Zombiefilm "Warm Bodies": Meine Liebe ist stärker als mein Tod

APAchtung, liebe Horrorfans! "Warm Bodies" deutet den Zombie jetzt zum romantischen Lover um. Aber keine Angst, die Rechnung geht auf - gerade weil der Kinofilm vor großen Gefühlen nicht zurückschreckt. Und an Gehirnen geknabbert wird ja trotzdem.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/wa...-a-883589.html
  1. #40

    Zitat von Atheist_Crusader Beitrag anzeigen
    Aber es ist immerhin eine nette Erinnerung, dass auch bei idiotischen sexuellen Phantasien die volle Geschlechtergleichheit herrscht. Die Tatsache, dass ein Gutteil der Damenwelt bei einem hübschen, auf Drogenleiche geschminkten Gesicht, und etwas Geschwurbel von "unsterblicher Liebe" und "wunderschöne aber gefährliche Kreatur der Nacht" schon zu ovulieren beginnt, lässt einem all die dummen, primitiven Wunschvorstellungen der Männerwelt doch gleich ein bisschen weniger dumm und primitiv erscheinen ;)
    Super! Gut gesagt.
    Und an alle, die 28 days later beschreiben: ich fand es ging mehr um die Überlebenden als um die Infizierten. Die Soldaten, die über Funk andere anlocken und dann versuchen die Männer zu töten und die Frauen und Mädchen zu ???, sind doch unendlich viel perfider als alle Untoten zusammen.
    Das war doch viel mehr ein Film über das, was Menschen in Ausnahmensituationen (füreinander / einander an-) tun können.
    Übrigens mit einem tollen Soundtrack!
  2. #41

    Ende verraten :-(

    Nicht daß ich diesen Film sehen möchte, aber den Spiegel-Videoclip habe ich mir trotzdem angeschaut.
    Am Ende fällt der Satz "Am Ende, soviel sei verraten, ".

    Na dann. Ich schaue mir nie wieder einen Spiegel-Clip an. Nachher verrät der mir auch mal vorab das Ende eines interessanteren Films.
  3. #42

    Ist doch nur eine Komödie....

    die ihren Witz daraus zieht das ganze Zombie-Thema aus der Sicht eines Zombies zu zeigen. Das deren Existenz dann genauso tumb und langweilig ist wie man es dem äußeren Anschein nach vermutet ist schon lustig. Namen vergessen (ich nenne mich R), Unterhaltungen zwischen Zombies bestehen nur aus Grunzlauten und sonst ist deren Leben stinklangweilig. Ab und zu ein Hirn essen, das wars auch schon. Das Zombie-Thema ist ja schon seit längerem ziemlich ausgelutscht und Zombies taugen in den meisten Filmen nur als Zielobjekte großkalibriger Geschosse und als Zerfleischer attraktiver Nebendarstellerinnen. Daher finde ich den Ansatz dieses Films doch recht erfrischend. Twilight kann ich da beim besten Willen nicht erkennen. Da führt diese Kritik in die Irre. Man muß auch nicht jeden Film totdeuten.
  4. #43

    Ist doch nur eine Komödie....

    die ihren Witz daraus zieht das ganze Zombie-Thema aus der Sicht eines Zombies zu zeigen. Das deren Existenz dann genauso tumb und langweilig ist wie man es dem äußeren Anschein nach vermutet ist schon lustig. Namen vergessen (ich nenne mich R), Unterhaltungen zwischen Zombies bestehen nur aus Grunzlauten und sonst ist deren Leben stinklangweilig. Ab und zu ein Hirn essen, das wars auch schon. Das Zombie-Thema ist ja schon seit längerem ziemlich ausgelutscht und Zombies taugen in den meisten Filmen nur als Zielobjekte großkalibriger Geschosse und als Zerfleischer attraktiver Nebendarstellerinnen. Daher finde ich den Ansatz dieses Films doch recht erfrischend. Twilight kann ich da beim besten Willen nicht erkennen. Da führt diese Kritik in die Irre. Man muß auch nicht jeden Film totdeuten.
  5. #44

    Zitat von lebensgefährlich Beitrag anzeigen
    Das war doch viel mehr ein Film über das, was Menschen in Ausnahmensituationen (füreinander / einander an-) tun können.
    Übrigens mit einem tollen Soundtrack!
    Was aber wiederum DAS klassisches Thema des Zombie-Films ist. Um die Zombies geht es letztlich fast immer nur am Rande, diese bilden meist nur die Kulisse für die ganzen menschlichen Abgründe wenn der dünne Lack der Zivilisation weggefegt wurde.

    Worin wiederum halt auch der Witz von "Warm Bodies" liegt: Während sonst Zombies mit wenigen Ausnahmen eindimensionale Staffage fürs Fressen und Erschossen werden bilden, erhält hier halt mal einer eine Stimme. Was gerade angesichts der Genrekonventionen natürlich eine witzige Ausgangslage bietet..
  6. #45

    Natürlich ist "28 day later" ein Zombiefilm. Sicher kein klassischer. Aber ein Zombiefilm.
  7. #46

    Warum...

    ...muss für die heutige Teenie-Girly-Generation das gute alte Horror-Genre so weich gespült werden? Vampire als emotionale, verliebte Teenieschwärme? Vampire sind kaltblütige Monster, die verschlagen sind und unerkannt unter der Gesellschaft zu leben haben. Die Menschen nur als Quelle ihrer Nahrung ansehen. Das sind Vampire.

    Werwölfe die wie Teddybären aussehen? Werwölfe sind wilde, todbringende Bestien die im besten Fall wenn sie noch so etwas wie Menschlickeit in sich tragen ein einsames Leben suchen damit sie in ihrem Urzorn niemanden reißen. Das sind Werwölfe.

    Und jetzt werden auch noch Zombies weichgespült? Ein verliebter Zombie? Aaaalles klar. Also nichts für ungut. Man sollte gleich nachdem dieses "Machwerk" im Kino vorrüber ist, das Publikum darin einsperren und Zack Snyders Dawn of the dead in der Uncutfassung zeigen. Das hätte bestimmt einen interessanten Effekt. Ungefähr so wie als wenn man einen direkt nach einem süßen Bonbon einen sauren lutscht.