GovData: Daten-Aktivisten kritisieren Regierungsplattform

DPADas offizielle Datenportal für Deutschland soll am Dienstag starten - doch schon jetzt kritisieren Aktivisten das Projekt. Die Datensätze aus der Verwaltung lassen sich nur unter bestimmten Bedingungen weiternutzen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-884256.html
  1. #1

    was ist dagegen einzuwenden

    eine kommerzielle Nutzung zu untersagen.
    Auf der einen Seite auf die Offenlegung der Daten drängen um das ganze dann wieder Closed Source zu machen. Wie widersinnig.
    Daten sind frei. Wenn denn dann für immer.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das offizielle Datenportal für Deutschland soll am Dienstag starten - doch schon jetzt kritisieren Aktivisten das Projekt. Die Datensätze aus der Verwaltung lassen sich nur unter bestimmten Bedingungen weiternutzen.

    GovData: Daten-Aktivisten kritisieren Regierungsplattform - SPIEGEL ONLINE

    Könnte man mal bitte mit diesen ganzen Anglizismen aufhören und mal wieder die Deutsche Sprache wertschätzen!
  3. #3

    Das ist doch ganz einfach!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ....Die sogenannten "datenhaltenden Stellen", also die Behörden, die Datensätze bereitstellen, können eine kommerzielle Nutzung der Daten untersagen.....
    Die "datenhaltenden Stellen" können die kommerzielle Nutzung der Daten durch Dritte deswegen untersagen, weil sie selbst die Daten kommerziell nutzen, zB indem erfasste Einwohnerdaten an Adresshändler verkauft werden
  4. #4

    Kanzlerrichtlinie notwendig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aktivisten kritisieren dasoffizielle Datenportal für Deutschland

    GovData: Daten-Aktivisten kritisieren Regierungsplattform - SPIEGEL ONLINE
    88% der Wähler wollen Open Dat und Open Government. Die Bürger wählen Parlamente, die Gesetze geben nach denen sich die Verwaltung zu richten hat. Siehe Niedersachsen: Die CDU abwählen, dann geht es voran.
    Viele haben ja gehört, dass andere Länder weiter sind, beispielsweise die Open Government Partnership. Deshalb habe ich Akteneinsicht berantragt, um zu sehen, wie dasBMI die Nichtteilnahme begründet.
    Ich habe meinen Augen nicht getraut: Das Innenmnisterium befürchtet, dass die Ablehnung einer deutschen Mitgliedschaft bei der Open Government Partnership "nicht dauerhaft beibehalten werden kann ohne eine (vor allem zivilgesellschaftlichen) Unterstützung für die laufenden Aktivitäten zu verlieren". Da "OPG eine nachhaltige Umsetzung anstrebt (...) sollte eine Beitrittserklärung (...) durch Frau Bundeskanzlerin formuliert werden." Diese Strategie sichert "den Querschnittschnittscharakter und notwendigen Paradigmenwechsel". (BMI, 14.3.2012, O1-131 006-4/1: Kanzlerrichtlinie: Open Government Partnership beitreten)
    Das heisst, dass das BMI weiss wie dieser schwierige Paradigmenwechsel durchgeführt werden kann: Die Kanzlerin bestimmt die Richtlinien der Politik.