Deutsche Bank: Zinsskandal wird Jain gefährlich

Getty ImagesDeutsche-Bank-Chef Anshu Jain steht unter Druck: In der Libor-Affäre um manipulierte Zinssätze stellen seine Gegner immer lauter die Frage nach der Verantwortung des früheren Investmentbank-Chefs. Der Kampf um die Konzernspitze hat begonnen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-884083.html
  1. #40

    Gestern war es unerwünscht auf SPON, dass ich über das globale Ausmaß des Libor-Skandals schrieb. So wird das nämlich in der US and GB Presse genannt: ein globaler Skandal. Allein in New York sind sieben Banken verklagt worden: Royal Bank of Scotland, Citigroup, HSBC, J.P. Morgan, Barclays, Deutsche Bank und UBS.

    Laut Huffington Post hat die Deutsche Bank allein auf Grund der Manipulation US$ 650 Millionen verdient.

    Es sind auch schon Geldstrafen zwischen 100 Mio. US$ und 1,5 Mrd. US$ gefällt worden.

    Ein Skandal dieses Ausmaßes, bei welchem sich die Banken untereinander abgesprochen haben, kann niemals die Tat eines einzelnen "bösen" Händlers sein. Derart dreister Betrug bei Libor erschüttert das Vertrauen, das das Bankwesen mal genossen hat, in seinen Grundsätzen.

    Es ist erbärmlich, wie die Bank versucht, das Problem klein zu reden. Und eine Enttäuschung, dass hier auf SPON Beiträge wie dieser vier mal nicht duchkommen.
  2. #41

    Das perfekte Verbrechen ist, eine Bank zu gründen. :)
  3. #42

    Besser?

    Zitat von reloadme Beitrag anzeigen
    Bin selber Banker in der Anlageberatung. Habe früher auch bei der DB gearbeitet. Es ist eine Schande was dort passiert. Ich muss aber auch eines sagen: Nicht alle sind so. Deswegen ist es ja so schlimm. Jede kleine Bank, auch eine Genossenschaftsbank muss unter diesem unmoralischen Verhalten leiden, auch wenn man selbst nichts mit diesen Taten zu tun hat.
    Bei einer Genossenschaftsbank verdient man sicher in vielen Fällen weniger, dafür lässt einen das gute Gewissen gut schlafen und man muss nicht Angst haben von seinen Kunden auf der Strasse angegriffen zu werden. Wenn Sie liebe Spiegel-Leser keinen Bock mehr auf eine gierige Privatbank haben, dann lernen Sie doch einfach mal ihre regionale Sparkasse oder Volksbank kennen. Die haben zwar kein Investmentbanking, sind aber dafür auf jedem Festchen mit dabei und unterstützen so manchen Kindergarten oder ein soziales Projekt vor Ort.
    Genau ... und deshalb haben die Sparkassen ja auch mittlerweile die größten Filialen in den Städten. nur mal so ein Beispiel: Stadt mit 130.00 Einwohnern:http://img.fotocommunity.com/images/...-a23864465.jpg Die Liste lässt sich fortsetzen. Nichts gegen geschäftlichen Erfolg, wirklich nicht aber besser sind die auch nicht, vielleicht nur nicht ganz so schlimm.
  4. #43

    Zitat von brido Beitrag anzeigen
    Ich möchte aber wissen wie lange wir schon betrogen werden , da bekanntlich nur die Spitze des Eisberges ans Licht kommt.
    Das kommt darauf an welche der vielen kleinen Täuschungen sie alles erlegen sind. Da ist die Mindestreserve die den Banken garantiert das sie überhaupt "kein gedecktes Geld" sondern einfach Illusionen als Buchgeld vermarkten können genauso wie das Märchen das man mit "ZInsanlagen" doch Gewinne macht - obwohl "Zinsanlagen" nichts anderes sind als ein Hebelprodukt bei dem nur ein einziger an der Zinsspitze verdient!

    Oder sie können auch da anfangen wo 1923 die Banken sich das Staatliche Monopol des Gelddruckens unter den Nagelrissen , indem sie behaupteten der Staat würde zuviel Geld ausgeben - obwohl es genau diese Banken waren die sich den Reibach unter den Nagelgerissen hatten!

    Das Bankensystem ist wie kein anderes System von Lügen, Täuschen , in die Irreführen und oft schlichtweg einfachem Betrug durchzogen - alles letztlich basierend auf dem "Glauben" der Menschen an eine Scheinehrlichkeit von Bankern - an dem nicht "nachrechnen" sondern dem Vertrauen in solche Betrugsysteme!

    Es ist wie das Glitzerwerk am Weihnachtsbaum - viel Lamentta - was die "Gier und die Dummheit" im Menschen aktiviert , aber nicht wirklich stichhaltiges und festes!