Baden-Württemberg: CDU-Spitzenpolitiker wollen Mappus loswerden

DPAFührende CDU-Mitglieder in Baden-Württemberg haben Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus einen Parteiaustritt nahegelegt. "Es ist uns nicht länger zuzumuten, dass man uns verunglimpft", sagte Fraktionschef Peter Hauk über Mappus. Der hatte in einer SMS seine Partei einen "Scheißverein" genannt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-884137.html
  1. #1

    Hier könnte ein Titel stehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der hatte in einer SMS seine Partei einen "Scheißverein" genannt.
    Vom Umgangston her würde Mappus gut zur Piratenpartei passen.
  2. #2

    Och nee!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Führende CDU-Mitglieder in Baden-Württemberg haben Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus einen Parteiaustritt nahegelegt. "Es ist uns nicht länger zuzumuten, dass man uns verunglimpft", sagte Fraktionschef Peter Hauk über Mappus. Der hatte in einer SMS seine Partei einen "Scheißverein" genannt.

    CDU-Fraktionschef Hauk legt Mappus Parteiaustritt nahe - SPIEGEL ONLINE
    Mappus ist der beste Garant für gute Wahlergebnisse.. des politischen Gegners, die CDU kann doch nicht die beste Werbung für Grün-Rot im Ländle so einfach 'rausschmeißen!
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Führende CDU-Mitglieder in Baden-Württemberg haben Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus einen Parteiaustritt nahegelegt. "Es ist uns nicht länger zuzumuten, dass man uns verunglimpft", sagte Fraktionschef Peter Hauk über Mappus. Der hatte in einer SMS seine Partei einen "Scheißverein" genannt.

    CDU-Fraktionschef Hauk legt Mappus Parteiaustritt nahe - SPIEGEL ONLINE
    Das System Mappus ist längst untergegangen. Wer politische Willkür zuläßt, muss sich nicht wundern, wenn diese auch als solche vom Souverän erkannt wird.
  4. #4

    Büttel

    Liegen eigentlich noch Anzeigen gegen Mappus vor - nachdem er 2010 bei S21 seine Büttel auf Kinder und Senioren gehetzt hat?
  5. #5

    Natürlich ist die CDU ein Scheißverein. Solange sie ihn noch gedeckt hat, liebte er sie. Nun merkt er aber, dass auch die Partei ihn so langsam richtig nervig findet und plötzlich hängt er seine Fahne ganz anders in den Wind.
    Solange er den dicken Max spielen konnte, war er natürlich ein Kind der CDU und jetzt? Naja, Geld hat er ja genug. Da lässt es sich auch ganz Frei Weg fluchen.
  6. #6

    Liebe BW-CDU,

    mit Verlaub - so wird das nichts mit der eigenen Vergangenheitsbewältigung. Dass dieser Herr Mappus ein , naja, sagen wir mal, kein staatsmännischer Feingeist ist, war allzu offensichtlich - und umso verwunderlicher, wie ein solcher Typ es bis zum Ministerpräsidenten bringen konnte. Das sprach - lange vor Fukushima - nicht gerade für die Partei, die nach sehr, sehr langer Regierungszeit das Land als ihr Eigentum zu betrachten schien.
    Dann kam Fukushima und die Wahl, die Mappus hinwegfegten. Die Reaktion der CDU ist bis heute nichts als Trotz. Und jetzt ist man bereit, ja vielleicht sogar entschlossen, ganz schnell den Mann abzusägen, an dem sich die ernsthafte Frage nach dem Selbstverständnis der B-W-CDU entzünden müsste. Damit man weiter in der Trotzhaltung darauf wartet, bis die gefühlte Mehrheit an den oberschwäbischen Stammtischen bei der nächsten Wahl sich wieder in ein "natürliches" Ergebnis verwandelt, bei dem ohne die CDU nicht regiert werden kann.
    Dass diese Rechnung aufgeht, darf bezweifelt werden. In allen Baden-Württembergischen Grossstädten wird ganz komfortabel ohne die CDU regiert. Und dort werden die Wahlen gewonnen, nicht in den hinteren Schwarzwaldtälern, auf der Alb, der Baar oder der Hohenloheschen Ebene.
  7. #7

    Typisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Führende CDU-Mitglieder in Baden-Württemberg haben Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus einen Parteiaustritt nahegelegt. "Es ist uns nicht länger zuzumuten, dass man uns verunglimpft", sagte Fraktionschef Peter Hauk über Mappus. Der hatte in einer SMS seine Partei einen "Scheißverein" genannt.

    CDU-Fraktionschef Hauk legt Mappus Parteiaustritt nahe - SPIEGEL ONLINE
    Wenn einer der Partei nur noch Schaden bringen kann, dann möchte man ihm schnell loswerden, denn man möchte doch nicht mit in den Sumpf gezogen werden, oder?
    HR
  8. #8

    Mappus loswerden

    "Mappus hatte in einer SMS seine Partei einen "Scheißverein" genannt".

    Ich bin nicht der Mappusfreund, aber wo er recht hat hat er recht! Nix für ungut.
  9. #9

    Na ja,

    immer haben Ulrich Müller und Volker Schebsta (beide CDU) Mappus ständig mit Unterlagen aus dem EnBW-Untersuchungsausschuss gefüttert.