Immobilienkonzern Reyal Urbis: Spanische Megapleite würde auch Deutschland treffen

APDie europäische Schuldenkrise kehrt mit Wucht zurück auf die Tagesordnung. Die drohende Pleite des spanischen Immobilienkonzerns Reyal Urbis betrifft viele renommierte Banken, darunter auch deutsche Institute. Im schlimmsten Fall haftet der Steuerzahler.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-884362.html
  1. #70

    Sowie die Immobilienpleiten in USA die Anleger in Deutschland

    getroffen haben , leider hat die Kanzlerin die USA nicht zur Kasse gebeten , warum denn nicht ? Spielen wir die Starken mit dem Schwachen und die Schwachen mit dem Starken ? Es gibt immer noch viele Anleger die als Folge der Pleiten in der USA ihre mit Mühe ersparten Gelder auf einmal verloren haben , sie sind allein gelassen worden , mit dem Schaden müssen sie allein fertig werden.
  2. #71

    Europäische Union

    Zitat von Mart-73 Beitrag anzeigen
    Gerade wir Deutsche profitieren immens von einer hoffentlich weiterhin funktionierenden EU.
    Hallo Mart-73,

    die EU und die EUR-Zone sind zwei Paar Stiefel. Gegen eine freie
    Handelszone ist nichts einzuwenden. EWG, EG, das hat funktioniert.

    Die EUR-Zone funktioniert offensichtlich nicht.

    Ein EUR, der ständig "gerettet" werden muß, Normalbürger innerhalb
    der EUR-Zone, denen es wesentlich schlechter geht als vor der
    EUR-Einführung, deuten auf ein grundsätzliches Problem hin.

    Die EUR-Länder sind an den EUR gefesselt und können nicht mehr
    abwerten.

    Die Einzigen, die vom EUR profitieren, sind die, die eigentlich ständig
    "gerettet" werden. Die Banken, die Versicherungen und deren Klientel,
    die nicht auf ihre Rendite verzichten wollen. Aktuell passiert genau
    das in Zypern.

    LUNY
  3. #72

    Fällt IRGENDWEM auf das die Summe um die es geht ...

    ... nämlich 3,6 Mrd. € sogar noch WENIGER ist als die Kosten für S21 ????

    Also entweder kommt das Ende der Welt jetzt wegen dem Spanischen Pleitebankster und 3,6 Mrd. €. Oder eher wohl nicht.

    Die eigentliche Frage die sich MIR stellt ist vielmehr: Wird die Bahn S21 mit Hilfe des ESM bauen ????

    Den S...... hier erträgt man nur noch mit Ironie.
    LondoMollari
  4. #73

    Mal wieder der Dauerbrenner Euro-Krise!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die europäische Schuldenkrise kehrt mit Wucht zurück auf die Tagesordnung. Die drohende Pleite de
    2 0 1 3 das Jahr der Entscheidungen und des Umbruchs! Ich befürchte es wird in diesem Jahr doch noch krachen und meine Prognosen für 2015 bzw. 2017 waren zu weit von mir geschoben. Na ja, laut Chinesen wird
    2013 das Jahr der Umbrüche! Die Euro-Krise ist mit voller Wucht wieder da und diesmal bleibt sie bis zum Finale bzw. Game Over!
  5. #74

    Leider hat die Bankenlobby die Politiker im Griff

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die europäische Schuldenkrise kehrt mit Wucht zurück auf die Tagesordnung. Die drohende Pleite de
    Warum auch immer.

    Dabei ginge es auch anders:

    1. Die Bank insolvent gehen lassen.
    2. Die Bank abwickeln. Verträge gelten nicht mehr weiter, da es keinen Rechtsnachfolger gibt, d.h. die Manager können keine Millionengehälter und versprochene Boni für Folgejahre einklagen. Das bringt schon mal eine Ersparnis für den Steuerzahler.
    3. Die Gläubiger der Bank verlieren ihr Investment.
    4. Jetzt prüft der Staat, ob rettungswürdige Kleinanleger betroffen sind. Diese können eine Quote erhalten (d.h. auch hier buttern Reiche zu).
    5. Die Bank verschwindet dauerhaft vom Markt.
    6. Ist eine weitere Bank betroffen, wird wie oben verfahren.

