Influenza: Grippewelle 2012/2013 fällt heftig aus

REUTERSDie Zahl der Grippefälle in Deutschland klettert weiter in die Höhe: Behörden haben die diesjährige Saison bereits als "stark" eingestuft. Inzwischen hat sich die Influenza auch im Süden der Republik ausgeweitet. Ein Abflachen ist noch nicht in Sicht - immer mehr Patienten drängen in die Praxen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-884582.html
  1. #1

    Impfstoffe (1)

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    Die meisten Betroffenen werden ihre Erkrankung vermutlich ganz gut überstehen, insbesondere diejenigen, die "nur" einen grippalen Infekt haben und keine "echte" Influenza. Dennoch ist die Erkrankung alles andere als angenehm und in vielen Fällen trotz aller Versorgung tödlich. Man könnte die Verbreitung deutlich eindämmen, wenn sich mehr Menschen impfen lassen würden. Leider kursieren immer wieder diverse Fehlinformationen über Impfstoffe und ihre Bestandteile, die völlig unnötig Angst und Sorge verbreiten. Da ich in meinem Berufsleben häufiger mit diesen "Argumenten" konfrontiert werde, habe ich einmal ein paar Informationen zu Impfstoffen zusammen gestellt. Vielleicht findet sie jemand hilfreich!

    Quellen:
    Hot Topics | The Children's Hospital of Philadelphia
    CDC - Concerns About Autism - Vaccine Safety
    Toxic Exposures. Second edition. Lippincott Williams and Wilkins, Philadelphia, Pennsylvania 1999., S. 1008.

    Gute allgemeinverständliche Informationen auf deutsch: Impfberatung - Warum impfen?


    1. Wirkverstärker (Adjuvantien) wie z.B. Aluminiumverbindungen und Squalene in Impfstoffen: Wirkverstärker werden eingesetzt, um die für die Immunantwort nötigen Zellen anzulocken: Bei einer "richtigen" Erkrankung entstehen durch die Viren oder Bakterien Schäden im Gewebe, so dass das Immunsystem auf die Eindringlinge aufmerksam wird. Bei einer Impfung sollen ja gerade die schädlichen Krankheitsauswirkungen nicht auftreten, und es werden inaktive Viren oder Bakterien verwendet, oder nur die Hülle oder sonstige Bestandteile. Daher wird in manchen Fällen ein Wirkverstärker benötigt, um die Immunzellen an den Ort der Impfung zu locken. Dort nehmen Sie dann die Bestandteile des Impfstoffes auf (die Antigene) und in mehreren Schritten werden anschließend Antikörper gegen den Impfstoff gebildet, welche auch bei einer späteren Infektion mit den "richtigen" Krankheitserregern schützen. Diese Adjuvantien bestehen entweder aus einer Aluminiumverbindung (Aluminiumhydroxid) oder Squalenen. Squalene sind ein natürlich vorkommendes, öliges Stoffwechselprodukt und werden in jedem höheren Organismus als Vorstufe für Vitamin D, Steroide, Cholesterin oder Hormone wie Östrogen, Testosteron, Cortisol gebildet. Man findet sie als Öl-Wasser-Mischung in den Adjuvantien AS03 und MF59. Was die Konzentration von Aluminium als Adjuvant angeht: Dieselben Aluminiumverbindungen findet man u.a. in Babynahrung und sogar Muttermilch. Dies ist darauf zurück zu führen, dass jede pflanzliche Nahrung Aluminiumverbindungen enthält. Ein den Empfehlungen nach geimpftes Kind erhält aufgrund der Impfungen in den ersten 6 Monaten insgesamt 4,4mg Aluminiumverbindungen. Ein voll gestilltes Kind bereits 7mg, mit Säuglingsnahrung ernährte Kinder 38mg und mit Soja-Nahrung ernährte Kinder 117mg.
  2. #2

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    2. Formaldehyd: Formaldehyd wird als natürliches Stoffwechselprodukt vom Körper selbst gebildet und weiter verarbeitet und ist essenziell nötig für die Synthese von DNA und Aminosäuren. Im Körper eines Erwachsenen werden jeden Tag etwa 50g gebildet und wieder abgebaut. Ein Baby von etwa 5kg hat ständig ca. 1,1mg Formaldehyd im Blut. Der Impfstoff mit der höchsten Konzentration an Formaldehyd weist 0,2mg davon auf, die meisten Impfstoffe beeinhalten deutlich weniger (0,02mg - 0,1mg). Formaldehyd ist auch in vielen Früchten wie z.B. Äpfeln und Weintrauben zu finden. Große Mengen wirken toxisch, doch auch hier gilt eindeutig: Die Dosis macht das Gift, und die Dosis in Impfstoffen ist aufgrund der Beispiele als Vernachlässigbar zu bewerten.

