Präsident Obama den sinnlosen Krieg des Präsidenten Bush nicht endlos fortsetzen. Es wäre noch unsinniger, wenn u.a. Deutschland das sinnlose Unternehmen weiter fortsetzen würde. Karsai und die Taliban würden sich totlachen.
    OMG...

    sie moechte ich sehen wenn ihnen nahe stehende Personen von Terroristen getoetet werden.
    Ziehen sie sich dann auch ein Taliban Trikot an?


    Dieser Abzug zeigt leider nur, was Amerika fuer einen Versager an seiner Spitze hat.

    Dieser Abzug ist so verkehrt, das jedes Opfer das gebracht wurde, um das Land zu befreien vergebens war.
    Obama ist Sicherheits- und Aussenpolitisch ein Risiko, fuer die gesamte Welt.
    Und jetzt schmeisst er wie im Irak einen gewonnen Krieg weg- im Endeffekt hat er ihn bereits mit seiner unnoetigen Abzugsankuendigung weggeworfen. Seit dieser wetzen die Taliban die Messer und laden die Gewehre.

    Zu glauben das Europa die fehlenden Amerikaner auffaengt, kann nicht Obamas Ernst sein.

    Afgahnistan wird im Buergerkrieg versinken, und wenn nicht, werden Warlords und Taliban sich der Kontrolle ueber Taeler und Gebiete bemaechtigen, dei schwache Zentralregierung Karsai wird sie nicht daran hindern koennen, egal wie ausgebildet die Truppen sind.

    Zu Obama faellt mir nichts mehr ein, ich verstehe nur nicht wie er es geschafft hat, in Deutschland soviel Zustimmung zu erhalten.
  3. #3

    @thechamelion3@web.de

    oh mein gott, sie haben sich aber ganz schön amerikanisieren lassen! immer schön auge um auge, zahn um zahn! ist ne super einstellung, allerdings kommt sie dann auch auf einen zurück... und wer nicht versteht, dass sein aussenpolitik zum tot etlicher menschen führt und als quittung den krieg vor die tür gelegt bekommt, der ist ein held? sein sie mein held und gehen sie nach afghanistan und verteidigen sie meine freiheit die die bösen mohnbauern und zeigenhirten dort so sehr bedrohen! ich wünsche ihnen das sie dann ein held werden! die meisten helden sind nämlich tot...
  4. #4

    Wie? Was? Die Nato...

    Seit wann kann man die Büroschreibtischkrieger der Nato verwirren. Die US-Amerikaner sagen, wo es lang geht und man nickt. Was gibt es da, verwirrt zu sein? Der Schreibtisch bleibt, die Kohle stimmt und die Krieger schickt man ggf. zum Spiel in die Kasernen...
  5. #5

    jetzt haben auch

    die amis begriffen, warum die russen abgezogen sind, nähmlich dass man ein land wie afghanistan mit seinem korrupten präsidenten und stammesfürsten, sharia und taliban nicht beherrschen konnte und wird und daher ist der rückzug nur folgerichtig auch angesichts der vielen sinnlosen toten auf beiden seiten nur, wann begreift das die bundesregierung oder glaubt diese immer noch, die Bodenschätze wie lithium, eisen, kupfer, kobalt und gold auch im namen der gefallenen deutschen soldaten für sich zu beanspruchen!?
  6. #6

    Wenn die Grossen

    keinen Bock mehr auf Stänkern haben, sollen die Kleinen wenigstens noch die Stellung halten. Evtl. haben sich ressourcenpolitische Umstände geändert - so liesse sich das plötzliche Desinteresse am Zentrum des Weltterrors auch erklären. Wir Deutschen sollen das Hintertürchen noch ein Weichen offen halten - man weiß ja nie so genau....
  7. #7

    Die germanische Legion des Imperiums im Teutoburger Hindukusch

    Zitat von thechamelion3@web.de Beitrag anzeigen
    OMG...Dieser Abzug zeigt leider nur, was Amerika fuer einen Versager an seiner Spitze hat.
    Ihr Standpunkt ist der eines Imperialisten der alten Schule, sie begreifen nicht - im Unterschied zu mir und Obama - dass ein asymmetrischer Krieg nicht zu "gewinnen" ist, dass man als Imperialist also eine neue Strategie implementieren muss.

