Verkehrsstudie mit GPS-Daten: Wo die Stau-Verursacher wohnen

dapdFast jeder Autofahrer wird sich diese Frage schon mal gestellt haben: Wer ist eigentlich schuld daran, dass sich jeden Tag der Verkehr in den Städten staut? Durch die Auswertung von GPS-Daten haben Wissenschaftler nun eine Antwort gefunden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/s...-a-884018.html
  1. #150

    Zitat von joetanner Beitrag anzeigen
    ... für Verkehrsplanung wird man nicht automatisch, wenn man Auto fährt.
    Ihre Argumente und Aufzählungen klingen ja irgendwie nachvollziehbar.

    Wäre da nicht die Realität. Und die besteht in Bochum auf der Herner Straße durch einen bewußt in Kauf genommenen Stau durch einen Rückbau auf einspurig plus "Radweg", durch Bevorzugung der trotzdem leeren Straßenbahn an jeder Haltestelle, durch totale Ödnis als Folge stadtplanerischer Aktivitäten in der Innenstadt. Und florierendem Ruhrpark als Trash People meets Trash Goods. An fast jeder noch funktionierenden Bochumer Ampel können Sie den Wunsch der "Planer" erkennen, den Bürger zu gängeln, weil es eben doch meist Verwaltungsangestellte mit roten Schal sind, und keine Fluiddynamiker.

    Die Expertise von Experten haben wir ja jetzt auch im ganz großen Stil an der A1/A3 um Leverkusen herum zu bewundern. Mindestens bis 2020.
  2. #151

    Steuergeschenke für den Pendlerwahnsinn.

    Zitat von Jesper Dyrholm Beitrag anzeigen
    Sie meinen jetzt nicht diese vorgetäuschte Vergünstigung, die gerade mal die Fahrkosten von 2,5 Monaten deckt ?

    Die restlichen 8,5 Monate verfährt man dann Geld vom eigenen Netto.

    "Toller" Anreiz
    Egal wie viel die Pendlerpauschale abdeckt. In jedem Fall wird dadurch der Pendlerwahnsinn mit Steuergeschenken subventioniert.

    Je weiter Sie von Ihrem Arbeitsplatz wegziehen, je mehr Sie andere Menschen täglich mit Lärm und giftigen Abgasen terrorisieren, desto mehr Geld bekommen Sie vom Staat in Form der "Pendlerpauschale" hinterher geworfen.
  3. #152

    Zitat von bembel71 Beitrag anzeigen
    Egal wie viel die Pendlerpauschale abdeckt. In jedem Fall wird dadurch der Pendlerwahnsinn mit Steuergeschenken subventioniert.

    Je weiter Sie von Ihrem Arbeitsplatz wegziehen, je mehr Sie andere Menschen täglich mit Lärm und giftigen Abgasen terrorisieren, desto mehr Geld bekommen Sie vom Staat in Form der "Pendlerpauschale" hinterher geworfen.
    Neee, je weiter ich vom Arbeitsplatz weg wohne - desto mehr muss ich aus eigener Tasche bezahlen.

    Auch wenn die Pendlerpauschale dann etwas mehr bringt - auch mein "Privatanteil" steigt erheblich.

    Das kann keine Pendlerpauschale ausgleichen....

    223 Arbeitstage x 80 km x 0,30 Cent = 5352,00 EUR absetzbar
    Macht bei mir eine Steuerrückerstattung von gut 760 EUR.

    Gefahren 17.840 km x 7,5 Liter/100 x 1,55 (Vereinfachungswert) = 2073,00 EUR (nur für Benzin, ohne Verschleiß).

    Monat für Monat zahle ich also über 100 EUR drauf.

    "Tolles Geschäft", diese Pendlerpauschale... - und das soll Ihrer Meinung nach ein Anreiz sein ?
  4. #153

    Ja schon, aber...

