Autogramm Mazda 6 Kombi: Neuer Schwung mit altem Eisen

Mazda Wie man ohne teure Technik und neue Materialien trotzdem ein leichtes und sparsames Auto auf die Beine stellt - das zeigt Mazda mit dem neuen 6er. Als Kombi ist der Japaner zwar nicht der ausgemachte Lademeister. Dafür kommt beim Fahren richtig Freude auf.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/m...-a-882798.html
  1. #10

    Relation

    Zitat von tutunui Beitrag anzeigen
    Durch die Motorabschaltung wird in 59 min. etwa ein Liter Diesel gespart, das dürften weniger als 0,5 % des Verbrauchs sein, sollte man also nicht überbewerten.
    der Stop-Anteil liegt umso höher je mehr Stadtverkehr mit hoher Ampeldichte gefahren wird. Wenn Sie am Dorf wohnen und nach 2 Min. auf der AB sind und als Vertreter dann 90% der gefahrenen Zeit AB fahren....wenig Effekt. Wenn z.B. ein Taxi den ganzen Tag in Berlin fährt ...mehr Effekt. Einleuchtend ? Ein wenig differenzierter sollte man solche Texte schon lesen und interpretieren um dann bewerten zu können.
  2. #11

    Naja, über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Ich finde die Heckpartie mit dieser Chromleiste wenig gelungen. Aber es gibt deutlich hässlichere Autos...
  3. #12

    Lahm

    Ich befürchte, die - vermutlich altertümliche - Automatik schluckt viel Leistung und Sprit. Mit einem modernen Automaten wären die Fahrleistungen besser und das Spar-Potential höher. Sonst eine nette Kiste.
  4. #13

    Ich kann mich nicht entscheiden, ob die EInlassung des Autors bezüglich der Ruheminuten der Start-Stop-Automatik, Blödheit oder Lobbyarbeit erkennen lassen.

    Die Testfahrzeuge werden von den Motorjournalisten hauptsächlich privat genutzt und weil praktisch alle Redaktionen in Großstädten sind, haben die Motorjournalisten mehrheitlich gar keine eigenen Autos mehr. Sie haben permanenten Zugriff auf einen Fuhrpark mit stets nagelneuen (in der Regel sogar vollgetankten) Testautos. Am Wochenende sind die alle unterwegs und die Jungs (und Mädlz) machen damit ihre Landpartien.

    Man kann davon ausgehen, dass das Nutzungsprofil überhaupt nichts mit einer realen Nutzung zu tun hat - deswegen ist diese Angabe der 59 Minuten auf 4500 Kilometer mindestens unredlich, sicher sinnlos. Und die SPON-Foristen sind auch leicht zu verwirren...

    Das schlimme daran: Das hat Tom Grünweg schon mal gemacht (ich bin aber nicht sicher, denn es könnte bei seinem Review der Mazda 6 Limo gewesen sein). Er ist also lernresistent oder Lobbyist. Beides schlimm...

    Denn inhaltlich ist eine gute Start-Stop-Automatik in Kombination mit einer Bremsenergierückgewinnung eine grandiose Spritsparmaschine im schweren Stadtverkehr.

    Ab nächstem Jahr fährt die Rennserie World Endurance Championship (FIA WEC) mit einem neuen Reglement. Kern des neuen Reglements ist eine Limitierung der Spritzuteilung nach Energieinhalt des Sprits. Es werden der Benzin-Hybrid von Toyota, der Diesel-Hybrid von Audi und dann neu ein Benzin-Hybrid von Porsche fahren. Wie die übrigen Teams der LMP1 damit umgehen, wird man sehen. Bezüglich der Start-Stop-Automatik ist das natürlich wertlos, aber wie weit Hybrid- oder Leichtbaukonzepte bei freier Fahrt tragen wird man da wahrscheinlich gut sehen können.

    Und dann sind wir als Zuschauer etwas weniger auf das Gebrabbel von Motorjournalisten angewiesen...
  5. #14

    Zitat von EchoRomeo Beitrag anzeigen
    wird bei 60-90 Stunden Betrieb (4500 km!) wird selbst bei einem LL-Verbrauch von 2 Litern kaum die Kosten der "Wir spielen Sparen"-Systeme auffangen.
    Bei einer Laufleistung des Fahrzeuges von 100.000 Kilometer wären das ein um maximal 45 Liter höherer Spritverbrauch (über die 100.000 km !!!). Realistisch eher weniger.

    Außerdem wiegen die auch einige Kilo, die aber auf jedem Kilometer mitgeschleppt werden müssen.

