Niedersachsen: Neuer Agrarminister stoppt Subventionen für Mega-Schlachthöfe

dapd"Vom Skandalland zum Tierschutz-Vorreiter": Niedersachsens neuer Landwirtschaftsminister kündigt radikale Reformen an - unter anderem streicht er großen Schlachtbetrieben komplett die Subventionen. Politische Gegner schmähen den Grünen als Bauernschreck.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-884652.html
  1. #220

    Sie wollen nicht, oder?!

    Zitat von Sandrost Beitrag anzeigen
    Na wenn die Platzgröße keine Rolle spielt, dann können wir die Kühe und Schweine ja übereinandestapeln in einer Box, ist denen Ihrer Meinung nach ja egal, Hauptsache, das Herz schlägt noch, wenn die Tiere zum Schlachthof kommen.
    Sie wollen es nicht kapieren, oder?!
    Es geht um Platz pro Tier, nicht um generelle Betriebsgrößen. Nichts anderes hat Ihr Vorredner geschrieben! Da müssen Sie keine emotionale Debatte draus machen und in grüner Klientelpolitik-Schreibweise seine Worte verdrehen!
  2. #221

    Im- und Export

    Zitat von Sandrost Beitrag anzeigen
    Die 116 % haben Sie aber schön aus dem Internet abgelesen. Trotzdem erschließt sich mir das nicht. Denn das Ausland produziert schließlich auch Fleisch und das nicht zu knapp. Und da wir in einer globalen Welt leben, liegt auf der Hand, dass jeder Betrieb .....
    Falsche! Jedes Land produziert von manchen Waren mehr und von anderen weniger! Überschuss wird exportiert, fehlende Mengen importiert. Nennt sich Wirtschaft.
    Sie tun gerade so, als ob jedes Land von allen Waren genau 100 % selbst produzieren sollte. Woher soll denn dann bei uns das Benzin kommen, bitte?!
  3. #222

    Ich bin dafür....

    Zitat von lkm67 Beitrag anzeigen
    Und dann warten wir darauf das unsere Hühnchen vor Altersschwäche umfallen???? bevor wir sie essen können? Als Vegetarier fällt einem das vielleicht leicht aber das sind ja nun mal nicht die Meisten.
    ...die Massenaufzucht von Salat, Tomaten, Gurken etc.pp. ebenso zu verbieten. Pflanzen sind auch Lebewesen und sollten Artgerecht aufwachsen dürfen. (..Ironie aus). Ein Schwein oder Rind im Garten, das kann nicht jeder, aber sein eigenes Grünzeug ziehen, das schon.

    Also...bitte mit gutem Beispiel voran, Ihr Vegetarier dieser Welt.
  4. #223

    Zitat von Sandrost Beitrag anzeigen
    Na wenn die Platzgröße keine Rolle spielt, dann können wir die Kühe und Schweine ja übereinandestapeln in einer Box, ist denen Ihrer Meinung nach ja egal, Hauptsache, das Herz schlägt noch, wenn die Tiere zum Schlachthof kommen.
    Doch, das Platzangebot spielt die entscheidende Rolle, zusammen mit der Gruppengröße. Beides ist aber nicht von der Betriebsgröße abhängig.

    Damit es auch der letzte versteht:

    Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit dem Zug von Hamburg nach München und haben zwei Züge zur Auswahl, beide Züge sind voll besetzt, Sie können in beiden Zügen aber nicht von einem Waggon in den anderen wechseln:

    Zug 1:
    Anzahl Waggons: 50
    Abteilgröße: 10 m²
    Plätze pro Abteil: 6
    Abteile pro Waggon: 10
    Insassen im Zug: 3.000

    Zug 2:
    Anzahl Waggons: 10
    Abteilgröße: 10 m²
    Plätze pro Abteil: 6
    Abteile pro Waggon: 10
    Insassen im Zug: 600

    Nach Ihrer Definition geht es den Insassen im ersten Zug bedeutend schlechter, denn hier sitzen ja fünf mal so viele Leute im Zug als bei Zug zwei. fakt ist aber: kein Fahrgast merkt einen Unterschied, denn die Waggons sind exakt gleich.

    An der ersten Haltestation werden nun die Waggons umgekoppelt. Die letzten 25 Waggons des ersten Zugs werden an den zweiten Zug gehängt, der nun länger ist als der erste. Das würde immer noch niemand merken.

    Genauso verhält es sich mit der BETRIEBSgröße in der Tierhaltung. Diese entspricht der Länge der Züge in Waggons. Über die Bedingungen in den Ställen (=Waggons) sagt diese genau das folgende aus: NICHTS!