Architektur in der Einöde: Wurst mit Gipfelblick

Evolver Photographs Wer träumt nicht von einem Rückzugsort, an dem die Probleme schrumpfen und die Freiheit groß ist? Architekten in aller Welt haben solche Orte gebaut, Baumhäuser, Hütten, Wohn-Wolken. Ein Bildband zeigt Ferien-Unterkünfte, die den Luxus des Verzichts bieten.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-884613.html
  1. #1

    Sorry....

    ...für mich als Pragmatiker ist es Kunst, Baukunst um es genauer zu sagen, und "schön" ist es auch, nur der praktische Nutzen ist marginal.
    Für 4-5 Stunden, oder 2-3 Tage bestimmt reizvoll, aber für länger ?
    Zum richtigen Wohnen auf Dauer ?
    Da muss man schon zu einer speziellen Sorte Mensch gehören,
    oder ein Minimalist sein um das längerfristig "geniessen" zu können.
  2. #2

    Wie wäre es denn mit Häuserewbtwürfen foür die dritte Welt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aber manche der Projekte sind auch Low-Budget-Bauten, die eher von einem glücklichen Händchen ihres Gestalters und einer klugen Einbettung in eine sichtlich respektierte Natur zeugen.
    http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-884613.html
    so wie dier Wettbewerb mit den 300$-Häusern?
    Da wäre es schon sinnvoll mit den Menschen vor Ort zu sprechen und -angepasst- Sozialen Wohnungsbau zu betreiben, der dann tatsächlich 300$ pro Haus kostet.
    So könnte man Slums entlasten und den Menschen eine menschenwürdigere Behausung bieten. (*Träum*)
  3. #3

    das sieht mir

    nicht nach einem Schneckenhaus, sondern die Ähnlichkeit mit einem Scheisshaufen ist unverkennbar ;-) Das haben die Berge nicht verdient :-((
  4. #4

    Zitat von Koda Beitrag anzeigen
    so wie dier Wettbewerb mit den 300$-Häusern?
    Da wäre es schon sinnvoll mit den Menschen vor Ort zu sprechen und -angepasst- Sozialen Wohnungsbau zu betreiben, der dann tatsächlich 300$ pro Haus kostet.
    So könnte man Slums entlasten und den Menschen eine menschenwürdigere Behausung bieten. (*Träum*)
    Eine Idee, die soweit recht nett klingt. Haben Sie vielleicht einen Link zum Thema?

    Zitat von laxness Beitrag anzeigen
    nicht nach einem Schneckenhaus, sondern die Ähnlichkeit mit einem Scheisshaufen ist unverkennbar ;-) Das haben die Berge nicht verdient :-((
    Da sind Sie mir doch glatt zuvorgekommen. Vielleicht war ich etwas zu häufig in Prenzlauer Berg und Friedrichshain unterwegs, um keine unwillkommenen Assoziationen beim Anblick des "Schneckenhauses" zu haben... ;)
  5. #5

    Gott sei Dank hat man diesen Effekt: 'Wenn man die Schneckenwindung emporschreitet, öffnen sich immer wieder neue Blickwinkel auf das Bergpanorama...'
    auch, wenn man sich einmal um sich selbst dreht.
    Das ist vollkommen kostenlos und verschandelt nicht die letzten unverschandelten Naturalien.
    Für den Rest genügt eine Hängematte, die man zwischen zwei Bäume spannt, meinetwegen in 10 Meter Höhe,
    für einen im echten Sinn atemberaubenden Ausblick.
    Statt eskapistische Architektur zu installieren, empfiehlt sich die Anschaffung von Liegematte und Schlafsack.
  6. #6

    Sorry

    Ich kann selbst bei eigener Vorbildung (Architekt) nichts an diesen Gebäuden finden, denn allesamt stören sie den genius loci massiv, denn die Stille und Erhabenheit der abgeschiedenen Orte wird verrauscht, sie mutiert zum Konsumobjekt.

    Wie schön ist es dagegen, an solch einem Ort zu stehen und zu wissen, dass nichts mehr an einen erinnert, wenn man ihn verlässt.
  7. #7

    Unsinn

    Keiner könnte und wollte in diesen Kopfgeburten leben .