Mission in Westafrika: Bundesregierung will bis zu 330 Soldaten für Mali-Einsatz

DPA/BundeswehrDie Bundesregierung strebt zwei getrennte Bundestagsmandate für den geplanten Einsatz in Mali an. Für die Ausbildungsmission der EU will Berlin bis zu 180 Soldaten bereitstellen, weitere 150 Mann sollen die Logistik unterstützen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-884150.html
  1. #30

    langsam

    erst sind es 30, dann 330, dann 3000 und klammheimlich werden es immer mehr Soldaten!
  2. #31

    heute morgen im Radio....

    kam mal wieder wie verzweifelt die Journalisten in Mali um eine neutrale Berichterstattung kämpfen ohne Zensur des Westens. Es muss wohl erschreckendes Gemetzel in Mali bei der Ankunft der Franzosen gegeben haben was hier aber nicht berichtet werden darf um den Krieg vor unseren Augen sauber und hochtechnisiert dar zu stellen. Scheinbar wissen wir noch gar nicht in welches Gemetzel sich Deutschland gerade begibt. Es wird also mal wieder schön geredet. Unsere Pressefreiheit scheint wirklich in Gefahr zu sein!!!
  3. #32

    Zitat von c5s1 Beitrag anzeigen
    ... erst waren es "nur" Lufttankflugzeuge, die Deutschland den Franzosen beim Mali-Konflikt bereitstellen sollte. Dann kam "nur" ein Sanitätsstützpunkt dazu. Jetzt sind es "nur" 300 Soldaten - ein lumpiges Bataillon, was ist schon dabei?! Irgendwann ist es dann eine ganze mech. Division nebst aller Bewaffnung und allem Gerät! Dann noch ein paar Flugzeuge, man will ja auf alles vorbereitet sein. Und schon haben wir Afghanistan 2.0! Für wie blöd halten uns die Politiker eigentlich??!!
    Mit den beiden zukünftigen Bundestagsmandaten haben Sie sich leider nicht befasst, sonst wüssten Sie, aus welchen einzelnen Kontingenten sich die Zahl von rund 350 Soldatinnen und Soldaten zusammensetzt.

    P.S.
    Was sind bitte "Lufttankflugzeuge"?
  4. #33

    Abwechslung tut gut

    Zitat von on-the-move Beitrag anzeigen
    Wenn es primaer um Training der Soldaten geht, warum holt man die dortigen Offiziere nicht nach Deutschland und trainiert sie hier? Waere viel kostenguenstiger und genauso effektiv. Das ganze Mandat ist Augenwischerei.
    Die Männer brauchen doch mal Abwechslung, auch Abstand von ihren Familien. Und etwas höheres Taschengeld. Auch etwas Sonne, die bräunt in Mali ganz anders als im Studio nebenan. Von den Nebenkosten mal ganz abgesehen... Also: Ran an die Ausbildungsfront, das Abenteuer lockt - und die Steuerzahler? Nun, was sollen die tun, sie zahlen. Dazu sind sie ja da...
  5. #34

    auf auf!

    Nach Mali, unsere Rohstoffe sichern. Die Friedensnobelpreisträger schicken wieder ihre Soldaten aus. Und ganz nebenbei... wir habens ja, 13 Mio, 42 Mio.. ein Glück, dass die Renten sicher sind.
  6. #35

    die 300 hätte besser geklungen lol
  7. #36

    wieder stellt sich nur dei linke dagegen, gegen den einheitsblock.
    deswegen soll die linke da auch raus gedrängt werden, dann haben die 4 wieder ihre ruhe.
  8. #37

    Was wird mit dem Abzug aus Afghanistan?

    Kann dann Stuttgart-21 nach dieser Mali-Entscheidung noch fertiggebaut werden?
    Wird die Euronen-Druckpresse noch weiter angeworfen?
    Danke sei Gutti; denn wir haben jetzt auch eine Freiwilligen- und Berufsarmee wie Frankreich, Britannien und die USA.
  9. #38

    Ohne tragfähige Konzepte keine Zustimmung

    Ich weiß gar nicht, ob ich dieses Mandat unterstützen würde, auch weil mir Informationen fehlen. Ich befürchte auch, das der Malieinsatz ein nächstes Afganisthan wird. Dieser hat doch genauso angefangen. Werden schon Brunnenbauprojekte für Bundeswehrpfadfinder geplant und für das nächste Mandat in einem jahr aufgestockt und die nächsten 5 jahre immer weiter aufgerstockt und von Kriegsähnlichen Zuständen gesprochen und in Wirklichkeit, wie in Afganisthan, nur diesmal von Europäern ein geheimer Drohnenkrieg geplant. Was sind die weiteren Pläne, auch der kriegsführungs Partei Frankreich? Wir machen dort ja keine Politik gegen Frankreich , sondern sind Handlanger (?). Was ist konkret geplant, außer Sicherheitskräfte auszubilden, um die Rahmenbedingungen zu verbessern, damit der Terror und Islamismus seine Grundlage verliert und wie tragfähig sind diese Konzepte. Zweiteres darf nicht als Alibi dienen um den Krieg zu verlängern.
  10. #39

    ...

    Zitat von klugscheißer2011 Beitrag anzeigen
    Wenn irgendwo auf dem Erdball einer mit dem Säbel rasselt, müssen neuerdings deutsche Stiefel dazu tanzen. Ekelhaft diese angeblich aus Bündestreue praktizierte Anbiederung an französische oder sonst welche Großmacht-Hegemonie.
    Bündnisfall in Europa wäre noch einsehbar.. nun die Stationierung der Patriot-Raketen in der Türkei mag noch halbwegs plausibel gewesen sein. Aber was hat Mali, was in Afrika liegt, mit dem Bündnis zu tun? Dort wird kein Deutscher und auch kein Bündnispartner direkt bedroht. Und selbst wenn uns die Islamisten in irgendeinem Wüstendorf nicht passen, haben wir kein Recht, uns da einzumischen.
    Was hatte Deutschland, das in Europa lag, mit den USA zu tun? Wieso stürmten amerikanische Soldaten in der größten Landungsoperation der Geschichte unter hohen Verlusten die Küste der Normandie? Wieso mussten Amerikaner, die ihr leben noch vor sich hatten, für Menschen in Europa sterben?
    Die hatten doch gar kein Recht dazu, selbst wenn die Nazis in irgendwelchen osteuropäischen Dörfern Juden und anderes unwertes Leben erschossen oder deportierten.

    Damals wars ein Bündnisfall? Mali hat offiziell die UN um Hilfe gebeten. die Islamisten kommen zum überwiegenden Teil nicht aus Mali, sind also eindeutig Invasoren.


    Naja, dieser Beitrag wird höchstwahrscheinlich eh nicht veröffentlicht, da solch ein Blickwinkel nicht in das selbstgerechte Weltbild vieler Deutscher (vor allem im linken Lager) passt.



    PS: ich war gegen den Irakkrieg und die Intervention in Libyen. Flame away.