    3. Thimerosal: Wird einigen Impfstoffen als Konservierungsmittel zugesetzt, damit es steril bleibt. Ist in keinem Impfstoff für Kinder mehr vorhanden, ausser für den Grippe-Impfstoff. Thimerosal enthält eine bestimmte Quecksilberverbindung, nämlich Ethyl-Quecksilber, welches sich von dem "normalen" Quecksilber unterscheidet und deutlich schneller abgebaut wird.
  3. #3

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    4. Rückstände von Antibiotika: Zur Produktion einiger (nicht aller!) Impfstoffe werden Antibiotika verwendet, um den Impfstoff während der Herstellung keimfrei zu halten. Es werden keine Antibiotika verwendet, die erfahrungsgemäß Allergien auslösen können (wie z.B. Penicilline oder Cephalosporine). Nach Beendigung der Produktion ist lediglich das Antibiotikum Neomycin überhaupt nachweisbar, trotz genauester Analysemethoden. Die Mengen pro Impfdosis schwanken zwischen 0,025mg und 0,15mg. Eine allergische oder sonstige Reaktion auf diese Rückstände ist bestenfalls theoretisch.

    5. Autismus: Es gibt unzählige wissenschaftliche Studien, die eindeutig beweisen, dass es KEINEN Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus gibt. Natürlich gibt es autistische Kinder, die irgendwann mal geimpft wurden, ebenso sehr wie sie mal Hustensaft bekommen haben oder sich die Zähne putzen. Wer sich wirklich informieren möchte, findet ebenfalls unter diesem Link zahlreiche Publikationen: Hot Topics: Autism | The Children's Hospital of Philadelphia

    6. "Überforderung des Immunsystems": Ab dem Moment, in dem ein Baby den Mutterleib verlässt, wird es mit Milliarden von Keimen konfrontiert. Ein gesunder Mensch besitzt eine körpereigene Bakterienpopulation, die mehr Bakterien beinhaltet als der Mensch selbst Körperzellen hat (scinexx | Mehr Bakterien als eigene Zellen: Das Mikrobiom als "erweitertes Selbst" des Menschen - Mikrobiom Bakterien Speichel - Mikrobiom, Bakterien, Speichel, Speichel-Bakterien, Genanalyse, DNA, rRNA, Menschheitsgeschichte, molekulare Anthropologi). Bereits in der ersten Lebenswoche ist ein Baby im Bereich der Nase, des Mundes, der Haut und des Verdauungstraktes mit zehntausenden verschiedener Bakterien besiedelt. Die meisten dieser Bakterien sind harmlos, da das Immunsystem selbst eines Neugeborenen problemlos in der Lage ist, mit diesen Erregern fertig zu werden. Bei diesen natürlichen "Dauerbeschuss" durch Bakterien und Viren aus der Umgebung, fallen die wenigen Antigene aus den Impfstoffen überhaupt nicht ins Gewicht, zumal es sich dabei NICHT um lebensfähige Krankheitserreger handelt!
  4. #4

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    7. "Krankheiten durchmachen stärkt das Immunsystem und die Persönlichkeit". Zu dieser gewagten These kann nur gesagt werden, dass bei einer Impfung exakt die gleichen Abläufe im Immunsystem ablaufen wie während der eigentlichen Erkrankung - jedoch ohne mögliche schwerwiegende oder tödliche Folgeschäden. Den einzigen Unterschied kann es geben, dass man nach einer durchgemachten Krankheit in einigen Fällen lebenslang geschützt ist, eine Impfung jedoch aufgefrischt werden muss. Die kürzere Dauer des Schutzes wird dadurch ausgeglichen, dass man die Krankheit nicht bekommt und somit auch keine Folgeschäden. Davon abgesehen sind gerade kleine Kinder sowieso alle Nasen lang krank und das Immunsystem wird sich bestimmt nicht langweilen. Durch Impfungen wird das Kind jedoch vor schwersten und teilweise tödlichen Krankheiten geschützt. Ein Schnupfen hat keine Konsequenzen, viele der früher nicht impfbaren Krankheiten (darunter auch die angeblichen "Kinderkrankheiten") können jedoch in einigen Fällen schwere Folgewirkungen haben. Nur weil der Opa und der Nachbar vom Onkel als Kind Masern und Mumps prima überstanden haben, ist dies kein Beweis dafür, dass diese Kranheiten immer harmlos sind!

    8. Reaktion auf Impfungen: In einigen Fällen tritt eine leichte Rötung und Schwellung an der Impfstelle auf. Dies liegt an der natürlichen Immunreaktion, die lokal an der Impfstelle auftritt und ist ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem die Erreger erkennt und bekämpft. Leichtes Fieber kann dadurch auch entstehen. Dies liegt ausschließlich an der Reaktion des Immunsystems. Manche Babys sind nach einer Impfung "unleidlich", da es eine ungewohnte Situation ist. Geht mir auch so, wenn ich z.B. beim Zahnarzt war.