    Sie schreiben: "Dieser Abzug ist so verkehrt, das jedes Opfer das gebracht wurde, um das Land zu befreien vergebens war."

    Es ging hier nie um die Befreiung eines Landes - gehören doch auch die Paschtunen, die die Taliban fördern, zu diesem "Land"; es ging beim "Afghanistan-Mandat" des Deutschen Bundestags niemals um die "Befreiung" von irgendwelchen Afghanen, sondern immer und ausschließlich um strategische Interessen der USA bezüglich Einkreisung der VR China, Pakistans und des Iran!

    "Obama ist Sicherheits- und Aussenpolitisch ein Risiko, fuer die gesamte Welt."

    Sie meinen natürlich "ein Sicherheitsrisiko" für Ihre kleine Welt des weißen imperialistischen Mannes?!

    "Und jetzt schmeisst er wie im Irak einen gewonnen Krieg weg. Seit dieser Abzugserklärung wetzen die Taliban die Messer und laden die Gewehre."

    Sorry, was heißt hier "gewonnener Krieg" - ich sagte es doch schon: asymmetrische Befreiungskriege können von einer Interverntionsarmee prinzipiell nicht "gewonnen" werden: diese Lektion wurde den Amis doch schon in Vietnam erteilt.

    Ich stimme Ihnen zu: "Afghanistan wird im Buergerkrieg versinken, und wenn nicht, werden Warlords und Taliban sich der Kontrolle ueber Taeler und Gebiete bemaechtigen, die schwache Zentralregierung Karsai wird sie nicht daran hindern koennen, egal wie ausgebildet die Truppen sind."

    Das ist ja auch einer der Gründe, warum Obama die Segel streicht, hat er doch – im Unterschied zu Ihnen und der Bundesregierung! - inzwischen erkannt, dass asymmetrische Kriege nicht zu gewinnen sind. (o. k.: die in Berlin wissen die das auch längst, aber sie benutzen Ihre Denke vom „gewonnenen Krieg“ dazu, jedes Jahr über eine Milliarde Euronen für eine grundgesetzwidrige Politik zweck zu entfremden!)

    "Zu Obama faellt mir nichts mehr ein."

    Auch das unterscheidet uns: für mich ist klar, dass Obama sparen mussm dass er aber insbesondere die deutsche Bundesregierung zwingen will - "Bündnisverpflichtung" wird auch dieser Knüppel heißen - immer tiefer in den Sumpf hinein zu geraten, die der Bundeswehr als Fremdenlegion des Imperiums nun einmal zugedacht worden ist.

    Meine Empfehlung: das "Weißbuch" der Bundesregierung zur "Bundeswehrreform" studieren Weissbuch der Bundesregierung (Friedensratschlag) , das beantwortet quasi alle Ihre Fragen.
  8. #8

    Wahnsinn

    Na endlich haben die USA kapiert dass falsch war in Afganistan zu reisen und Demokratie zu verkaufen,jetzt wiesen sie die Waffen bringen keine Freiheit sondern Bildung nur Bildung bringt Demokratie und freiheit.
  9. #9

    optional

    Karsai an der Macht zu halten sollte nicht unser Problem sein. Taliban können ruhig wieder an die Macht kommen. Ich denke, die haben ihre Lektion für das erste gelernt. Außerdem sind das eh nicht mehr dieselben Leute, die Bin Laden versteckt haben. Diese Leute sind eh alle tot. Die Nachfolger werden jetzt wissen, was einem droht, wenn man solche Leute deckt.