Higgs-Boson-Erkenntnisse: Physiker halten Universum für instabil

CorbisIst der Fund des Higgs-Bosons eine schlechte Nachricht für unser Universum? Physik-Theoretiker glauben, dass die Masse des Teilchens in einem Bereich liegt, der dem Kosmos ein Verfallsdatum gibt. Ein baldiges Ende ist jedoch unwahrscheinlich.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-884216.html
  1. #80

    Zitat von pragmat. Beitrag anzeigen
    Materie ist nur Bewegung bzw. eine Idee und natürlich läßt die Idee Veränderungen zu. Das gilt auch für Lebensformen und Zeitempfindungen. Unsere Bild vom Universum und von der Schöpfung ist zu beschränkt. Wir sollen uns davon kein Bild machen. Wir können nur fehlen. Mehr Demut ist angesagt.
    Es ist (selbst nach der Bibel) unsere Aufgabe, unsere Umwelt verstehen zu lernen und Wissen zu sammeln. Glaubt man der Bibel, so ist es Aufgabe des Menschen sich die Erde (und damit die Schöpfung) untertan zu machen. Wissenschaft ist ein Weg dazu, eine Möglichkeit, die Schöpfung zu verstehen. Dazu hat die Menschheit - streng biblisch betrachtet - den Auftrag. Wir haben vom Baum der Erkenntnis gegessen und sind keine lammfrommen, demütigen Kreaturen mehr, sondern in Gottes Ebenbild dazu berufen (ja geradezu berechtigt) die Schöpfung zu beherrschen. Und dazu braucht es Wissen und Wissenschaft.

    Also natürlich nur, wenn man sich auf die Bibel so einlässt. Aber wer von Schöpfung spricht, tut das in der Regel. ;)
  2. #81

    Zitat von schwerpunkt Beitrag anzeigen
    Ok, Selbstbefragung gemäß Anordnung durchgeführt.
    Ergebnis: Alles soweit stabil und innerhalb der angegebenen Parameter.

    Und jetzt?
    Dürfen wir weiter machen?
    Sind Sie sicher? Immerhin haben wir grad zunehmenden Mond und der Jupiter steht dicht daneben und schaut ihm zu. Das könnte ja dazu führen dass der GH (1990 durch Pelikan übernommen, nicht mit Lamy zu verwechseln) aus dem Gleichgewicht gerät und die Vakuolen nicht mehr im Gleichschritt tanzen. Ihre Ergebnisse könnten also verfälscht sein, so wie sämtliche Messergebnisse auf dem Mars nicht stimmen.

    /ironie
  3. #82

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist der Fund des Higgs-Bosons eine schlechte Nachricht für unser Universum? Physik-Theoretiker glauben, dass die Masse des Teilchens in einem Bereich liegt, der dem Kosmos ein Verfallsdatum gibt. Ein baldiges Ende ist jedoch unwahrscheinlich.

    Higgs-Boson: Physiker halten Universum für instabil - SPIEGEL ONLINE
    Die Modelle der "Physiker" in Bezug auf die Entwicklung des Universums sind falsch. Den richtigen habe ich hier vorgestellt.

    http://www.cwirko.de/Universum.pdf
  4. #83

    Wäre

    Wäre nur logisch, denn wenn "unsere" Geschichte mit dem Urknall begann, ist es wahrscheinlich, daß es ab und an zu so einem singularen Ereignis kommt ...

    Würde mich aber nicht wundern, wenn in 10 Jahren wieder alles ganz anders aussieht. Solange das mit der dunklen Energie nicht geklärt ist, ist doch eh alles "graue" Theorie ...
  5. #84

    finde ich beruhigend

    ich mag die vorstellung, dass sich alles auf ewig ändert.
    wer weiss schon, wie viele universen es schon gab, oder noch geben wird?
    viellicht gibt es ja keinen anfang und kein ende, nur einen ewigen kreislauf - das ist beruhigend, und keineswegs eine schlechte nachricht!
  6. #85

    Zitat von Irek Beitrag anzeigen
    Die Modelle der "Physiker" in Bezug auf die Entwicklung des Universums sind falsch. Den richtigen habe ich hier vorgestellt.

    http://www.cwirko.de/Universum.pdf
    Bitte passen Sie höllisch bei Zebrastreifen auf.
  7. #86

    Wissen und Glauben, was kein Mensch braucht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist der Fund des Higgs-Bosons eine schlechte Nachricht für unser Universum? Physik-Theoretiker glauben, dass die Masse des Teilchens in einem Bereich liegt, der dem Kosmos ein Verfallsdatum gibt. Ein baldiges Ende ist jedoch unwahrscheinlich.

    Higgs-Boson: Physiker halten Universum für instabil - SPIEGEL ONLINE
    Ich frage mich ernsthaft, wofür solche "Erkenntnisse" denn gut sein sollen. Letztlich sagen solche Theorien, die geglaubt, aber selten bewiesen werden, auch nicht mehr aus als die Apokalypse des Johannes. Natürlich wird die Welt, zumindest unser Sonnensystem "untergehen". Was allerdings in zig Milliarden Jahren im Detail bzw. mit dem gesamten Universum passiert, interessiert doch nicht die Bohne. Der Geldhahn sollte für diese Art von Forschung zugedreht werden.
  8. #87

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    Zitat: "Ich halte es für wahrscheinlich, dass der Grundzustand unserer Welt, den wir Vakuum nennen, irgendwann zerfällt."

