The Giving Pledge: Der Club der Super-Spender

AFPEin Club amerikanischer Milliardäre hat SAP-Gründer Hasso Plattner als Mitglied gewonnen - sie alle wollen mindestens die Hälfte ihres Vermögens spenden. Der Beitritt des Deutschen sorgt für reichlich Wirbel. Doch wofür steht der Verein eigentlich?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-884630.html
  1. #50

    Gleichnis

    Warum fällt blos immer wieder das Gleichnis ein. Ein Räuber überfällt ein Opfer, nimmt ihn alles weg und gibt dem Opfer dann das Geld für eine Fahrkarte, damit das Opfer nach Hause fahren kann. Wie großherzig ist doch der Räuber. Mit gefällt vieles nicht an der komischen Spendenankündigung. Herr Plattner übergibt einen amerikanischen Verein die Hälfte seines Vermögen. Warum nicht einer deutschen Stiftung. Warum gibt er den Einfluss auf SAP in amerikanische Hände? Jetzt soll ich als Deutscher dankbar sein, dass Herr Plattner ohne Not SAP nach USA verschenkt. Woher kommt das Vermögen von Herrn Plattner. Es kommt aus der fleissig Arbeit tausendender SAP Mitarbeiter. Ich kann verstehen, dass Herr Plattner als kluger Unternehmer, sich immer eine Finanzreserve geschaffen hat um bei Notwendigkeit seinen Einfluss zu sichern und durch eine Kapitalspritze die notwendigen Aufgaben zu finanzieren. Nun könnte Herr Plattner an seine Mitarbeiter einen Teil von SAP übertragen, aber nein das Vermögen, Einfluss und Macht geht nach dem nimmersaaten USA zum Kongurenten von SAP. Lieber Herr Plattner, machen sie mit ihren Geld, was sie wollen, aber belästigen sie uns nicht mit ihren Gutmenschentum. Das Welt ist, wie sie ist, ist im großenteil Schuld der Reichen, denn sie profitieren am meisten von dieser Welt.
  2. #51

    Zitat von hobbysechs00 Beitrag anzeigen
    haben . es ist eine Schade wie der Staat mit dem Geld der Bürger umgeht. deshalb ist das oberste ziel jeden Recht schaffenden menschen , soviel steuern wie möglich zu sparen und dafür gezielt zu spenden
    Ja, es ist ein Skandal, wie der Staat einfach für Wasseranschlüsse, Stromnetze, Verkehrsnetze, Schulen, Krankenhäuser, soziale Sicherungssysteme, Kulturangebote und Sicherheit sorgt.
    Für diese unnützen Dinge sollte man dem Staat wirklich keinen Cent gönnen.

    Gerade die USA ist da ein gutes Beispiel dafür, dass es dafür kaum Steuergelder braucht.
    Die Sozialsysteme dort sind großartig, jeder hat Zugang zu guter Bildung, die Kriminalität ist niedrig und die Infrastruktur großartig, oh wait...
  3. #52

    Wie auch immer...

    wer oder wieviel.

    Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“

    – Matthäus 19,24

    Eigentlich sollten sie mir schon deswegen Leid tun
  4. #53

    Ok...

