Ausbildungsmission: Kabinett beschließt Mali-Einsatz der Bundeswehr

DPA/BundeswehrDie Entsendung von deutlich mehr deutschen Soldaten nach Mali rückt näher. Das Kabinett segnete die Entsendung von 330 deutschen Soldaten in das Krisenland ab. Nun muss noch der Bundestag über den Ausbildungseinsatz entscheiden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-884211.html
  1. #20

    .

    Zitat von Tsardian Beitrag anzeigen
    Deutschland ist eines der reichsten Länder der Erde.
    Yep
    Zitat von Tsardian Beitrag anzeigen
    Dementsprechend ist es vollkommen valid das sich Deutschland im Rahmen internationaler Stabilisierungsmaßnahmen beteiligt.
    Kann man machen, muß man aber nicht. Und was die "Stabilisierungsmaßnahmen" angeht... naja.
    Wenn ich mir die Politik des Westens so ganz allgemein der letzten 150 Jahre so ansehe vermag ich eine sinnvolle langfristige konstuktive Vorangehensweise nicht wirklich zu erkennen.

    Zitat von Tsardian Beitrag anzeigen
    Wir können de Kopf nicht in den Sand stecken und unsere Augen verschließen vor dem was in der Welt passiert, das ist lächerlich.
    Nö, nicht lächerlich sondern gesundes Eigeninteresse.
    Was passiert wenn man ohne sofgfältige Planung und Ziel an ein Projekt herangeht erkennt man doch ganz eindrucksvoll in Afghanistan um mal nur ein Beispiel zu nennen.
  2. #21

    Schön gesagt.

    Zitat von coyote38 Beitrag anzeigen
    ... bis sich der erste Selbstmordattentäter innerhalb der Ausbildungsmission ungehindert selbst in die Luft sprengt.
    Das "Gesäusel" aus dem Verteidigungsministerium höre ich doch jetzt schon: "Die Soldaten müssen geschützt werden", "feiger, hinterhältiger Angriff", "wir werden unserer Verantwortung nachkommen", "jetzt zurückzuweichen wäre das falsche Signal", "wir brauchen wirksame Abschreckung und Schutz vor Ort", "Solidarität mit den französischen Freunden", "ein wichtiges Zeichen für Europas Sicherheit setzen" ... und was dann passiert, kann sich jeder denken ...
    Danke, Herr Minister. Heut' ist's wieder "schön" beim "Bund" ...
    Dann sehen wir also wieder den Meldungen von der Front entgegen, die so ähnlich lauten wie schon einmal :
    "Die Bundeswehr im Mali-Einsatz ist hpts. damit beschäftigt, sich selbst und das Lager zu schützen und ihr eigenes Auskommen zu organisieren".
    Nun ja, Dabeisein ist alles. Schaut gut aus, nach Solidarität und so.
    Und wenn es nicht so toll läuft wie in den letzten paar Wochen, streitet man sich womöglich darum, dass man der erste war, der immer schon gesagt hat, dass man sich heraushalten sollte.

    Klar, man will mithelfen, einer Bedrohung durch das Islamistenpack entgegenzuwirken. Insoweit habe ich einiges Verständnis.
    Doch warum machen das nicht die Afrikaner selber?
    Sind die vielleicht mehrheitlich schon zu tief verstrickt in die islamistische Ideologie?
  3. #22

    optional

    Ist diese politische Argumentation für Mali nicht die gleiche wie zu Beginn des dt. Afghanistan-Einsatz? Humanitäre Hilfe, Transport und Ausbildung unter militärischem Schutz. Nun, wir wissen was daraus über nunmehr 11 Jahren geworden ist. Der Umstand, dass für das gute Mali-Vorhaben mit insgesamt rund 400 dt. Hilfskräften, außer den bereits im Luft -Hilfseinsatz tätigen 70 Soldaten, 330 darunter auch Soldaten sind, lässt unschwer die Vermutung einer möglichen Gefechtsteilnahme zu. Geht es nach der Regierungskoalition, wieder scheibchenweise für Personal-/Finanzaufstockungen. Bezieht man sich auf die bekannten Äußerungen der Opposition für dt. Hilfseinsätze schlechthin, sollte für die jeweiligen Erwartungen erst gar nicht lange rumgefackelt werden. Beide Seiten aber sehen hier maßgebend Deutschlands Außen-Prestige als Parameter, koste es was es wolle!