    Dass man den Grundzustand der Welt Vakuum nennt, wusste ich noch gar nicht. Aus meiner schon fast sträflich laienhaften Sicht finde ich diesen Zustand, sagen wir mal nicht besonders attraktiv. Das Schicksal unseres Universums hängt also davon ab, ob das Vakuum instabil ist oder nicht, denn, Zitat:
    "Das Universum möchte einen anderen Zustand annehmen." Um da hinzukommen, entstehe irgendwo im Kosmos ein alternatives Universum, das sich dann ausdehne und alles zerstöre."

    Gab es dann eigentlich einen weiteren Urknall? Wo kommt das alternative Universum her? Ach so, irgendwo aus dem Kosmos des wackeligen Vakuums, aus dieser merkwürdigen Leere, die so leer dann doch nicht sein kann. Nichts gegen Grundlagen-Forschung, auch nicht, wenn sie teuer wird und keine unmittelbaren Ergebnisse bringt - aber das was die Spitzenforscher da an Erkenntnissen vorlegen, dokumentiert nichts anderes als höchstqualifizierte Ahnungslosigkeit. Und es scheint fast, dass mit jeder weiteren Entdeckung die Verwirrung nur größer wird.

    Was erlauben Sie sich eigentlich über die Forscher und die Wissenschaft an sich so herzuziehen, wo Sie doch selbst offenbar keine Ahnung von der Materie haben?
    Haben Sie schon mal etwas von dem Casimir-Effekt, Vakuumfluktuation oder generell der Quantenfeldtheorie gehört?
    Höchstwahrscheinlich nicht und auf spiegel.de werden Sie auch nichts dazu erfahren, da die Artikel so verfasst werden, dass jeder auf dem Niveau eines 9. Klässlers, also hoffentlich auch Sie, ihn versteht.
  9. #88

    Schreckliche Spekuliererei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist der Fund des Higgs-Bosons eine schlechte Nachricht für unser Universum? Physik-Theoretiker glauben, dass die Masse des Teilchens in einem Bereich liegt, der dem Kosmos ein Verfallsdatum gibt. Ein baldiges Ende ist jedoch unwahrscheinlich.

    Higgs-Boson: Physiker halten Universum für instabil - SPIEGEL ONLINE
    Vakuumblasen, Tochteruniversen... Schon gut. So lange wir nicht die geringste Ahnung davon haben, wie über 80% der bekannten Masse des Universums beschaffen sind, bleiben Spekulationen über die Stabilität des Universums eine recht ungenaue Angelegenheit - was sich ja auch in der in dem verlinkten Artikel recht großzügigen Abschätzung von 10¹⁰ bis 10³⁰ (!!!!) Jahren zeigt.

    Was allerdings keine Spekulation mehr ist: Das Universum hat bereits Phasenübergänge durchgemacht, und das Wissen wir durch genau die Grundlagenforschung, der die Wissenschaftshasser, die sich bei so einem Thema zwangläufig lautstark zu Wort melden, die Berechtigung absprechen wollen. Das Standardmodell ist durch die Verteilung der Elemente im All, durch die kosmische Hintergrundstrahlung mit ihren faszinierenden Strukturen und durch die Rotverschiebung ferner Lichtquellen hervorragend belegt. Wenn wir mehr über uns selbst wissen wollen, bedeutet das halt Forschung, Arbeit, Beobachtung und mühselige Auswertung. Können wir uns das leisten? Wenn man Selbsterkenntnis auch nur irgendeinen Wert zugesteht, ja. So wie wir uns es ja auch alles andere "leisten" müssen, was unser Leben lebenswert macht. So lange wir uns einen Verwaltungs-, Religions-, Finanz- und Rechtsapparat leisten können, der ohne irgendeinen Nutzen für irgendjemand sich auf Kosten der gesamten Gesellschaft nur mit sich selbst beschäftigt, ist die Frage völlig absurd, ob wir uns Essen, Gesundheit, Wissen, Familie, Sport, Sex, kurz Freude am Leben leisten können.

    Was mich auch immer wundert: Wie kommen die Schlaumeier, die immer so herablassend über Wissenschafts- und Technik"gläubige" reden, dann dazu, das Internet, Telefone, Navigationssysteme, Strom, Heizung, Betonbauten, Medizin, Kunststoffe, Autos, Klos, einfach alles, was die Menschheit jemals an funktionierenden Errungenschaften hervorgebracht hat, zu benutzen? Konnten sich denn die Generationen vor uns die dafür notwendige Forschung leisten?
  10. #89

    immer noch besser...

    ... als der Typ, der ab dem Jahr 3000 Asteroiden vom Mars Richtung Erde schleppen lassen will, um durch deren Vorbeiflug die Erde weiter weg von der Sonne zu ziehen, da diese sich ja ausdehnen wird. (Physikalisch alles richtig).

    Sowas ist sinnlos, das hier Beschriebene geht als Grundlagenforschung durch, mehr davon!