Reyal Urbis: Spanischer Immobilienbranche droht Mega-Pleite

REUTERSDie spanische Immobilienkrise verschärft sich dramatisch. Der Häuserentwickler Reyal Urbis muss Insolvenz anmelden, das Unternehmen ächzt unter milliardenschweren Schulden. Für eine Rettung bleiben nur wenige Tage, die Folgen der Pleite wären für das Krisenland fatal.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-884289.html
  1. #10

    Keine Panik...

    ...im Land aufkommen lassen.Die noch verbliebenen,zahlungsfähigen EU-Staaten,allen voran Deutschland,bekommen die zu erwartende Pleite finanziell wieder weggebürstet.Sind doch eh' nur Peanuts.
  2. #11

    Die Schlinge...

    ...zieht sich zu: Heute Spanien, morgen Frankreich und dann der ganze Euro. Mal sehen wann man uns die Wahrheit offiziell mitteilt...
    Wenn ich Kinder hätte, wüsste ich nicht wie ich ihnen erklären sollte, warum sie ihr Lebtag für andere zahlen sollen....
  3. #12

    Wieviele Milliarden an Boni ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Di
    ... und überzogenen Gehältern hat Reyal Urbis denn in den letzten 20 Jahren an die obersten Hierarchieebenen gezahlt? Da wurden doch bestimmt jedes Jahr hunderte Millionen an überzogenen Bezügen auf Privatkonten transferiert, die dem Unternehmen jetzt fehlen.

    Die Lösung kann daher nur lauten: Zurückerstattung sämtlicher Boni und Luxusvergütungen, Streichung aller Luxuspensionen usw.
    Und die ganzen kommunalen Politiker, die mit Reyal Urbis zusammen korrupte Geschäfte gemacht haben, müssen ebenfalls in Haftung genommen werden.
    Ich bin mir sicher, dass unsere wichtigen hochbezahlten Volksvertreter im Europäischen Parlament dafür sorgen werden, dass hier Gerechtigkeit geschieht.
  4. #13

    War klar, oder

    Gier, Übersättigung und Wahn = Pleite ! Schade nur, daß man die Hautpverursacher dieser Blase (Banken, Spekulanten, Aktiengesellschaften, Politiker) meist nicht persönlich belangen kann, sondern stattdessen der Steuerzahler oder die EU eingreifen müssen. Der Verbraucher selbst ist wohl auch nicht ganz unschuldig, war er es doch auch, der gierig zugegriffen hat, der seinen Job im Heil der Immobranche gesucht hat - und nun feststellen muss, daß beim Platzen der Blase keine Verwendungsmöglichkeit mehr für ihn vorhanden ist. stattdessen Heulen und Zähneklappern an allen Ecken und Enden ...
  5. #14

    wer soll den Schmarrn glauben?

    Reyal Urbis verwaltet Immobilien, darunter große Flächen von noch ungenutztem Bauland. Diese waren Mitte 2012 mit 4,2 Milliarden Euro bewertet worden. Ende September standen dem Schulden von 3,6 Milliarden Euro gegenüber. Üblicherweise gilt ein Verschuldungsgrad von mehr als 60 Prozent als Grund zur Sorge.

    Wenn der Laden mehr Wert hätte als die Schulden gäbe es doch kein Problem?
  6. #15

    Murksel, retten!

    Der Euro wird solange existieren wie Deutschland noch zahlen kann.
  7. #16

    100%

    Nun muss ich aber mal etwas sagen, das ich schon Ende der 80iger/Anfang der 90iger auf Film dokumentiert habe:
    Bauruinen gab es in Spanien schon vor der Euro Zeit in rauhen Mengen. Mit der Einfuehrung des Euros wurden diese Ruinen nur teurer, aber Pleite waren die Firmen im Grunde doch schon vorher!
    Aber muss alternativklos gerettet werden, nehme ich mal an! Spanien kommt dies Jahr auf 100% Schuldenquote. Mindestens!
  8. #17

    Stimmt

    Zitat von Baikal Beitrag anzeigen
    Der Euro wird solange existieren wie Deutschland noch zahlen kann.
    "Urgroßmutter, warum muss ich denn 70% Steuern zahlen?"

    Gar nichts wird sie. Und das mit Recht.
  9. #18

    Dann gibt es ja noch mehr Banken zu retten, gelle. Die bisherige "Rettung" hat wohl nicht gereicht? Und das spanische Volk soll, wie gewohnt, durch knallharte Kürzungen und Sparmaßnahmen den Schaden übernehmen, welcher von den Investoren, welche wie die Lemminge, kopflos in Spanien investiert haben. Btw. das waren beileibe nicht nur Spanier, sondern global rannten die Investoren dorthin. Was in Griechenland geht, wird wohl in Spanien auch möglich sein, damit die Investoren ja kein Geld verlieren werden!

    Es kann kein Zufall sein, dass in Spanien inzwischen schon Vorsorge getragen wurde, falls es zu noch größeren Demonstrationen bzw. Aufständen kommen sollte: Die "Wutbürger" werden kurzerhand zu "Staatsfeinden" erklärt; Aufnahmen über Polizeigewalt darf nicht im Internet veröffentlicht werden. Das ist der Friedensnobelpreisträger EU wie er leibt und lebt.
  10. #19

    Never ending story ...

    ... bis auch uns die Brocken um die Ohren fliegen. Das ist wie mit dem nächsten Ausbruch des Vesuvs, eines Riesenerdbebens in San Francisco, eines erheblichen Vulkanausbruchs in der Eifel, der Überschwemmung der Nordseeküsten und so weiter und so weiter. Niemand kann sagen wann es passiert. Aber dass es passieren wird, bestreitet kein denkender Mensch mehr.