    PS: Öko scheint sich negativ auf die Fähigkeit der Menschen mathematisch abschätzen zu können auszuwirken.
    Wäre mal interessant zu erfahren, ob Sie sich bei einem deutschen Modell auch soviel Mühe gemacht hätten, den fehlenden Nutzen des System darzustellen. Mal davon abgesehen halte ich Start-Stop-Systeme generell auch für die dämlichste Entwicklung der letzten Jahre. Ein hilfloser Versuch vor allem der deutschen Hersteller, die Verbräuche zu drücken. Und da es ja in jedem Autotest 500 Punkte Abzug bei fehlendem Start-Stop-System gibt und der deutsche Michel das demzufolge für die Wunderwaffe für die Rettung der Welt hält, müssen die Japaner (und andere Importeure) natürlich nachziehen, wollen sie in Deutschland Autos verkaufen.
  6. #15

    Falsch vermutet - auch die Automatik wurde neu entwickelt. Wenig Gewicht, optimiert hinsichtlich Verbrauch - und kein Technik-Schnick-Schnack ala DSG und Co.
    Daher muss man für so ein Teil auch weniger zahlen.
  7. #16

    Ich wußte doch, dass ich nen Sportwagen habe

    Zitat von austin mini Beitrag anzeigen
    ...Gaspedal mit 'Sportwagen' zu tun? Bis auf einen alten 911 hatte alle Sportwagen, in denen ich gesessen habe, ein hängendes Gaspedal...
    Ich lade Sie ein. setzen Sie sich mal ein meinen Smart.
  8. #17

    Zitat von ocmone1000 Beitrag anzeigen
    Das Interessante am Mazda ist der sog. Superkapacitor, mit dem man viel mehr Bremsenergie zurückspeisen kann als mit einem lebensdauerbegrenzten Batteriesystem.
    Ich bin dann eher für den Fluxcapacitor, damit kann man dann auch in Zeiten reisen, zu denen Benzin und Diesel noch bezahlbar waren.
  9. #18

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie man ohne teure Technik und neue Materialien trotzdem ein leichtes und sparsames Auto auf die Beine stellt - das zeigt Mazda mit dem neuen 6er. Als Kombi ist der Japaner zwar nicht der ausgemachte Lademeister. Dafür kommt beim Fahren richtig Freude auf.

    Mazda 6 Kombi: Trotz Extra-Laderaum kürzer als die Limousine - SPIEGEL ONLINE
    Bin ihn auch gefahren. Das ist ein großer Wurf für Mazda. Die Diesel sind (wenn warm) tatsächlich extrem kultiviert. Das Aussehen ist auch sehr nett, Lenkung und Schaltung, Fahrwerk sind exzellent abgestimmt. Die wenigen Mankos sind:

    1. erhöhte Windgeräusche von den Seitenspiegeln auf der BAB
    2. etwas "einfaches" Navi (dafür unglaublich günstig)
    3. leider nur eine wenig agil wirkende 6-Gang - Automatik

    Ansonsten ist das Auto (zu dem Preis) wirklich toll gemacht. Wer mit den Mankos leben kann bekommt ein sehr gutes Auto.
  10. #19

    Act local......

    Zitat von sponforumnervt Beitrag anzeigen
    Wäre mal interessant zu erfahren, ob Sie sich bei einem deutschen Modell auch soviel Mühe gemacht hätten, den fehlenden Nutzen des System darzustellen. Mal davon abgesehen halte ich Start-Stop-Systeme generell auch für die dämlichste Entwicklung der letzten Jahre. Ein hilfloser Versuch vor allem der deutschen Hersteller, die Verbräuche zu drücken. Und da es ja in jedem Autotest 500 Punkte Abzug bei fehlendem Start-Stop-System gibt und der deutsche Michel das demzufolge für die Wunderwaffe für die Rettung der Welt hält, müssen die Japaner (und andere Importeure) natürlich nachziehen, wollen sie in Deutschland Autos verkaufen.
    think global. Selbst kleine Mengen Spriteinsparung bzw. Schadstoffemissionsreduktion machen gesehen auf das alltägl. Gesamtverkehrseinkommen in der Summe viel aus.
    Bsp.: 1 l Coca Cola normal enthält umgerechnet 37 Stück Würfelzucker (ja ist wahr, keine Fantasiezahl). Tägl. Verkauf Colaflaschen 1,5 Milliarden weltweit. Nehmen wir mal an 50% sind normale zuckerhaltige Cola. Nicht alle Flaschen sind 1 l Flaschen. Sagen wir mal einfach (weil sich´s gut rechnen lässt, tatsächl. Wert liegt vermutl. höher) 250 Millionen Liter normale zuckerhaltige Cola am Tag. Macht , wenn Sie ein Stück Zucker pro Liter weglassen (was Sie nicht merken würden):
    250 Millionen Stück Würfelzucker pro Tag . 1 Stück Würfelzucker macht 3 g , Summe also 750 Mill. Gramm Zucker am Tag. 750 000 000 g, sind 750 000 kg. Sind 750 Tonnen Zucker pro Tag weltweit. Stellen Sie sich mal den Berg in Ihrem Garten vor.

    Klar Ihre Cola hat mit dem Spritverbrauch wenig zu tun. Aber die Summe weltweit pro Tag, auch wenn die eingesparte Menge sehr gering ist, macht einen enormen Betrag.