Leistungsschutzrecht: Bundestag will nun auch Google hören

AFPNeue Anhörung zum umstrittenen Leistungsschutzrecht: Der Unterauschuss des Bundestags für Neue Medien will Google zur geplanten Google-Steuer befragen. Das Thema: Brauchen Suchmaschinen und andere Aggregatoren künftig Lizenzen von deutschen Verlagen, um deren Inhalte zu nutzen?

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-884593.html
  1. #1

    Typisch blöd mal wieder

    Google bereitet sich Jahre vorher auf das Gespräch vor und klopft alle Möglichkeiten mit Juristen ab weil diese wissen was kommen wird es ja absehbar und unsere tollen Politiker mit einen hastigen Entwurf voran und 4 Experten Nasen. Wie blöd sieht das den nun aus? Dann warte ich doch lieber ein Jahr länger und bereite mich gut vor stelle ein Gremium von Experten zusammen damit mein Vorhaben auch von Erfolg gekrönt ist... Schließlich geht es doch im die deutsche Presse Unabhängigkeit ...finanzielle Unabhängigkeit ...neue Steuereinnahmen ... Um Das Wohlergehen des Volkes in diesem oben genannten Zusammenhang ... Mein Gott kotzt mich diese Unfähigkeit an es kann doch nicht sein das normale Bürger die den Bildungsstand einer Waschmaschine haben mehr Brainstorming besitzen als so hochkarätige gut ausgebildete Politiker
  2. #2

    Komisch ...

    Das sich wirschaftsverbände direkt an die politik wenden ist ja nicht neues, aber die art wie in der deutschen presse ausgerechnet der Springer Keese als 'weisser' ritter dargestellt wird ist mittlerweile unerträglich. Halten Sie den leser für wirklich so blöd?
    Liebe verlage, wenn ihr das zitatenrecht ausheben wollt, dann nur weiter so.
    Und im übrigen, kopieren tut nicht Google, kopieren tut ihr selber untereinander. 90% EURER artikel sind nichts weiter als ein plagiat anderer artikel, meistens genauso unkenntlich wie bei einer Guttenbergschen doktorarbeit.
    Man nehme ein x-beliebiges 'echtes' interview und verfolge dann man wer da was kopiert. Das ist NICHT Google, das sind eure duzzenden an depedancen in anderen redaktionen oder von euch unterhaltenen onlinepublikationen. Korrekte verweise auf das orginalinterview findet man dabei eher selten. In schlimmsten falle erfrecht man sich BamS als quelle anzugeben, alleinig stellt sich bei der recherche raus, BamS hat auch nur geklaut, und das meistens auch noch schlecht.

    Tut euere arbeit endlich unabhängig und auf fakten basierend. Sonst war ich längste zeit ihr abbonent!
    Und hört endlich auf mit dem subtilen Google gebashe, das langweilt und SO leicht zu durchschauen.
  3. #3

    Wenn Dummheit weh täte...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Verlage wollen nicht länger zusehen, wie Google und andere Unternehmen mit Hilfe der Verlagsinhalte Geld verdienen,
    Es ist schon tausend mal gesagt worden, aber trotzdem: Sie brauchen nicht zusehen! Mit robots.txt Google - auch ganz selektiv - aussperren, schon haben sie das. Aber sie wollen dennoch gefunden werden? ... Man kann eben nicht beides haben.

    Eigentlich kann es nur eine Antwort auf die Idee mit dem Leistungsschutzgesetz geben - so etwas wie eine Strassenverkehrordnung für das Web: Man darf ja auch nicht mit einem Ochsenkarren auf eine Autobahn. Daher: Wer robots.txt nicht kennt und anzuwenden weiss, darf keinen grossen Webserver betreiben!
  4. #4

    ich sehe kein Problem...

    Wenn man mal bei google-news reinschaut, findet man nur Appetithäppchen, die einen zum klicken verleiten.
    Nirgendwo finde ich einen Ersatz zum vollständigen Artikel... oder bin ich blind?
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neue Anhörung zum umstrittenen Leistungsschutzrecht: Der Unterauschuss des Bundestags für Neue Medien will Google zur geplanten Google-Steuer befragen. Das Thema: Brauchen Suchmaschinen und andere Aggregatoren künftig Lizenzen von deutschen Verlagen, um deren Inhalte zu nutzen?

    Leistungsschutzrecht: Bundestag will nun auch Google hören - SPIEGEL ONLINE
    Soll Google doch die "Verleger" aussperren.
    Dann werden die "Verleger" schon sehen, was sie davon haben.
  6. #6

    Zitat von Join_Me Beitrag anzeigen
    Soll Google doch die "Verleger" aussperren.
    Dann werden die "Verleger" schon sehen, was sie davon haben.
    Dann kommen die "Verleger" mit der Monopolisten-Keule. Ich wüsste zwar nicht, wie man nach deutschem Recht jemanden dazu zwingen kann, eine zu bezahlende Leistung in Anspruch zu nehmen (Sprich die Zitat-Rechte kaufen), auch keinen Monopolisten. Aber ich bin gespannt, wie die Springer-Leute das dem Bundesverfassungsgericht erläutern.

    Wenn ich sehe, wie oft ich auf Springer-Seite lande, weil ich nicht drauf achte, wo der Link des New-Aggregators hinführt, ist das schon beachtlich. Absichtlich bin ich noch nie auf Bild, Welt oder sonst welche Springer-Erzeugnisse gegangen. Naja, außer bei Bildblog steht was wirklich lustiges, wo man nicht glauben kann, dass das wirklich so auf deren Webseite steht.
  7. #7

    Zitat von Deluge Beitrag anzeigen
    Es ist schon tausend mal gesagt worden, aber trotzdem: Sie brauchen nicht zusehen! Mit robots.txt Google - auch ganz selektiv - aussperren, schon haben sie das. Aber sie wollen dennoch gefunden werden? ... Man kann eben nicht beides haben.

    Eigentlich kann es nur eine Antwort auf die Idee mit dem Leistungsschutzgesetz geben - so etwas wie eine Strassenverkehrordnung für das Web: Man darf ja auch nicht mit einem Ochsenkarren auf eine Autobahn. Daher: Wer robots.txt nicht kennt und anzuwenden weiss, darf keinen grossen Webserver betreiben!
    Dem bleibt nichts hinzuzufügen. Wer nicht auf die Autobahn will, dem ist freigestellt sich auf der Landstrasse aufzuhalten. Die Schizophrenie der Verlage ist zu deutlich erkennbar. Man will bekannt sein und zusätzlich dazu noch Geld vom Postboten (ISP) und dem Plakatwerbefritzen (Google) freipressen.
    In der Aufmerksamkeitsökonomie werden die alten Geschäftsmodele untergehen.
    Anstaat sich am Rock der Muddi festzukrallen, sollten die Verlage lieber eine gescheite europäische Suchmaschine bauen. Genug Gehirnschmalz haben wir hier ja nur die Kapitäne sind durch Muffensausen gelähmt.