Mehr Rechte für Homosexuelle: Opposition feiert Karlsruher Adoptions-Urteil

DPADie Verfassungsrichter haben das Adoptionsrecht für Homosexuelle deutlich ausgeweitet - sehr zum Unmut der Union. Begeistert wurde das Urteil dagegen in der Opposition aufgenommen. Die SPD wertet den Spruch als "schallende Ohrfeige" für die Kanzlerin.

SPD und Grüne jubeln über Adoptionsrechte für Homosexuelle - SPIEGEL ONLINE
  1. #40

    Gut für Deutschland

    Allmählich fühlt man sich im eigenen Land auch als nicht unmittelbar vom Spruch der Verfassungsrichter Betroffener nicht mehr ausgegrenzt. Und das ist gut so!
  2. #41

    recht?!

    Zitat von Niamey Beitrag anzeigen
    Leider irrt sich auch die Evolution manchmal. Die Genetik ist ein komlexes Feld. Jeder soll das ausleben können was ihm die Natur in die Wiege gelegt hat. Aber bitte nicht auf dem Buckel jener, die sich nicht dagegen wehren können weil sie noch zu klein dafür sind. Das ist nämlich nur traurig für die Kinder deren Rechte man dabei übersieht.
    ein brutal, jaehzorniger vater und eine psychisch instabile mutter haben aus mir keinen schlechten menschen werden lassen. wieviel mehr wird ein aufwachsen gut werden, wenn er von 2 liebenden elternteilen erzogen wird. egal ob schwul oder hetero!
    heteropaare sind also der garant fuer sie?
  3. #42

    Einfach

    Zitat von manu87 Beitrag anzeigen
    Sollten wir nicht als nächstes auch Sex Erwachsener mit Minderjährigen, Sex mit Tieren, die Adoption von Kindern durch geistig hochgradig Behinderte oder Vielehen, Wahlen für Kinder sobald sie lesen können erlauben? Sollten wir nicht ebenso .....
    mal ein paar Phrasen losgelassen, ohne Sinn und Verstand? Natürlich sind nicht alle gleich, was auch übrigens nicht der Kern des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes ist.

    Hier geht es um das Kindeswohl. Jede Entscheidung, die dem Wohl eines Kindes dient, gilt es zu feiern. Ein Kind, das bei Homosexuellen aufwächst, welche sich bewusst für dieses entschieden haben, hat eine gute Startposition. Bei jeder Adoption müssen geordnete Verhältnisse vorgewiesen werden.
    Es hat eine bessere Startposition als ein Kind, das im Suff gezeugt wurde und im späteren Leben vom Jugendamt betreut wird. Bei der Zeugung eines Kindes müssen keine geordneten Verhältnisse vorgewiesen werden.
    Sie sehen also, ein Kind kann durchaus besser bei Adam und Adam aufgehoben sein, als bei Adam und Eva.
  4. #43

    Ernst meinen

    Zitat von muellerthomas Beitrag anzeigen
    Alles, was politisch korrekt ist, sollte man doch auch unterstüzen, oder etwa nicht?
    Fast könnte man annehmen, dass Sie das ernst meinen.
  5. #44

    Zitat von taladega Beitrag anzeigen
    für die Kinder, deren Rechte schamlos mit SPD/Grüne/Linke/FDP-Füssen getreten wird.
    Zeigen doch Sie mal ob Sie sich mit dem Urteil beschäftigt haben.
    Das hat noch nicht ein einziger getan, der hier mit dem Argument der Kinderrechte diskutieren wollte.
    Welches Kinderrecht wird hier berührt?
  6. #45

    Gute Eltern

    Ich war jetzt wirklich überrascht und schockiert, dass manche hier tatsächlich schreiben, dass homosexuelle Paare keine guten Eltern sein können. Man liest ziemlich oft im Spiegel, dass Mütter (also Frauen eines heterosexuellen Paares) ihre Kinder aus dem Fenster werfen oder dass Kinder bei ihren Pflegefamilien zu Tode misshandelt werden. Dann ist es doch zu befürworten, dass diejenigen Menschen Kinder adoptieren können, die wirklich Kinder haben wollen.
    Btw... dass Kommentare wie die von manu87 weltfremd und menschenverachtend sind, dürfte wohl jedem klar sein. Darauf muss man hoffentlich nicht mehr eingehen.
  7. #46

    EuGH

    Zitat von Suryo Beitrag anzeigen
    Wieso? Es IST eine schallende Ohrfeige, wenn einem nun zum etwa sechsten Male in fünf Jahren die Verfassungswidrigkeit der eigenen Position bescheinigt wird und die Position sämtlicher anden Parteien, auch der in der Opposition, bestätigt wird.

    Karlsruhe hat heute ganz einfach geurteilt, daß SPD, Grüne, Linke und FDP recht haben und CDU und CSU eine verfassungswidrige Haltung vertreten. Und, wie gesagt, zum wiederholten Male. Und wer immer noch nicht lernen will, dem kann man eben auch mal eine schallende Ohrfeige verpassen.
    Wenn interessiert schon das BVerfG? In ein paar Jahren sind die Geschichte, es zählt eh nur noch der EuGH.
  8. #47

    Relevanz?

    Zitat von nic Beitrag anzeigen
    Das lernt man doch schon im Kindergarten, dass es ohne Sex keine Kinder zum adoptieren gibt.
    Abgesehen davon, daß ich das mit Sicherheit nicht schon im Kindergarten gelernt habe: was genau hat das mit dem Thema zu tun?

    Klar, Heteros machen Kinder. Und manchmal sind sie derartig verlottert, arm oder unfähig, daß sie die Kinder zur Adoption freigeben müssen. Wie gut, wenn dann ein vom Jugendamt auf Herz und Nieren überprüftes Lesbenpaar kommt und sich der armen Kinder annimmt.
  9. #48

    Zitat von manu87 Beitrag anzeigen
    Wenn Heteros mit Homosexuellen gleichgesetzt werden weil sie grundsätzlich anscheinend qualitativ gleichwertige Eltern sind, darf ich doch auch hochgradig geistig Behinderte mit Homosexuellen gleichsetzen, oder?
    Nein.
    Das Argument hakt an allen Ecken und Enden. Selbst wenn Homosexuelle qualitativ nicht gleichwertige Eltern sein können, wofür es keinerlei Hinweise gibt, heisst das doch noch lange nicht, dass alle Menschen in jeder Hinsicht gleich sind.



    Oder wäre das Ihrer Ansicht nach eine Beleidigung für Homosexuelle? Damit würden Sie ja geistig Behinderte diskriminieren...
    Es ist keine Beleidigung, sondern Unsinn.
  10. #49

    Das ist keine Klatsche

    fuer die Regierung, im Gegenteil. Das Gericht mag aus political correctness entschieden haben, ich bin mir aber sicher, dass die weitaus meisten Deutschen es nicht gut finden wenn Schwule oder Lesben Kinder adoptieren koennen, die dann bald nach dem Vater oder der Mutter fragen. In diesem Sinne Spiel, Satz und Sieg Merkel. Es gibt schon genug Patchworkfamilien, oft auf dem Ruecken der KInder ausgetragen. Warum sollen wir hier die Orientierungslosigkeit noch weiter ausbauen ?