    9. Zum Thema Impfschäden: Da bin ich kein Experte. Es gibt Hinweise, dass es tatsächlich Fälle vom Impfschäden gab. In diesen Fällen haben einige Kinder aus unbekannten Gründen extrem auf eine Impfung reagiert und sind verstorben oder blieben behindert. Bei der Impfung gegen Masern beispielsweise tritt in einem von 1.000.000 Fällen eine Hirnhautentzündung auf (die jedoch nicht unbedingt Folgen haben muss). Bei der Masernerkrankung kommt es jedoch bei Kindern in einem von 10.000 Fällen und bei Erwachsenen in einem von 1000 Fällen zu dieser schwerwiegenden Komplikation. Dies ist für die betroffenen Familien sehr tragisch. Jedoch handelt es sich um absolute Einzelfälle, so wie manche Kinder aufgrund einer allergischen Reaktion nach einem Insektenstich oder einer Einnahme von Aspirin oder Antibiotika verstorben sind. Eine 100%-ige Sicherheit gibt es nicht im Leben. Es gibt zahllose Belege dafür, wie häufig welche Erkrankungen auftreten und welche Komplikationen möglich sind (z.B. beim Paul-Ehrlicher-Institut, welches auf mögliche Impfschäden begutachtet, oder beim Robert-Koch-Institut). Dem gegenüber steht eine extrem geringe Zahl an Verdachtsfällen, was Komplikationen bei Impfstoffen angeht. Etwas allgemeinere Informationen gibt es zusätzlich hier: Impfberatung - Impfschäden
  5. #5

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    10. Informationsquelle Internet und Bekanntenkreis: Ganz einfach gilt: Wer etwas im Internet finden will, der findet es auch. Wer lange genug sucht, findet immer irgendwo einen Artikel oder einen sogenannten "Beweis" für jede noch so obskure These. Daher ist umso wichtiger, kritisch zu hinterfragen, wo die Informationen herkommen. Alle genannten Thesen sind durch wissenschaftliche Studien in angesehenen, unabhängigen und streng kontrollierten Fachzeitschriften belegt. Dies gilt in der Wissenschaft als Standard. Wer jedoch der Meinung ist, irgendwelchen Verschwörungstheorien aus alternativen oder populistischen Quellen mehr zu vertrauen, wird sich von Tatsachen in seinem Meinungsbild sowieso nicht verwirren lassen. :-) Dies gilt ebenso für persönliche Erfahrungen oder Erzählungen aus dem Bekanntenkreis. Natürlich kennt man immer jemanden, der eine impfbare Krankheit problemlos überstanden hat. Herzlichen Glückwunsch! Dies ist aber absolut kein Beweis dafür, dass das immer der Fall ist. Es gibt verlässliche Zahlen zu Infektionen und den Folgen. Gegen eine harmlose Krankheit würde niemand einen Impfstoff entwickeln.
  6. #6

    Sorry...

    ... aber warum sollte ich mich gegen Grippe impfen lassen? Ich bin nicht geimpft und habe auch diesen Winter - wie übrigens viele andere in meiner Umgebung - nur den Husteninfekt gehabt, aber keine echte Grippe. Allein die Tatsache, dass Impfungen aufgefrischt werden müssen, eine durchgemachte Krankheit (gilt natürlich nicht für alle Krankheiten) aber lebenslangen Schutz gewährt, spricht meiner Ansicht nach dafür, dass beim Impfen eben nicht die gleichen Prozesse ablaufen wie beim krank sein. Ich bin übrigens kein Impfgegner, nur jemand, der kritisch darauf schaut, welche Impfungen denn wirklich wichtig sind - und dazu gehört die Grippeimpfung für mich definitiv nicht und auch nicht die MMR-Impfung, die mein Hausarzt mir aufschwatzen will, weil man sich ja noch mal gegen Masern impfen soll, wenn man nach einem bestimmten Stichtag geboren ist (was ist mit denen, die früher geboren sind? warum soll ich Mumps impfen, gegen den ich aufgrund durchgemachter Krankheit immun bin). Zitat firenafirena: "Gegen eine harmlose Krankheit würde niemand einen Impfstoff entwickeln." Das glaube ich nicht, wenn ich mir die Impfstoffe, die es heute so alle gibt, anschaue.
  7. #7

    Ich habe mich

    3 mal gegen Grippe impfen lassen, und war dann direkt nach der Impfung 10 Tage lang richtig krank! Dann kann ich auch gleich die Grippe riskieren!
  8. #8

    Na brauchen die pharmakonzerne

    Wieder einmal Geld ??? Pünktchens Weihnachtsgeld wie jedes Jahr ?
  9. #9

    Ich glaube mir wird schlecht....

    ....wenn ich diese Impfstoffpropaganda des Pharmareferenten lese. Ich kenne nur Leute (inkl. mir), die erst durch die Grippeimpfung richtig krank geworden sind. Nie wieder! Warum gibt es eigentlich kein zentrales Impfregister in Deutschland, wie in anderen Ländern, um die teilweise massiven Nebenwirkungen zu dokumentieren. Kann es sein, dass die Nähe der Herren, die in der Stiko sitzen, zu den jeweiligen Pharmafirmen als nicht unerheblich eng zu bezeichnen ist? Das Tun und Handeln dieser Wissenschaftler ist frei von Eigeninteresse und die Forschung vollkommen unabhängig.