Autodesigner-Portraits: "Wir sind nur Typen mit Bleistiften"

Delius Klasing VerlagNeun Männer sind verantwortlich für das Aussehen von fast 90 Prozent der Autos weltweit. Wer sind sie? Wie kamen sie zu ihrem Job? Antworten gibt ein reich bebildertes, neues Buch über die Designchefs der großen Konzerne.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/d...-a-884357.html
  1. #80

    Zitat von brooklyner Beitrag anzeigen
    Soso, dann schauen Sie sich mal die Produkte aus den ersten Nachkriegsjahrzehnten an, Sie werden staunen, ja selbst der DDR-Wartburg war in seiner frühen Form sehr schön gestaltet. Die ganzen Daimler Coupés, auch die Kabinenroller, die grossen BMWs vor der Beinahe-Pleite, den RO 80 etc.und was ist bitteschön mit dem Käfer, Sie Unwissender???
    Ja und? Warum so aggressiv??
    Ich habe nicht gesagt dass aus Deutschland immer schon nur farbloser Murks kam. NATÜRLICH gab es immer, gibt es (ja sie sind da) und wird es immer auch schöne Autos aus D geben. Und selbstverständlich gibt es auch Autos die es zu Ikonen gebracht haben.
    Aber "berühmt für Design" ist was anderes - selbst zu diesen Zeiten hatten die Italiener (und auch die Briten und Franzosen im gewissen Ausmaß) die Oberhand und einen Nimbus für wirklich schöne Wagen. Gerade Autos wie viele Alfas der Nachkriegsjahrzehnte lassen selbst nicht-Autonarren die Tränen in die Augen schießen wenn sie neben modernen Wagen stehen.
  2. #81

    Zitat von humpalumpa Beitrag anzeigen
    MHat einer von Euch mal ein Auto designt, den Ablauf mitbekommen, die Vorgaben, die mindestens fünf Autotypen, die gebaut werden, bis ein Auto in die Produktion geht?
    Ist doch zunächst mal überhaupt nicht von Belang. Ich darf trotzdem feststellen, dass die meisten Kisten hässlich aussehen. Bloß weil man Backgroundinfos hat, sehen sie nicht besser aus.
  3. #82

    Zitat von h.hass Beitrag anzeigen
    Ist doch zunächst mal überhaupt nicht von Belang. Ich darf trotzdem feststellen, dass die meisten Kisten hässlich aussehen. Bloß weil man Backgroundinfos hat, sehen sie nicht besser aus.
    Freilich dürfen und sollen Sie auch. Nur erleichtern die Verallgemeinerungen "die meisten" und "hässlich" eine Diskussion nicht wirklich leicht. Über Geschmack lässt sich nicht streiten, das ist müssig.

    Interessanter wäre es einzelne Aspekte zu beleuchten. So wurde in diesem Thread schon herausgestellt, dass die meißten Konsumenten zwar eine bessere Rund-Umsicht wünschen, diese aber aufgrund diverser internationaler Sicherheitstsandards nicht mehr zu realisieren ist. Solange also keine neuen Werkstoffe oder Konstruktionsmethoden erfunden werden, bleiben Fenster erstmal klein und C-Säulen monströs (Zumindest bei Fahrzeugen die sich u.A. im amerikanischen Markt verkaufen sollen).

    Ich persönlich habe mich an den raffinierten und immer komplexeren Falz/Knick-Arien der Blechflächen schon reichlich abgesehen – nüchterne, klare Formen (wie sie z.b, VW derzeit baut) empfinde ich da deutlich attraktiver. Ebenso überstrapaziert erschient mir die Scheinwerferarchitektur – wenn da so weitergeht fahren demnächst H0 Eisenbahnmodelle in den Scheinwerfergehäusen ihre Runden. Ein wenig Reduktion dieser in den Kitsch ausartenden Mode würde dem Automobildesign guttun.

    Ganz grundsätzlich warte ich auch auf Modelle die sich konzeptionelle vom höher, weiter, schneller abkehren und Praktikabilität, Gewichtsersparniss und Effizienz in den Vordergrund stellen. Mir gefällt z.B. die Konsequenz eines Renault Quizzy!
  4. #83

    Mut zur Hässlichkeit

    Seit wann arbeiten bei deutschen Autobauern denn Designer?

    Bei deutschen Autos hat jede Schraube 5 zuständige Ingenieure.
    Das was dabei im Gesamten rauskommt hat nichts mit Design zu tun, sondern mit Kompromissen.
    Das Korsett aus gesetzlichen Rahmenbedingungen, Rationalisierung und Kostendruck machen es Volumenherstellern praktisch unmöglich sich mit mutigen Entwürfen aus dem Fenster zu lehnen.

    Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Hässliche Autos werden meistens nach ein paar Jahren schöner, und fallen nicht aus der Mode da nie drin gewesen.
    Einem Renault Avantime sehen sicherlich mehr Augen hinterher als einem Aufi A5 mit S-Line Paket...:)
  5. #84

    Mut zur Hässlichkeit

    Seit wann arbeiten bei deutschen Autobauern denn Designer?

    Bei deutschen Autos hat jede Schraube 5 zuständige Ingenieure.
    Das was dabei im Gesamten rauskommt hat nichts mit Design zu tun, sondern mit Kompromissen.
    Das Korsett aus gesetzlichen Rahmenbedingungen, Rationalisierung und Kostendruck machen es Volumenherstellern praktisch unmöglich sich mit mutigen Entwürfen aus dem Fenster zu lehnen.

    Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Hässliche Autos werden meistens nach ein paar Jahren schöner, und fallen nicht aus der Mode da nie drin gewesen.
    Einem Renault Avantime sehen sicherlich mehr Augen hinterher als einem Aufi A5 mit S-Line Paket...:)
  6. #85

    9 Designer also...

    ...gibt es sowas wie die "Goldene Himbeere" auch für Autodesigner???

    Wer solche Sünden, wie den Fiat Multipla verbrochen hat, der hätte die verdient. Vielen dieser Designer könnte man auch mal nen Crashkurs in Aerodynamik spendieren...
  7. #86

    optional

    Liebe Kommentatoren. Als würde ein Auto von einem Designer alleine gestaltet werden... wo lebt ihr denn? Bei VW arbeiten alleine in Wolfsburg 600 Fahrzeugdesigner. Aber ihr hab recht, Silva ist der einzige der arbeitet.
  8. #87

    Ach nee 90% ??

    Wer sind den die Designer von den restlichen 10%, mir 10% sind ja laut Bericht die kleinen US und Japan Manufactur Hersteller gemeint.

    Ach klar, es gibt in den USA und Japan ja keine Automarken mehr die zu den Globalplayern gehören.

    Alles kleine Manufacturen was?

    -GM
    -Toyota
    -Plus die restlichen Marken neben den 9 Designer

    =10% HAHAHA..........