Uno-Bericht: Rohstoff-Suche bedroht die Arktis

CorbisDie Veränderungen in der Arktis gelten als Warnhinweis auf den Klimawandel. Doch gleichzeitig nutzen Rohstoff-Sucher das Schwinden der Eisflächen für ihre Zwecke, beklagen Uno-Experten. 30 Prozent der weltweit unentdeckten Erdgasvorkommen werden im hohen Norden vermutet.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-884101.html
  1. #10

    Zitat von dunnhaupt Beitrag anzeigen
    Die Erwärmung der nördlichen Erdhälfte wird gewaltige fruchtbare Regionen erstmals für den Ackerbau erschließen...
    ...und große Teile Europas verwüsten. Stürme hervorrufen gegen die Sandy wie ein laues Lüftchen erscheinen wird usw.
  2. #11

    Und dafür andere Gegenden veröden lassen

    Zitat von dunnhaupt Beitrag anzeigen
    Die Erwärmung der nördlichen Erdhälfte wird gewaltige fruchtbare Regionen erstmals für den Ackerbau erschließen.
    Dann können Sie ja mal gegenrechnen, ob weltweit unter dem Strich mehr Ackerfläche rauskommt.
    Die Inuit werden sich dann besonders freuen, wenn sie plötzlich von tausenden landsuchenden Europäern und Amies überrannt werden, wenn man da überhaupt wirklich Ackerbau betreiben kann.

    Vielleicht können Sie ja die Bewohner der Südsee-Inseln, die nach Jahrtausenden von Jahren untergehen werden, nach Grönland verfrachten. Das bißchen Klimaunverträglichkeit!
  3. #12

    Geldgier tötet jede Vernunft.

    Zitat von dunnhaupt Beitrag anzeigen
    Die Erwärmung der nördlichen Erdhälfte wird gewaltige fruchtbare Regionen erstmals für den Ackerbau erschließen.
    Auf die Vernunft einer verantwortungslosen Energiebranche wird man selbst dann nicht hoffen können, wenn unser Lebensraum schon längst zerstört ist.
    Es reicht dieser Mafia anscheinend nicht, mit ihrem Dreck die Klimakatastrophe auszulösen, nun müssen sie aus Geldgier noch die letzten intakten Naturgebiete zerstören, indem sie mit ihrer gefährlichen Fracking-Methode den letzten Liter Öl und den letzten Kubikmeter Gas aus dem Boden des Nordmeeres pressen wollen. Hierbei werden zahlreiche Giftstoffe freigesetzt, darunter auch Schwefelkohlenstoff, ein Nervengift, Benzol, Naphthalin, Carbonylsulfid, Dimethyldisulfid und Pyridin.
    Wir können diesem schädlichen Treiben nur Einhalt gebieten, indem wir den Ausbau erneuerbarer Energien so schnell wie möglich vorantreiben und damit den Markt für fossile Schmutzenergien zerstören. Sonne, Wind und Wasser werden uns kostenlos und in unbegrenzter Menge von der Natur geliefert, so dass die Nutzung erneuerbaren Energien grundsätzlich billiger ist, als die mit großem technischen Aufwand geförderten und aufbereiteten konventionellen Energien. Vielleicht retten wir so noch Reste einer intakten Umwelt und mindern die Folgen der durch konventionelle Schmutzenergien ausgelöste Klimakatastrophe.
  4. #13

    @besso

    Ich weiss nicht, wo sie hre Informationen herbekommen, aber wenn ich dort http://nsidc.org/arcticseaicenews/ nachschaue, lese ich: "Arctic sea ice extent for January 2013 was well below average, largely due to extensive open water in the Barents Sea and near Svalbard." Unterhalb des Mittelwertes ist fuer mich etwas anderes als "im Mittel". Oder koennen sie mir bitte darlegen, wo ich mich irre?
  5. #14

    DDas is`doch wirklich `ne feine Sache

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Veränderungen in der Arktis gelten als Warnhinweis auf den Klimawandel. Doch gleichzeitig nutzen Rohstoff-Sucher das Schwinden der Eisflächen für ihre Zwecke, beklagen Uno-Experten. 30 Prozent der weltweit unentdeckten Erdgasvorkommen werden im hohen Norden vermutet.

    Unep-Jahresbericht: Rohstoff-Boom bedroht die Arktis - SPIEGEL ONLINE
    Mit dem Klimawandel lässt sich so herrlich von der Realität ablenken.
    Die Mammute müssen schon verdammt heiss gewesen sein, dass sie sich quasi in den Permafrostboden "eingeschmolzen" haben. Wollten sie sich nach dem Saunagang nur abkühlen?