    Zitat von pittiken Beitrag anzeigen
    Wieso müssen Hinweisschilder stehen? Es gilt doch 100 außerorts, wenn es nicht die Autobahn ist. Oder hat sich da über Nacht etwas geändert.

    Und die Städter, die auf der Landstraße mit 70 rumjuckeln, sind oftmals ...
    Auch die längste Landstraße hat mal eine Abzweigung, vor der auf 70 km/h runtergeregelt wird. Danach steht dann ein Schild, welches die Begrenzung aufhebt, nicht aber auf 100 km/h verweist.

    Ihre Klassifizierungen könnte ich erweitern, mag ich aber nicht - auch wenns Spaß macht :)
  5. #154

    Ergänzend

    Zitat von sichernicht Beitrag anzeigen
    wofür benötigen wir verzögerte bremsleuchten? sofern sie den richtigen (nicht den gesetzlich vorgeschriebenen mindestabstand, sondern schon etwas mehr) abstand einhalten, können sie ganz in ruhe abwarten, ob das fahrzeug vor ihnen tatsächlich langsamer wird.

    ob sie "in die eisen steigen" oder nur leicht abbremsen oder sogar einfach nur gaswegnehmen müssen, liegt also einzig in ihrer eigenen verantwortung. ...
    auch mit Automatik können sie einfach verzögern, wenn sie vom Gas gehen. Dazu brauchts natürlich ein feeling für Tempo und Abstand. Und, weil das auch erwähnt wurde, wer bei Automatik mit dem linken Fuß auf die Kupplung/Bremse geht, ist besser mit Schaltgetriebe aufgehoben.
    Ein großer Vorteil ist außerdem nicht zu überschätzen: Das Kriechverhalten, welches selbst bei "Null"gas den Wagen in Bewegung hält - im Stau superkomfortabel.
    (Dummerweise bin ich vor vier Jahren wieder auf Handschaltung umgestiegen - hielt ich für sportlicher)
  6. #155

    Zum anderen

    Zitat von senf_dazu Beitrag anzeigen
    Auch die längste Landstraße hat mal eine Abzweigung, vor der auf 70 km/h runtergeregelt wird. Danach steht dann ein Schild, welches die Begrenzung aufhebt, nicht aber auf 100 km/h verweist.

    Ihre Klassifizierungen könnte ich erweitern, mag ich aber nicht - auch wenns Spaß macht :)
    oder um es deutlicher zu sagen: Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind "Höchstgeschwindigkeiten", keine "Mindest- oder Sollgeschwindigkeiten". Die gibts nur auf der Autobahn (in bestimmten Fällen).
    Kein Verkehrsteilnehmer, der bei erlaubten 100km/h 70 fährt, verhält sich verkehrswidrig, allenfalls unangemessen.
    (Natürlich ärgern mich die "Hütchenfahrer" auch. Was solls? Schimpfen und Fluchen im eigenen Auto ohne einen anderen zu beleidigen kann helfen. Stress abgebaut und weiter gehts. Bin bisher in 20 Jahren über eine Mio gefahren, nie Unfall gehabt und immer gut und meistens pünktlich angekommen.)
  7. #156

    @senf dazu

    wenn man auf einer Landstraße an dem Schild "Ende aller Streckenverbote" oder "Ende der Geschwindigkeitsbeschränkung" vorbei kommt, weiß man dass man wieder 100 km/h fahren darf (unter günstigsten Voraussetzungen)
  8. #157

    @156

    schauen Sie mal im Paragraf 3 Absatz 3 StVO nach: man darf ohne triftigen Grund nicht so langsam fahren, dass man den Verkehr behindert.
  9. #158

    Danke

    Zitat von bembel71 Beitrag anzeigen
    Egal wie viel die Pendlerpauschale abdeckt. In jedem Fall wird dadurch der Pendlerwahnsinn mit Steuergeschenken subventioniert.