    Zitat von Red Herring Beitrag anzeigen
    Wo steht denn geschrieben ich wäre Sozialist? Falls Sie das "Red" in meinem Nick stört googeln Sie den ruhig mal. ... - weil sich der Lebensmittelspekulant seine nächste Milliarde zusammenspart.
    Nein, natuerlich weiss ich, was ein red herring ist, Ihren Namen hatte ich auch voellig uebersehen. Womoeglich war meine Antwort auf Ihren Beitrag auch zu generell/pauschal, ich moechte nur, dass sich Leute darueber im Klaren sind, was sie fordern, wenn sie fordern. In erstaunlich vielen Faellen fehlt das Verstaendnis fuer die systemischen Zusammenhaenge.
    Und natuerlich haben wir kein voellig marktliberales System, ich sprach von sozialer Marktwirtschaft nach bundesdeutschem Zuschnitt.
    In diesem System haben wir ja bereits das von Ihnen erwaehnte progressive Steuerrecht. Ob es nun gerecht ist, dass jemand, der EUR100t verdient, einen hoeheren Steuersatz zahlen muss als jemand, der nur EUR50t verdient? Darueber laesst sich trefflich streiten. Ich finde aber auch, dass es so sein muss, um unser Solidarprinzip finanzieren zu koennen, welches in D einen vergleichsweise hohen Wohlstand fuer alle garantiert.
    Nachdem Plattner's Vermoegen, welches er spenden moechte, vermutlich weit ueber den zu erwartenden Steuereinnahmen liegt sehe ich kein Problem damit, ihm eine solche Spende, auch bei gleichzeitiger Steuererleichterung zu gestatten. Es ist ja nicht so, dass die SAP nicht ohnehin schon reichlich Steuern an den deutschen Fiskus abfuehrt. Ich wuensche mir grundsaetzlich (und nicht nur in Steuerfragen) ein "soviel Staat wie noetig". Mehr Eigenverantwortung wuerde uns allen nicht schaden.
    Dass sich das Problem grundsaetzlich nicht auf Deutschland beschraenkt ist klar, aber plaedieren Sie nun ernsthaft dafuer, dass deutsche Steuern grosszuegig in auslaendische Hilfsprojekte umverteilt werden sollen (was in grossem Umfang ueber die ohnehin geleistete Entwicklungshilfe hinausgeht)?
    Das faend ich angesichts der vielen Ausgaben, die wir hierzulande haben und die die politische Linke durch ihre Wohlfahrtsversprechen staendig zu erhoehen versucht nicht richtig. Wir koennen nicht fuer die ganze Welt verantwortlich sein, und die wuerde das auch nicht wollen. Wie Sie richtig sagen, Geld kauft leider haeufig Einfluss...
  5. #54

    1000 milliarden

    1000 milliarden ist real!!!
    es gibt tausend die eine milliarde geben könnten.
    nicht die hälfte ihres vermögens nur die eine "kleine" milliarde das reicht!
    1000 milliarden richtig plaziert wird die welt ein großes stück schöner machen.
  6. #55

    The Giving Pledge

    Plattner ist nur konsequent. Warum soll er sich verpflichten, die Hälfte seines Vermögens zu spenden. Er will ehrlich sein und nicht in den Medien
    stehen und es kommt raus, dass die anderen Mitglieder nur getürkt habenum in der Öffentlichketi als Gutmenschen zu gelten..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Club amerikanischer Milliardäre hat SAP-Gründer Hasso Plattner als Mitglied gewonnen - sie alle wollen mindestens die Hälfte ihres Vermögens spenden. Der Beitritt des Deutschen sorgt für reichlich Wirbel. Doch wofür steht der Verein eigentlich?

    Was steckt hinter dem Super-Spender-Club The Giving Pledge - SPIEGEL ONLINE
  7. #56

    Auch an Sie die Frage...

    Zitat von macrifice Beitrag anzeigen
    Typisch für die meisten Superreichen. Soviel Geld, das sie selbst und ihre Familien und sämtliche Ahnen in den nächsten 200 Jahren das nicht ausgeben können, aber trotzdem horten, was das Zeug hält. Es sollte eine Zwangsabgabe für jegliches Privateigentum über 1 Milliarde Euro in Deutschland geben. Niemand hat es verdient noch ist es sinnvoll, das Menschen soviel Geld haben. Letztendlich muss man vielleicht mal darüber nachdenken, wer denn dieses Geld ausgegeben hat. Wie kommen denn Aldi und Co privat an etliche Milliarden Euro? Und da diskutiert man darüber, das Manager nicht mehr als 500.000 Euro verdienen dürfen? Das passt nicht wirklich gut zusammen.
    1 Milliarde? Vor oder nach Steuern? Zählen Immobilien mit? Und Aktienpakete? Welcher Stichtag gilt? Was ist mit Rentenansprüchen? Zinsen Sie die ab? Wieviel Jahre legen Sie zu Grunde? Wie sieht es mit Anteilen an nicht börsennotierten Unternehmen aus? Wieviel zählt die eigene Immobilie? Gibt es Ermäßigung für kindergeldberechtigte Familienmitglieder? etc.etc.

