Berlusconis treue Anhänger: "Nur Silvio kann Italien retten"

REUTERSBerlin sorgt sich, Europa schüttelt den Kopf: Silvio Berlusconi hat wenige Tage vor der Wahl in Italien in Umfragen aufgeholt. Warum wollen so viele immer noch den Skandalpolitiker wählen? Ein Besuch bei Italienern, die den "Cavaliere" verehren - und wütend werden, sobald es um Deutschland geht.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-884326.html
  1. #80

    Zitat von Barxxo Beitrag anzeigen
    für diejenigen, die sich hier empören über die Italiener und warum sie bloß auf Berlusconi hereinfallen:
    Eine ähnlich mächtige Person, wie ihn, gibt es in Deutschland nicht. Er ist hochintelligent, skrupellos und ihm gehören Fernsehsender und Zeitschriften, er kann politische Gegner nach Belieben vor sich hertreiben. Eine ähnliche Person in Deutschland würde auch hier mehr oder weniger machen können, was sie will.
    Nein, bei uns ist es schlimmer: unsere devoten Systemmedien ergehen sich ganz freiwillig in Hofberichterstattung zu Frau Merkel. Und nach welchem Proporz sich die Fernsehräte von ARD und ZDF zusammensetzen dürfte allgemein bekannt sein. Ebenso, dass der Zeitungsmarkt auf ein halbes Dutzend Konzerne konzentriert ist. Soviel zu unserer Pressefreiheit, nicht wirklich besser als in Italien.
  2. #81

    ich habe schon eimal vorgeschlagen.....

    wie waere es denn mit einem suedeuro fuer die Latinos,meinetwegen auch frankreich eingeschlossen und einen nord euro fuer die Niederlaender belgier und scandinaven sowie auch fuer deutschland.Dann koennen die auch endlich ihre suppe kochen wie sie es wollen und werden ihre laender nach und nach gegen die wand fahren wie sie es schon in siebziger jahren erfolgreich getan haben,des wegen sind sie ja auch dort wio sie heute sind,und dazu koennte der Englaender auch den Anker lichten und im mittelmeer festmachen.......ich lach mich krumm
  3. #82

    Das glaubt kaum noch einer!

    Zitat von reeps Beitrag anzeigen
    Das ist genau das was uns die Vorbeter in Berlin weismachen wollen.
    Da haben Sie schon gut gelernt.
    Aber Europa ist viel mehr als die überfüssige Veranstaltung in Brüssel und der sowieso untergehende Euro.
    Aber solange die Blöden immer noch glauben, das alles sei "alternativlos", ,ist diesen nicht zu helfen.
    Nur fehlt es derzeit an wählbaren Alternativen!
    Defacto haben wir ähnlich handlungsunfähige - oder unwillige Parteien, wie in der Weimarer Republik zur Auswahl.
    Da brauchts schon viel Gutwillen, zu sehen, wie durch offensichtlich durch gezielt angeordnete Aktenschreddereien seitens diverser Bundesbehörden eine für die meisten Bürger unwählbare Partei am rechten Spektrum am Leben erhalten wird, hier eventuell parkettfähiger Konkurrenz keinen Raum zu bieten.
  4. #83

    Zitat von j.vantast Beitrag anzeigen
    Es mag durchaus möglich sein dass es sinnvoller erscheint die vor sich hin kränkelnde EU aufzulösen als weite auf den toten Gaul einzuprügeln (bitte keine Anmerkungen jetzt zum Pferdefleisch, ja?).
    Aber wenn jetzt noch einmal Berlusconi gewählt werden würde, dann würde langsam das Schicksal der EU besiegelt, zumindest des Euro, und die nachfolgenden Generationen in Italien müssten dann ohne EU-Hilfen ihre Staatspleite stemmen.
    Ob die sich das nun so sehnlichst wünschen? Ich bin mir da nicht so sicher.
    Nun zählt Italien zu den Netto-Zahlern, ist also auf EU-Hilfen
    garnicht angewiesen.

    Und mit ihrer Wirtschaftsleistung schafft dieses Land es auch,
    sich gut auf dem Export-Markt zu behaupten und das noch besser
    ohne die Fesseln des Euro !
  5. #84

    Zitat von c.heinemann Beitrag anzeigen
    einen nord euro fuer die Niederlaender belgier und scandinaven sowie auch fuer deutschland........ich lach mich krumm
    Kann mir wirklich nicht vortellen das Sie sich dann krummlachen.Die von Ihnen genannten Läder nehmen uns dann also die Exporte ab, die die Südländer nicht mehr abnehmen können. Wieviel Millionen Arbeitslose wollen Sie den haben. Richtige Zahlen, nicht die überarbeitete Statistik aus Nürnberg.
  6. #85

    Bei meinem italienischen Figaro war die Sympathien eindeutig

    4 iItaliener - davon 2 Kunden - sind pro Silvio bei der Wahl
    und ein Italienerin Anti-Berlusconi.
    Alle männlichen Italiener im Friseurladen sind eindeutig für Silvio. Alle Frauen (1) sind Anti-Berlusconi ( wegen Ruby, heute 20 Jahre). Ich kann mir vorstellen, dass Silvio mit 76 Jahren - dank seiner Medienmacht und Präsenz - nochmal auf's Gas in Italien treten wird. - Mama mia !! -
  7. #86

    optional

    "Warum versteht ihr Deutschen das nicht?"

    Ich versteh Euch.

    Am Montag sagte er vor Industriellen in Monza, die Kanzlerin sei "als Bürokratin in Ostdeutschland mit seiner zentralistischen Wirtschaft herangewachsen".

    Stimmt. Und mit Blockparteien, genau also wie jetzt auch in Gesamtdeutschland. Ach, und beinahe hätte ich die gleichgeschalteten Medien vergessen. Merkel hat wirklich ganze Arbeit geleistet.
  8. #87

    Zitat von sib72 Beitrag anzeigen
    Berlusconi ist ein Ergebnis der Fehler Italiens, eine Farce des Übels. Monti kämpft gegen jahrhundertalter Ignoranz der Italiener. Nicht Potenz hilft sondern ein Patent das Übel der "Mafia" auszurotten.
    Monti kämpft nicht. Er hat in konservativer Manier einfachen Leuten Geld geraubt und es den Banken gegeben, damit diese weiter Boni bezahlen können. Er ist mitschuldig (wie Berlusconi) an der Politikverdrossenheit Italiens.
  9. #88

    Marco

    Ich bin selbst Italiener, wohne in diesem Land seit 52 Jahren und sollte doch was von meinen Landsleuten verstehen. Dennoch muss ich leider gestehen dass die Popularitaet von Berlusconi fuer mich immer noch ein Raetsel bleibt. Sie mag jetzt wohl sinkend sein (vermutlich 20 % der Leute, die schon darueber entschieden haben, wen zu waehlen), ist aber immer noch erstaunlicherweise da!
  10. #89

    Wenn Berlusconi die Wahl gewinnt wird das Siechtum der Eurozone wenigstens abgekürzt. Die lebenserhaltenden Maschinen , die den ,im Wachkoma liegenden Patienten Europa , noch am Leben erhalten , werden sowieso abgeschaltet sobald Banken ,Spekulanten und sonstige Krisengewinnler ihr Kapital in Sicherheit gebracht haben .
    Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.