Sechster Sinn für Nager: Ratten fühlen das Licht

CorbisNeurobiologen haben Ratten zu Supersinnen verholfen: Sie verbanden das Nagergehirn mit Infrarotsensoren - die Tiere konnten den Sicht-Reiz nun spüren. Die Ergebnisse sollen auch Menschen helfen können, deren Sehzentrum geschädigt ist.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-883971.html
  1. #1

    Ähmm...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neurobiologen haben Ratten zu Supersinnen verholfen: Sie verbanden das Nagergehirn mit Infrarotsensoren - die Tiere konnten den Sicht-Reiz nun spüren. Die Ergebnisse sollen auch Menschen helfen können, deren Sehzentrum geschädigt ist.

    Ratten: Forscher lassen die Nager Licht fühlen - SPIEGEL ONLINE
    ...ich kann Infrarotlicht ("Wärmestrahlung") auch spüren...
  2. #2

    Alles elektrisch

    Irgendwann wird man den gedanklichen Inhalt eines Gehirns , ähnlich wie bei einem externen Speicher, auslagern und auf ein anderes Individium übertragen können. das wissen eines Menschen ,würde mir seinem Tod , nicht mehr verlustig gehen.
    Schließlich sind es nur elektrische Ströme ,welch in den Sinapsen funken.
  3. #3

    Böse Forscher

    Haben sie mit Tierversuchen doch tatsächlich (mal wieder) einen nutzen für Menschen erschaffen und die Medizin voran getrieben.
    Mich freut es, wenn es voran geht.
  4. #4

    Wärme? - Wie reizend!

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    ...ich kann Infrarotlicht ("Wärmestrahlung") auch spüren...
    Kannst du das?
    Oder spürst du vielmehr die Wirkung (Erwärmung), die die Strahlung auf Materie hat, deren Wärme durch dann durch Wärmetransport (E. kin.) wahrnimmst?
    Das sind verschiedene Reizqualitäten!
  5. #5

    Nutzen für den Menschen?

    @derjansel: Wenn Sie sich die Medizinhistorie anschauen, werden Sie feststellen, dass die meisten belastbaren Grundlagen, auf denen die Medizin heute aufbaut, ohne Tierversuche, also durch Forschen am bzw. Beobachten von Menschen erreicht wurden. Es gibt da mehrere Wälzer auf diesem Gebiet, in denen kommt das Wort Tierversuch gar nicht vor.

    Dass aus den „Durchbrüchen“, die man aus den ca. 10 bis 15 Milliarden in den letzten 150 Jahren im Labor geopferten Tiere abgeleitet hat, nicht nur in den seltensten Fällen etwas geworden ist, sondern sogar das Gegenteil (die explosionsartige Zunahme der Zivilisationskrankheiten) eingetreten ist, liegt wohl daran, dass Tierversuche in der Regel nicht auf den Menschen übertragbar sind. Gemacht werden sie trotzdem weiterhin in astronomischen Dimensionen, weil a) Tiere wehrlos sind, c) weltweit Milliarden Steuergelder in dieses System fließen und c) die Menschen sich durch o. g. Versprechungen bereitwillig blenden lassen. Siehe Ihr Beitrag.

    „Ein genauer Blick in die Geschichte der Medizin enthüllt, dass Verbesserungen der menschlichen Gesundheit wenig mit Tierversuchen zu tun haben und dass solche Versuche in manchen Fällen die Entwicklung hilfreicher präventiver Medikamente verzögert haben.“
    (Peter S. Wenz, Professor em. für Philosophie und Legal Studies, Universität Ilinois, Springfield)
  6. #6

    Neu?

    Ok… und was ist daran jetzt wirklich neu oder überaschend?
  7. #7

    konkret

    Zitat von jantiff Beitrag anzeigen
    feststellen, dass die meisten belastbaren Grundlagen, auf denen die Medizin heute aufbaut, ohne Tierversuche, also durch Forschen am bzw. Beobachten von Menschen erreicht wurden.
    Sehr schön.
    Siehst du dich in der Lage, eine kleine Auswahl solcher "belastbarer Grundlagen, auf denen die Medizin heute aufbaut" und die ohne irgendeinen Tierversuch zustandegekommen sind, aufzuzählen?
    1)
    2)
    3)
    Und bitte nicht die Humananatomie anführen! ;-)
  8. #8

    Neue Novitäten

    Zitat von ...hm Beitrag anzeigen
    Ok… und was ist daran jetzt wirklich neu oder überaschend?
    Neu daran ist, daß es etwas derartiges in der Physiologie noch nicht gegeben hat.
  9. #9

    Stimmt

    Zitat von jantiff Beitrag anzeigen
    @derjansel: Wenn Sie sich die Medizinhistorie anschauen, werden Sie feststellen, dass die meisten belastbaren Grundlagen, auf denen die Medizin heute aufbaut, ohne Tierversuche, also durch Forschen am bzw. Beobachten von Menschen erreicht wurden. Es gibt da mehrere Wälzer auf diesem Gebiet, in denen kommt das Wort Tierversuch gar nicht vor.

    Dass aus den „Durchbrüchen“, die man aus den ca. 10 bis 15 Milliarden in den letzten .....
    Klar, stimmt zum Teil, viele Erkenntnisse kommen direkt aus den Versuch mit Menschen. Zum Großteil aus purer Not(Kriegszeiten) oder ohne, dass sich betreffende Personen wehren können(Indien, Afrika).
    Man hätte also die nicht sehr erfolgreichen Ergebnisse anstatt an Tieren an Menschen testen sollen?
    Das man Ergebnisse nicht 1:1 übernehmen kann ist allen klar, darüber muss man nicht streiten. Aber das geht auch teils Richtung Grundlagenforschung.
    Die meisten Ursachen der Zivilisationskrankheiten sind bekannt und werden einfach ignoriert, daran kann die Forschung wenig ändern.

    10 bis 15 Milliarden Tiere? Mehr nicht? Soviel verspeisen wir in einem Jahr. Und dann handelt es sich nicht zu 99% im Ratten,Mäuse und andere kleine Tierchen, sondern um Schweine, Rinder und Geflügel.
    Die Anzahl der Tiere ist sehr winzig im Gegensatz zudem, was allen für unser Essen zu leiden hat.