Emissionshandel: EU will CO2-Zertifikate verknappen

DPAEuropas Emissionshandel ist zum Witz verkommen. Die Preise für CO2-Zertifikate dümpeln bei wenigen Euro - viel zu wenig, um das Klima zu schützen. Nun steuert die EU gegen: 900 Millionen Papiere will sie zurückhalten - und so den Markt wieder in Gang bringen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-884250.html
  1. #90

    ...

    Zitat von besso Beitrag anzeigen
    Daß CO2 keine Rolle spielt, ist klar.
    Woher stammen aber die 160stel des BIP?
    Das BIP von Deutschland beträgt 2500Mrd Euro/a, der Aufwand für Atomausstieg und CO2-Vermeidung zusammen etwa 16Mrd Euro/a.
  2. #91

    Hauptsache es macht Angst

    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Es wird auch ein Bild mit Kühlturm genommen um die Gefährlichkeit der Kernkraft zu symbolisieren.
    Ganz egal wie hinter der Dampfturbine der Unterdruck im Kondensator erzeugt wird, Hauptsache es macht technisch unbedarften Grünlingen Angst.

    Vielleicht sollten die Dampfkraftwerksbetreiber doch nicht die Atmosphäre als Wärmesenke benutzen sondern stattdessen die Fische im vorbeifließenen Füßchen kochen.
  3. #92

    Da möchte ich doch..

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Eher die Bootsverleiher, die das Geld zählen, und sich über die Idioten im Boot kaputt lachen...


    Dieses "Gutmenschentum", welches die anderen "anerkennen" müssen/sollen, können........
    ... nochmal auf die klimatischen, bzw. ökologischen Phänomene zurückkommen, denen sich China oder die USA aktuell ausgesetzt sehen. Ich denke schon, daß daraus ein beträchtlicher Motivationsschub erwachsen wird.
    P.S. "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut" schreibt Goethe (?), und daher weiß ich nicht, inwieweit das Wort "Gutmensch" so nebulös negativ besetzt werden sollte, wie das immer wieder geschieht!
  4. #93

    Thermodynamik für Anfänger

    Zitat von auweia Beitrag anzeigen
    Schafft endlich die Kühltürme ab!
    Trockenkühltürme verdampfen kein Wasser redutieren jedoch den
    thermischen Wirkungsgrad eines Dampfkraftwerkes.
    Nur bei Kernkraftwerken ist das ziemlich egal, denn deren Brennstoffkosten sind marginal.
  5. #94

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Das BIP von Deutschland beträgt 2500Mrd Euro/a, der Aufwand für Atomausstieg und CO2-Vermeidung zusammen etwa 16Mrd Euro/a.
    Es ist schon lustig mit dem BIP.
    Auch die 17 Milliarden Euro, die uns jährlich der EEG-Unfug für nix kostet, erhöhen das Bruttoinlandsprodukt um 17 Milliarden Euro!
    Immerhin über 200 Euro pro Kopf, fast 1000 Euro für eine 4-köpfige Familie. Wie gesagt, für nix.
  6. #95

    Zitat von kone Beitrag anzeigen
    ... nochmal auf die klimatischen, bzw. ökologischen Phänomene zurückkommen, denen sich China oder die USA aktuell ausgesetzt sehen. Ich denke schon, daß daraus ein beträchtlicher Motivationsschub erwachsen wird.
    P.S. "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut" schreibt Goethe (?), und daher weiß ich nicht, inwieweit das Wort "Gutmensch" so nebulös negativ besetzt werden sollte, wie das immer wieder geschieht!
    Das Smog Problem in China hat nichts mit CO2 zu tun; da wird an effektiver Filtertechnik gespart.
    Die Luft in den USA ist nicht schlechter als hier zu Lande, also gut.

    Gutmensch = Pharisäer. Sie verstehen?
  7. #96

    ...

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Das BIP von Deutschland beträgt 2500Mrd Euro/a, der Aufwand für Atomausstieg und CO2-Vermeidung zusammen etwa 16Mrd Euro/a.
    Die 16 Mrd pro Jahr sind nur die EEG-Kosten, die weiteren Kosten sind darin noch nicht enthalten. Außerdem ist der Atomausstieg noch nicht abgeschlossen. Und: Strom ist ein geringer Anteil der Gesamtenergie; bei der Mobilität und bei der Wärme sind die Potentiale höher (und billiger zu erschließen).

    Ein (etwas älteres) Energieflussdiagramm dazu:
    http://www.zw-jena.de/kkimages/energieflussbild1995.gif
    Knapp 6000 PJ Öl, 1774 PJ Strom. Davon 458 PJ Strom an die Haushalte.
    Bei einem Energieaufkommen von 15335 PJ

    Man beachte: Daten von 1995; ein neueres Diagramm habe ich nicht gefunden; wird aber ähnlich sein.
  8. #97

    Bei ihrem Geldbeutel vielleicht egal

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Wenn ein 140stel weniger CO2 keine Rolle spielt, dann spielt auch ein 160stel des BIP keine Rolle - so gross ist nämlich der Aufwand für die Reduktion des CO2 PLUS(!) den Atomausstieg.
    Wie kommen SIe auf ein 160stel? Wer hat das errechnet? Herr Latif oder sonstige "Experten"?
    Tatsache ist, dass der Strom in Deutschland fast der teuerste in Europa ist (außer Dänemark: die haben noch mehr untrentable, unzuverlässige Windkraft und müssen deshalb schlecht ausgelastete Kohlekraftwerke mitschleppen).
    Und ein Ende der Preissteigerungen ist nicht in Sicht.
    Vielleicht den Toskana-Grün-Sozis egal, viele andere sehen das anders.
    Vernichtung des Industriestandortes Deutschland!
  9. #98

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Das BIP von Deutschland beträgt 2500Mrd Euro/a, der Aufwand für Atomausstieg und CO2-Vermeidung zusammen etwa 16Mrd Euro/a.
    Wie kommen Sie darauf, dass der Aufwand für Atomausstieg und CO2-Vermeidung lediglich 16Mrd/a beträgt?
    Alleine die EEG-Umlage betrug 2012 17Mrd!
    Durch EEG gestiegene Netzentgelte, Haftungsumlage, etc. sind da nicht enthalten.
    Und das alles wird in 2013 natürlich noch einiges höher.
    Und selbstverständlich sind auch alle PV- und Windkraftanlagen Kosten!

    Und was ist mit den Zertifikaten der Industrie?
    Oder der Anteil in der Kfz-Steuer?
    Oder in der LKW-Maut?
    usw...
  10. #99

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    haben recht. Es lebe die Energiewende. Die einzige Möglichkeit, Strom langfristig zu bezahlbaren Kosten zu generieren. Nuklear/fossile Energie werden wir uns in absehbarer Zeit nicht mehr leisten können und sowohl die Industrie als auch der Privatkunde braucht eine Versorgungsperspektive.
    z.B. so:
    Energieerzeugung
    Halte ich für kein grosses Problem, wenn Eon als grösster Investor Milliardenbeträge in EE investiert und davür die Stadtwerke den Gasmarkt ausbauen. Die nutzen jede Lücke, die die Oligopolisten bieten. Und dass Eon sich so dappich angestellt hat mit seinen Gasverträgen hat mit Sicherheit weder die Stadtwerke noch Statkraft gross gestört.
    Statkraft und Siemens erweitern Kraftwerkskapazitäten am Standort Knapsack - GreenTech Germany