    Je weiter Sie von Ihrem Arbeitsplatz wegziehen, je mehr Sie andere Menschen täglich mit Lärm und giftigen Abgasen terrorisieren, desto mehr Geld bekommen Sie vom Staat in Form der "Pendlerpauschale" hinterher geworfen.
    Genauso ist es, weiter weg wohnen, weniger Miete zahlen und für's tägliche Pendeln Geld vom Staat einkassieren. Die, die in der Stadt wohnen und umweltfreundlich mit Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit gehen, kriegen nix und wohnen zum Ausgleich (zumindest in den größeren Städten) teurer...

    Hier hinkt es gewaltig...

    Kleiner Vorschlag: Abschaffung Pendlerpauschale, Abschaffung KFZ-Steuer. Und eine Zusatz-Umweltumlage auf die Spritpreise, dann trifft es die, die viel fahren und die Autobesitzer, die große bzw. durstige Autos fahren. Und als kleines Gutzl für die Nutzer von Bus und Bahn, einen x%-Zuschuß von den Fahrpreisen und für die Fahrradfahrer und Fußgänger ebenfalls eine kleine Umweltschutzprämie.
  10. #159

    Zitat von gfh9889d3de Beitrag anzeigen
    Wäre da nicht die Realität. Und die besteht in Bochum auf der Herner Straße durch einen bewußt in Kauf genommenen Stau durch einen Rückbau auf einspurig plus "Radweg", durch Bevorzugung der trotzdem leeren Straßenbahn an jeder Haltestelle,
    Wohnen Sie dort, oder fahren Sie nur durch? Könnte es sein, dass die Anwohner dort es begrüße, wenn vor ihrem Haus nur noch eine einspurige Straße mit Radweg (Fahrradverkehr ist im Gegensatz zu Autoverkehr absolut förderungswürdig) ist, anstatt eine fette zweispurige Durchgangsstraße?

    Zitat von gfh9889d3de Beitrag anzeigen
    durch totale Ödnis als Folge stadtplanerischer Aktivitäten in der Innenstadt.
    Ich kenn die konkrete Situation nicht, aber was sie beschreiben klingt wie eine Folge des Baus von Einkaufsmöglichkeiten auf der grünen Wiese. Das haben die Stadtplanuner sicher auch damals schon als falsche Entwicklung erkannt... aber die kapitalismushörige Politik der Neunziger wollte Geld, Geld, Geld...


    Zitat von gfh9889d3de Beitrag anzeigen
    An fast jeder noch funktionierenden Bochumer Ampel können Sie den Wunsch der "Planer" erkennen, den Bürger zu gängeln, weil es eben doch meist Verwaltungsangestellte mit roten Schal sind, und keine Fluiddynamiker.
    Sie meinen es also ernst damit, dass die Angestellten im öffentlichen Dienst sich einen Spass daraus machen, die Bürger (Kunden) zu gängeln? Reichlich pauschal und kurzsichtig, oder?

    Zitat von gfh9889d3de Beitrag anzeigen
    Die Expertise von Experten haben wir ja jetzt auch im ganz großen Stil an der A1/A3 um Leverkusen herum zu bewundern. Mindestens bis 2020.
    So wie ich das recherchiert habe, geht es dort um eine dringend notwendige Brückensanierung... was ist wohl das kleinere Übel? Eine schrittweise Sanierung mit vielen Staus, oder eine Totalsperrung über Monate für einen Neubau einer Brücke?

    Straen.NRW: A3: Brckenschden im Autobahnkreuz Leverkusen

    Meist entspringt der Ärgervon Autofahrern über vermeintliche "Dummheit der Behörden" doch einer eher recht oberflächlichen Kenntnis der Sachlage aus der eigenen Sicht hinterm Lenkrad... man kann also den Behörden schlechte Information vorwerfen, oder sich selbst informieren. Pauschalurteile sind natürlich immer einfacher...