    Nur dies würde einen nachhaltigen Lerneffekt bei Bankern und Investoren bewirken!
  6. #75

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die europäische Schuldenkrise kehrt mit Wucht zurück auf die Tagesordnung. Die drohende Pleite de
    wieso wird mir weissgemacht, ich als steuerzahler hätte zu zahlen?
    warum betrifft es den deutschen steuerzahler?
    sind diese an der pleitefirma beteiligt. nein!
    es sind banken, die dort drin stecken. also sollen die banken endlich richtig bluten, der steuerzahler hat deren machenschaften schon viel zu lange und zu oft bezahlt.
  7. #76

    Die ESM Teufelei dürfte nun ein Bubenstück nach dem anderen verüben

    Kaum ist die ESM Teufelei, durch das Versagen des hiesigen Verfassungsgerichtes und die Rückratlosigkeit des Bundesgauklers (dessen prahlerisches Freiheitsgetue darauf hoffen ließ, daß dieser die Unterschrift unter den ESM Vertrag verweigern würde und die Parteiengecken so dazu gezwungen hätte ihn mittels Präsidentenanklage aus dem Amt zu entfernen; um durch die dadurch entstehenden Verzögerung und den sicher großen öffentlichen Rummel zu versuchen den Staat zu retten), in Kraft gesetzt, so beginnt nun die vorhergesagte Selbstbedienung der Banken. Denn nun plant man eine gesamteuropäische Bankenaufsicht bei der Spielgeldeurozentralbank EZB einzurichten, damit fortan die Banken sich unmittelbar aus dem ESM bedienen können; und damit wäre die Ausplünderung der Staaten durch die Banken ein Selbstläufer, da die EZB bekanntlich von einem Goldmannsachsgeschöpf geleitet wird und sich die Banken daher fortan selbst beaufsichtigen würden, während die Staaten für ihr Geschäftsgebaren haften.
  8. #77

    Offensichtlich nicht

    Zitat von dosmundos Beitrag anzeigen
    Die Immobilienkrise in Spanien dauert jetzt nun schon ein paar Jährchen. Und ausgerechnet auf diesen Immobilienkonzern sollen die Banken in dieser Zeit noch keine Abschreibungen gemacht und Rückstellungen gebildet haben?
    Hallo Dosmundos,

    schön wäre es ja, wenn die spanischen Banken Rückstellungen
    gebildet oder gar Abschreibungen getätigt hätten. Das sah letztes
    Jahr nicht so aus:

    Spanien braucht "nur" 60 Milliarden Euro für Bankerettung - SPIEGEL ONLINE

    "Bis zu 100 Milliarden Euro haben die Euro-Retter Spanien zur Rettung des Bankensektors in Aussicht gestellt - doch die Regierung braucht deutlich weniger: 60 Milliarden seien genug, sagt Wirtschaftsminister Luis de Guindos."

    Wenn alle EUR-Länder ihre Zahlen ehrlich auf den Tisch legen
    würden, wäre das EUR-Poker-Spiel vermutlich vorbei.

    LUNY
  9. #78

    Zitat von LondoMollari Beitrag anzeigen
    ... nämlich 3,6 Mrd. € sogar noch WENIGER ist als die Kosten für S21 ????

    Also entweder kommt das Ende der Welt jetzt wegen dem Spanischen Pleitebankster und 3,6 Mrd. €. Oder eher wohl nicht.

    Die eigentliche Frage die sich MIR stellt ist vielmehr: Wird die Bahn S21 mit Hilfe des ESM bauen ????

    Den S...... hier erträgt man nur noch mit Ironie.
    LondoMollari
    Es handelt sich bei dem genannten Betrag nur über einen Berg der Verbindlichkeiten nur von einem Immobilieninvestor (Reyal Urbis)

    Es dürfte damit zu rechnen sein, das es noch ein ganzer Rattenschwanz wird, die Zahlen beziffern also nur die Spitze des Eisbergs.

    Zu Ihrem letzten Satz, mit Ironie kann man das längst nicht mehr ertragenes könnte bei mir eher ein chronische Dauerko....auslösen, und das ist übel!
  10. #79

    Zitat von luny Beitrag anzeigen
    Die EUR-Länder sind an den EUR gefesselt und können nicht mehr abwerten.
    Statt dessen müssen Gehälter und staatliche Leistungen gekürzt werden. Es läuft aufs gleiche hinaus, lässt sich aber politisch schwerer umsetzen.