Reyal Urbis: Spanischer Immobilienbranche droht Mega-Pleite

REUTERSDie spanische Immobilienkrise verschärft sich dramatisch. Der Häuserentwickler Reyal Urbis muss Insolvenz anmelden, das Unternehmen ächzt unter milliardenschweren Schulden. Für eine Rettung bleiben nur wenige Tage, die Folgen der Pleite wären für das Krisenland fatal.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-884289.html
  1. #80

    Harte Strafen!

    Die Strafen für die Verantwortlichen müssen drakonisch erhöht werden, anders sind diese dunklen Machenschaften von Politik und Finanzwelt nicht zu stoppen(wenn's überhaupt gelingen sollte). Den Teilnehmern an dieser korrupten Geschäftswelt ist es doch egal, welche Folgen für die Bürger Europas und deren Realwirtschaft entstehen, solange sie selbst nicht dafür haftbar gemacht werden. Das sollte bis zur Enteignung ganzer Sektoren gehen. Meine armen Urururur-Enkel, die jetzt schon dafür zahlen!!!
  2. #81

    Natürlich werden wir auch diesmal gesamtschuldnerisch haften. Ich hoffe, dass irgendjemand den Mut hat, diesem Wahnsinn Einhalt zu gebieten. Den Mut der Verzweiflung. Macht nur so weiter, irgendwann werden die Leute kollektiv die Baseballschläger aus der Tasche ziehen und dann Gnade euch Gott...
  3. #82

    Deutschland und Euro

    Zypern braucht 17 Mrd.,iIn Italien hat Berlusconi dank seiner Steuergeschenkversprechen steigende Chancen, in Frankreich herrscht eine veritable Konjunkturkrise - die Euro-Euphorie der letzten Wochen löst sich in Luft auf. Welcher Politiker hat als erstes den Mut das Thema "Deutsche Bedingungen für den Verbleib im Euro" anzusprechen? Das wird der Wahlgewinner vom Herbst sein
  4. #83

    100% - Hausfinanzierung +

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Di
    wird noch heute ( 19.02.13) auf der Internetseite von Reyal Urbis angeboten! Bei Vertragsunterzeichnung UND sofortiger Bezahlung wird ein Rabatt gewährt......
  5. #84

    EU sorgt schon vor

    Zitat von tangarra Beitrag anzeigen
    ...Das Geld haben jetzt diese Leute. Statt diese Leute zur Kasse zu bitten, fällt in der EU den Politikern nur noch ein, dass der deutsche Steuerzahler es richten soll.
    Richtig, deshalb wird schon vorgesorgt Steuerkonzept : Ökonomen fordern mehr deutsches Geld für die EU - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

    ... und demnächst erzählt uns Herr Münchau, warum das alles so sein muss.
  6. #85

    Mit Eurobonds

    wäre alles sicherlich viel einfacher.
  7. #86

    Zitat von chrimirk Beitrag anzeigen
    ...- im Hebst umwählen (nicht weil rot-grün die Erlöser sind, sondern als Strafe für scharz-gelb)...
    Der Netiquette sei Dank, schreibe ich jetzt nicht, für wie geistreich ich diesen Vorschlag halte. Na, da werden die aber so richtig traurig sein und weinen...
  8. #87

    Placebo des Systems

    Es war mir klar, dass es sich bei der momentanen Ruhe an der Eurofront nur um eine trügerische Ruhe handeln konnte. Wenn Griechenland nach wie vor darauf verzichtet die Steuerschulden seiner Reichen kraftvoll einzutreiben und lieber ökonomisch schrumpft, wenn neuerdings Zypern und auch Frankreich zusätzlich zu den anderen Wackelkandidaten in Probleme abgleiten, dann ist klar: Das politische System hat an willfähige? Medien und Bevölkerung nur Placebos zur Ruhigstellung verteilt.
    Der Sturm, der da kommen wird, könnte den Euro hinwegfegen und die Europäische Einigung auf härteste Proben stellen.
  9. #88

    Spanischer Immobilienbranche droht Megapleite

    Soso, das hat ja auch kein Mensch kommen sehen. Ich war vor ca. vier bis fünf Jahren an der spanischen Küste südlich von Cadiz unterwegs. Da sah ich riesige nagelneue Wohnanlagen entlang der Küste und speziell um Puerto de Sancti Petri herum, tausende nagelneue Häuser und Wohnanlagen und es war weit und breit kein Mensch zu sehen, keine Bewohner, keiner Urlauber, nichts. Ich hatte mich damals schon gefragt, warum dort kein Mensch wohnt, ob Erbauer auf einen zwar angenommenen, tatsächlich jedoch nicht vorhandenen Bedarf gebaut haben und wie die Bauträger das stemmen, da ja die Tilgung der Finanzierung auch stattfindet, wenn es keine Käufer gibt.
    Ich hab mir schon seinerzeit gedacht, dass das jedenfalls dann in die Hose geht, wenn die nicht schleunigst Käufer für die Unmengen von Bauvorhaben finden...
  10. #89

    Spanien als viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone ist zu groß, um es dauerhaft zu retten. Der Drops ist gelutscht.