Rückruf von Hüftgelenksprothesen: DePuy-Patienten sollten zum Arzt

DPADer US-Hersteller DePuy hat künstliche Hüftgelenke seiner Marke Adept zurückgerufen. Für Patienten bedeutet das: Wer eine solche Prothese erhalten hat, sollte sich von seinem Arzt untersuchen lassen. Doch nicht jeder Patient muss operiert werden.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-884132.html
  1. #1

    tja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der US-Hersteller DePuy hat künstliche Hüftgelenke seiner Marke Adept zurückgerufen. Für Patienten bedeutet das: Wer eine solche Prothese erhalten hat, sollte sich von seinem Arzt untersuchen lassen. Doch nicht jeder Patient muss operiert werden.

    Rückruf von Hüftgelenksprothesen: DePuy-Patienten sollten zum Arzt - SPIEGEL ONLINE
    Privatwirtschaft, Profitdenken und Gesundheitssystem-das passt einfach nicht zusammen.Viel zu viele Sollbruchstellen.
  2. #2

    Zitat von paulroberts Beitrag anzeigen
    Privatwirtschaft, Profitdenken und Gesundheitssystem-das passt einfach nicht zusammen.Viel zu viele Sollbruchstellen.
    Ja weil du gut moralisch einwandfrei staatlich hergestellten Medizinischen Produkte Z.b. in der DDR oder Sowjetunion niemals Qualitätsprobleme hatten.
  3. #3

    Google Play

    Jeder App-Entwickler, der seine App über den Google Play-Store verkauft, bekommt automatisch alle Daten des App-Käufers durchgereicht. Somit weiß der App-Entwickler wer seine App einsetzt.

    DePuy hat keinen Schimmer wer mit Ihren Hüftgelenken "rumrennt".
  4. #4

    Es geht nur um den Profit.

    Ich selbst habe ein künstliches Hüftgelenk bekommen nach einen Unfall, ich weiß wie schwierig es ist wieder auf die Beine zu kommen. Wenn ich so etwas lese, wird mir schlecht. Bei jedem Auto was gebaut wird, wird jedes Teil genauestens kontrolliert, nur nicht ein Hüftgelenk. Man sollte all die Krankenhäuser und auch die Regierung voll zu Verantwortung ziehen. All das Leid der Patienten ist denen anscheinend völlig egal. Es geht nur um den Profit.
  5. #5

    optional

    Nun ja, da bei Medizinprodukten das Marketing wichtiger ist als das Engeneering sind soclhe Skandale zu erwarten. Die Prothesenhersteller arbeiten fast ohne Ingenieure - die meisten "Entwickler" haben einen medizinischen Background ohne Ahnung von Mechanik und Tribologie. Dank Ihres "Dr." med. sind diese Herren (in der Regel) absolut beratungsresistent. Als Ingenieur wunderts nur immer, dass diese stümperhaften Designs nicht noch öfter Versagen.
  6. #6

    Trotz allem Fließe

    ist alles Scheu
  7. #7

    Hüftgelenksprothesen

    Nicht nur die Lockerung des Gelenkes ist ein Thema, sondern auch die Erhöhung der Metallionenwerte können zum Austausch eines Gelenkes (Plasma Cobalt-Wert, Plasma Chromium-Wert) führen.
  8. #8

    Welches Auto läuft 18 Jahre lang ohne Reparatur?

    Diese Art von speziellen Hüftprothesen werden seit über 15 Jahre eingesetzt und wurden tatsächlich umfangreich untersucht. Ein Zulassungsverfahren dauert in der Regel zwischen 5 und 10 Jahre. Trotzdem ist nun statistisch ein schlechteres Ergebnis erkennbar, als bei Standardverfahren. Ein spezieller Effekt der Lockerung war beim DUROM CUP sichtbar, bei Verwendung eines speziell großen Hüftkopfes in Kombination mit einem Standard Hüftschaft. Dies war biomechanisch sinnvollen, tribologisch aber nur im Labor fehlerfrei. Die Ingenieure haben es nicht bemerkt! Nachdem nun fast alle Firmen, die diese Art von Prothesen entwickelt haben, diese nun vom Markt genommen haben (für die meisten eher ein Verlustgeschäft), gibt es nur wenige die aktiv auf die Patienten zugehen. Dies ist übrigens nicht direkt möglich, da ein Hersteller / Lieferant in der Regel keine vertraulichen Patientendaten haben darf.