Krawall im Südpolarmeer: Walfangschiff kollidiert mit Aktivisten-Booten

REUTERS/ The Institute of Cetacean ResearcKrawall im Südpolarmeer: Japanische Walfänger sind mit zwei Schiffen von Umweltschützern kollidiert. Die Öko-Aktivisten sprechen von einer gezielten Attacke. Es ist nicht das erste Mal, dass es zu solch einem Zusammenstoß kommt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-884478.html
  1. #1

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Krawall im Südpolarmeer: Japanische Walfänger sind mit zwei Schiffen von Umweltschützern kollidiert. Die Öko-Aktivisten sprechen von einer gezielten Attacke. Es ist nicht das erste Mal, dass es zu solch einem Zusammenstoß kommt.

    Krawall im Südpolarmeer: Walfangschiff und Aktivisten-Boot kollidieren - SPIEGEL ONLINE
    Knapp 1000 Wale zu "Forschungszwecken" zu jagen/töten und direkt im anhängigen Fabrikschiff zu filetieren kann man sehr wohl als barbarischen Akt begreifen. Ich bin froh es Gruppierungen gibt die dies nicht einfach nur hinnehmen sondern dagegen aktiv werden, auch wenn man nicht das gesamte Arsenal der angewandten Methodiken gut heissen muss.
  2. #2

    Zitat von doyle78 Beitrag anzeigen
    Knapp 1000 Wale zu "Forschungszwecken" zu jagen/töten und direkt im anhängigen Fabrikschiff zu filetieren kann man sehr wohl als barbarischen Akt begreifen. Ich bin froh es Gruppierungen gibt die dies nicht einfach nur hinnehmen sondern dagegen aktiv werden, auch wenn man nicht das gesamte Arsenal der angewandten Methodiken gut heissen muss.
    Da kann ich Ihnen nur Recht geben. Sea Shepherd tut wenigstens etwas gegen die verbrecherischen Praktiken der Walfänger, anstatt nur Krokodilstränen zu vergießen.
  3. #3

    Dieses Thema...

    Ich muss ehrlich sagen, ich finde den Walfang auch nicht gut, aber man muss hier mal über einige Grundsätze nachdenken. Wieso ist es verboten Wale zu fangen und zu essen. Wir Menschen machen das mit so vielen Tieren. So wie es für uns Deutsche normal ist Hering zu essen ist es in teilen Japans normal Wal zu essen. Wieso also wird bei Walen hier anders vorgegangen als bei Fischen, oder bei Landtieren? Diese werden auch getötet und verspeist. Und nein, es ist nichts anderes. Es gibt auch genug andere Meeresbewohner die unter dem Fang durch Menschen leiden. Aber für einen Tunfisch oder eine Makrele fährt Sea Shepherd keinen Einsatz...

    ich denke jeder der sich darüber aufregt darf auch nicht seine Currywurst in der Mittagspause essen.
  4. #4

    Sea Shepherd ist EINZIGE Organisation, die auch was bewirkt. Es reicht nicht mehr, lediglich Plakate zu schwenken und "Buh" zu rufen ....
  5. #5

    Zitat von da_hamstah Beitrag anzeigen
    Aber für einen Tunfisch oder eine Makrele fährt Sea Shepherd keinen Einsatz...

    Sea Shepherd ist auch schon gegen Thunfischwilderer ausgerückt.
  6. #6

    verharmlosender Sprachgebrauch

    "In diesem Jahr sollen nach Angaben der japanischen Fischereibehörde bis zu 935 Zwergwale sowie bis zu 50 Finnwale gefangen werden."

    Säugetiere werden nicht gefangen sondern geschlachtet. Liest sich dann nimmer so neutral.
  7. #7

    gibt`s doch gar nciht

    Zitat von da_hamstah Beitrag anzeigen
    ich denke jeder der sich darüber aufregt darf auch nicht seine Currywurst in der Mittagspause essen.
    1. weil wir Idioten von Menschen die Wale schon am Rande der Ausrottung hatten und die Bestände vieler Walarten sich bis heute noch nicht erholt haben. Liegt an der niederen Reproduktionsrate.

    2. die Currywurst stammt von einem extra für den Verzehr gezüchteten Tier.
    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.
  8. #8

    überschrift

    man beachte, wer hier von wem als terroristische vereinigung bezeichnet wird. das schema kennt man ja.
  9. #9

    Nein, das 'Buh' reicht nicht.

    Zitat von pedites Beitrag anzeigen
    Sea Shepherd ist EINZIGE Organisation, die auch was bewirkt. Es reicht nicht mehr, lediglich Plakate zu schwenken und "Buh" zu rufen ....
    Gebraucht wird eine internationale Kommission, die Fangquoten für jede Walart nach wildbiologischen kriterien festlegt und die Einhaltung der Quoten kontrolliert, durch Kontrolleuer auf den Schiffen, zwischen den Schiffen und durch Mengenkontrollen an Land - beim Anlanden des Fangs. Eine Aufgabe, die durch -z.B.- IUCN preisgünstig und gut wahrgenommen werden könnte.

    Aber solange die Totalverweigerer Einfluß haben, wird eben relativ unkontrolliert weltweit wissenschaftlich weitergefangen. Und eine selbsgerechte Herrenmenschenart, die sich selbst und ihre Moral zum Maßstab aller Dinge macht und versucht, dies bar jeder internationalen Abstimmungen durchzusetzen, die braucht die Welt nun wirklich nicht. Buh!