    Und wenn Sie all diese Fragen geklärt haben, bleibt immer noch eine im Raum: Warum nicht 2 Milliarden? Oder nur ne halbe? Eigentlich reichen 10 Millionen doch auch aus, oder?
    Wer bestimmt das? Sie?
    Wenn ein Staat enteignen will, dann geht das nicht auf Basis unseres Grundgesetzes. Gott sei Dank! Aber beispielsweise Nordkorea kann sowas. Vielleicht versuchen Sie da Ihr Glück?
  8. #57

    Der Superspenderclub ist doch mehr oder=

    [QUOTE=sysop;12067997]Ein Club amerikanischer Milliardäre hat SAP-Gründer Hasso Plattner als Mitglied gewonnen - sie alle wollen mindestens die Hälfte ihres Vermögens spenden. Der Beitritt des Deutschen sorgt für reichlich Wirbel. Doch wofür steht der Verein eigentlich?

    =Weniger sowas wie auch die Stieftungen&die wurden Erfunden um den Stieftern zu nuetzen,die Anwaelte des alten Rockefellers hatten viel zutun,dem Alten klar zu machen,dass doch wenigstens ein Teilchen,z.B.in Form eines von der Stieftung bezahlten Studienplatzes usw.sein muss um die ""Allgemeinnuetzlichkeit""ein bisschen zubelegen um von den Steuern befreit zu sein.

    Daran hat sich,trotz einiger Reformen.im Grunde nichts geaendert,
    mit diesem Club ist es/wird es nicht sonderlich anders sein

    Auch sollte in diesem zusammenhang die Frage erlaubt sein,wie kommt man zu solchen Vermoegen? Wer Erwirtschaftet die und die Zinsen die es immer weiter Wachsen lassen?
  9. #58

    Nach den heutigen ...

    ... ergänzenden Meldungen und dem Wirrwarr darum bleibt mir nur folgendes zu sagen: "DAS sind Probleme! Was tun die Jungs mir alle leid, habe deshalb grad eben mein Testament geändert und mein geistiges Unvermögen zu 100% der von mir gegründeten Stiftung "Billionaires Stranded" vermacht!"
  10. #59

    Zitat von arno75 Beitrag anzeigen
    ...Hasso Plattner...Es wird immer gern so getan, insbesondere von den linken, dass diese Vermögenden ihre Vermögen in Luxus verbraten...
    20 Sekunden Google und man gewinnt neue Erkenntnisse:

    "Im November 2007 spendete Plattner 20 Millionen Euro für den Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses und gewährleistete somit die vollständige Rekonstruktion der historischen Fassaden des künftigen Brandenburger Landtages, die zuvor wegen Geldmangels in Frage gestellt worden war."

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hasso_P...3.A4zenatentum

    Also für mich hört sich das sehr nach Luxus an. Und ich möchte nicht wissen, für welchen Unsinn Plattner sonst noch Ressourcen (Arbeitszeit, knappes Material und Abbau- bzw. Anbauflächen) verschleudert hat. Ich nehme an viele der inszwischen Millionen Menschen, die in Deutschland bei den Tafeln anstehen, sehen das genauso.

    "der einen seiner Wohnsitze in der Churchill-Villa am Griebnitzsee in Babelsberg hat"
    http://www.pnn.de/potsdam/596151/

    Also "angemessener Wohnraum" sieht für mich irgendwie anders aus. Selbst bei wohlhabenden Menschen.

    Bitte erzählen sie uns keinen Müll von wegen die Reichen würden ihren Reichtum fast ausschließlich produktiv verwalten und keinen absurden Luxus ala Sönnenkönig damit finanzieren.