Mäster im Vergleich: Das Schweinesystem

SPIEGEL ONLINEDer konventionelle Schweinemäster trimmt seine Tiere unbarmherzig auf Wachstum, beim Biobauern dagegen toben die Tiere auf der Weide herum. Treffen diese Klischees zu? Ein Besuch auf zwei Höfen zeigt: Große Herden bedeuten nicht automatisch Tierquälerei, doch ein besseres Leben kostet Geld.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-882816.html
  1. #1

    offenbar werden die tiere nicht gequält..

    naja, die haltungsbedingungen sind einfach nicht artgerecht, der stress, die enge, der betonboden, der spaltenboden, die langweile.
  2. #2

    Von meiner Perspektive gesehen...

    Mord bleibt Mord. Und organisierter Mord zum eigenen Reichtum ist Genozid. Auch an Tieren.

    Geht auf die Jagd oder züchtet Eure Tiere selbst, wenn ihr unbedingt Fleisch essen wollt.
  3. #3

    Endlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der konventionelle Schweinemäster trimmt seine Tiere unbarmherzig auf Wachstum, beim Biobauern dagegen toben die Tiere auf der Weide herum. Treffen diese Klischees zu? Ein Besuch auf zwei Höfen zeigt: Große Herden bedeuten nicht automatisch Tierquälerei, doch ein besseres Leben kostet Geld.

    Schweinemast: Vergleich der konventionellen mit Bio-Haltung - SPIEGEL ONLINE
    Na endlich mal Artikel zum Thema ohne ideologische Scheuklappen. Man sieht, dass das meiste zum Thema Fleischproduktion einfach nur Panikmache ist. Wer gerne Bio isst, soll es halt machen, wer kein Fleisch mag, bitteschön. Ich kauf mir gern die günstigen 4er Packs Schweinesteak beim Discounter. So what? Jeder wie er mag.
  4. #4

    Doppelmoral

    Zitat von CitizenTM Beitrag anzeigen
    Mord bleibt Mord. Und organisierter Mord zum eigenen Reichtum ist Genozid. Auch an Tieren.
    Aber Pflanzen sind auch Lebewesen. Gibt es einen Pflanzengenozid durch verantwortungslose Vegetarier die den Wert von Leben nicht zu schätzen wissen? Im Übrigen bezweifle ich stark, dass ich Fleisch esse um meinen Reichtum zu steigern, da scheint Ihre Argumentationsstruktur einen eklatanten logischen Fehler aufzuweisen.
  5. #5

    Vielleicht sollte Spon sich ein paar mehr solcher Mastbetriebe ansehen.Wenn dieses Beispiel nun auch das Gewissen des Verbrauchers beruhigen koennte,nach dem Motto,alles halb so schlimm,gibt es bestimmt mehr Betriebe,die sich nicht an alle Verpflichtungen halten.Und artgerechte Haltung ist es trotzdem nicht.Wenn in eine Pfanne zunaechst zwei Schnitzel passen,nach dem kurzen anbraten,aber Platz fuer zwei weitere Schnitzel vorhanden ist,liegt das am Mastfutter und ist kein Zeichen von Qualitaet.
  6. #6

    Lustig

    Die Kosten für den Kauf eines Bioschweines sind knapp doppelt so hoch wie bei einem herkömmlichen Schwein, aber die Preise für ein Kilo Fleisch im Laden unterscheiden sich um den Faktor 3,5. Kann es sein, das da vielleicht mal wieder die Krux liegt? Mag sein das in einem Bio-Schlachtbetrieb auch noch mal höhere Kosten anfallen, aber das der Kilopreis dadurch so dramatisch steigt wage ich mal zu bezweifeln. Zumal ein Schwein grob 80 kg an verwertbarem Fleisch liefert, das sind dann 1920,- €. Beim herkämmlichen Schwein 560,-€.

    Ach so nebenbei, die eine Überschrift stimmt nicht, denn alle Schweine werden kastriert, nur die Bioschweine werden nicht kupiert. Ein kleiner aber feiner Unterschied.
  7. #7

    Wucher!

    Der Artikel beweist dank seiner Daten sehr schön, welch Wucher bei preisen für BIO-Erzeugnisse betrieben wird.

    Vergleichen wir den Gewinn des BIO-Bauern gegenüber dem konventionellen pro Schwein, ergibt sich ca das Doppelte (30-40 € zu 20-25 €).

    Vergleicht man den Verkaufspreis im Laden zwischen BIO und konventionell, bemerkt man das ca Drei-Einhalb-fache (24 € zu 6,99 €)!

    Wieso diese Kostenexplosion vom Bauer über den Schlachthof zum Verkaufsladen? Werden BIO-Tiere anders transportiert, geschlachtet, verpackt? Ich glaube eher nicht. Und selbst wenn, eine derartige Preissteigerung erklärt das nicht.

    Die Zahlen zeigen demnach sehr schön, wie mit der Marke BIO und nicht mit dem Produktinhalt selbst Geld gemacht wird!
  8. #8

    Brauchen wir wirklich so viel Fleisch und damit sooooo viele tote Tiere? Ich mags wie Hagen Rether das ganze kabarettistisch aufbereitet: http://www.youtube.com/watch?v=sHNY1Xt-Y-o
  9. #9

    zu 2.

    Aha....also wenn ich dem Vieh im Wald die Rübe wegblase ist das ok...oder mein eigenes Schaf im Stall umlege. Wenn es der Fleischer macht ist es Mord...interessanter Gedankengang. Rauchen ist ungesund...aber wenn du die Kippe selbst drehst ist das ok...das wäre ungefähr dasselbe. So...Mittagspause...Einmal Currywurst mit Pommes-Schranke bitte.