Autogramm Kia Optima Hybrid: Jetzt kommt die gleit-Zeit

KiaFlottes Design, gute Qualität und sieben Jahre Garantie auch auf den Akku, so propagiert der koreanische Hersteller Kia die Hybridtechnik in der Mittelklasse. Der neue Optima Hybrid fährt sich zudem sehr, sehr angenehm - und belohnt sparsame Piloten mit Blumen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/k...-a-884243.html
  1. #1

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    Ein Vergleichstest mit dem Prius wäre hilfreich, um zu beurteilen, ob den Koreanern mehr als eine Kopie eingefallen ist.

    Es sind nicht gerade danach aus, aber Herr Grünweg ist leider nicht der Mann, der uns über subjektive Fahrerlebnisse hinaus informieren kann.

    Von Hybriden versteht er ohnehin wohl nicht viel.
  2. #2

    Fehlt nur noch....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Flottes Design, gute Qualität und sieben Jahre Garantie auch auf den Akku, so propagiert der koreanische Hersteller Kia die Hybridtechnik in der Mittelklasse. Der neue Optima Hybrid fährt sich zudem sehr, sehr angenehm - und belohnt sparsame Piloten mit Blumen.
    Fehlt nur noch der Aufkleber: "Ich bremse auch für Blumen"
  3. #3

    Der kann...

    ...einen ganzen Kilometer elektrisch? Wow. Beeindruckend.

    Ich denke, für Ökofreaks ist das ganz und gar nichts. Kaum zu glauben, dass das Mehr an Produktionsaufwand (Energie, Rohstoffe) durch einen eventuellen Minderverbrauch ausgeglichen wird.
  4. #4

    Das haben Sie

    schon richtig erkannt, dass man viele km fahren muss, um den Preisnachteil herein zu fahren, wobei man in dem für Hybride üblichen Terrain, wo er sich wirklich lohnt, in der Stadt nämlich, wohl kaum sinnvoll km schrubben lassen, Taxi-Betrieb ausgeschlossen! Darüber hinaus ist die Öko-Bilanz eines Hybrid zweifelhaft. Was an Primärenergie während es Betriebs gespart wird, ist bei der Produktion schon verpufft; günstigstenfalls ein Nullsummemspiel. Ob sich das langfristig lohnt?
  5. #5

    Netter Versuch

    Es ist sicherlich positiv zu bewerten, dass auch andere Hersteller jetzt Hybridfahrzeuge anbieten. Aber der Prius wird wohl noch eine Weile Technologievorreiter bleiben. Im Kia scheint ein normaler Benziner zu werkeln (ohne Atkinson-Zyklus wie im Prius). Außerdem ist eine Stufen-Automatik drin wie in anderen konventionellen Fahrzeugen auch. Bis auf die andere Batterietechnologie ist es ein netter Versuch, in diesem Segment mitzuspielen. Die Verbrauchswerte sind sicherlich nicht schlecht, aber noch nicht konkurrenzfähig zum Diesel. Letztendlich schauen die Kunden auf die Kosten. Bleibt zu hoffen, dass Kia und Hyundai das konsequent weiter vorantreiben und bald auch Toyota / Lexus etwas mehr Angst einjagen.
  6. #6

    Zitat von horstmoik Beitrag anzeigen
    Darüber hinaus ist die Öko-Bilanz eines Hybrid zweifelhaft. Was an Primärenergie während es Betriebs gespart wird, ist bei der Produktion schon verpufft; günstigstenfalls ein Nullsummemspiel. Ob sich das langfristig lohnt?
    Komisch, bei einem 2,5 t-SUV ist nie die Rede von erhöhtem Primärenergieverbrauch. Diese Argumente kommen immer erst bei den Hybriden. Wofür wird denn überhaupt mehr Energie verbraucht? Maximal für die zusätzliche Batterie. Beim Prius fallen dafür aber viele andere Teile weg (Anlasser, Lichtmaschine, Kupplung) oder sind deutlich kleiner dimensioniert (Getriebe). Wenn das mal nicht Energie spart.

    Und selbst wenn die Produktion mehr Energie verbrauchen würde: Im stationären Betrieb kann dafür regenerativ erzeugte Energie eingesetzt werden; beim Betrieb eines Hybriden leider nicht. Wenn aber bei der Herstellung mehr regenerative Energie eingesetzt wird, beim Fahren aber weniger fossile Brennstoffe durch sparsamere Technologien verbraucht werden, dann sollte die Rechnung eigentlich stimmen. Zumindest Toyota bemüht sich, seine Produktion konsequent umzustellen.
  7. #7

    Zitat von TaiMing Beitrag anzeigen
    Im Kia scheint ein normaler Benziner zu werkeln (ohne Atkinson-Zyklus wie im Prius). Außerdem ist eine Stufen-Automatik drin wie in anderen konventionellen Fahrzeugen auch.
    Was in meinen Augen klare Pluspunkte fuer den Kia sind.
  8. #8

    Und kein Feinstaub (vermutlich)

    Im Gegensatz zu Dieselautos und Benzin-Direkteinspritzer scheint dieser Kia, so wie die meisten Hybride, keine giftigen Feinstäube auszurülpsen. (Wobei der Autor des Artikels es leider unterlassen hat, uns darüber aufzuklären -- vielleicht weil die Autoindustrie das Thema "Feinstaub" nicht mag?) Also: schlecht mit den Drecksdieseln usw. vergleichbar. Die Frage wäre nur, ob Kia als hybridunerfahrener Hersteller die sagenhafte Langlebigkeit und Zuverlässigkeit von Toyota fertigbringt. Zumindest wäre da eine Siebenjahresgarantie...
  9. #9

    nun

    immerhin zeigen auch andere Hersteller Lust auf Hybrid. Richtig eingesetzt, kann es funktionieren. Vor allem, wenn man ihn zuhause mit Ökostrom auftankt. Aber 1km rein elektrisch ist nicht gerade viel. Da bieten Peugeot und Volvo mit dem Diesel-Plugins und min. 50km rein elektrisch bessere Alternativen.
    Die deutschen Hersteller schlafen wieder und propagieren ja selbst gerne ihren "Technikfortschritt".