Libor-Affäre: Deutsche Bank prüft Klagen gegen Skandalhändler

DPADie Deutsche Bank zahlte Millionenboni an Skandalhändler - nun könnte sie einen Teil des Geldes zurückfordern. Einem Sprecher zufolge prüft das Institut rechtliche Schritte. Im Fokus dürfte der einstige Topverdiener Christian Bittar stehen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-883993.html
  1. #1

    warum prüfen?

    Gegen die ehemaligen Mitarbeiter wird staatsanwaltlich ermittelt, also wird da schon ein Verdacht da sein, und wenn es zu einer Verurteilung kommt, warum prüft die Bank ob sie zurückfordert? Es ist ein Muss, diese Mitarbeiter haben der Bank, den Kunden und Aktionären geschadet, deswegen Boni zu 100% zurückfordern und eine Schadenersatzklage hinterher....
  2. #2

    Gierbankster soll Millionenboni zurückzahlen

    Die Spitze des Eisbergs ist der Fall eines inzwischen gefeuerten Zinsspekulanten: 80 Millionen Euro Bonusansprüche häufte der Investmentbanker Christian Bittar einem "Stern"-Bericht zufolge für das Jahr 2008 an - ein Vielfaches von dem, was der damalige Bank-Chef Josef Ackermann verdiente.
    Das wird wohl nichts. Die Bank wird sich mit ihm "gütlich einigen" und die zurückgehaltenen 40 Millionen auszahlen.
    So ist das immer in diesen Kreisen.
    Und es ist nicht das erste Mal, daß sich Banken "gütlich einigen".
    Das sieht man auch bei anderen Skandalen (Libor, Euribor, Lebensmittel, Anlagebetrug mit "Schrottpapieren", etc.).
    Und Anshu Jain wußte - natürlich - von nichts!
  3. #3

    ...und alle die davon wussten gleich mit!

    Warum klagen gegen nur den einen Händler? Es kann mir keiner erzählen, das niemand davon wusste! Soetwas geht nur mit Genehmigung von oben! Also alle in einen Sack und dann vor Gericht.
  4. #4

    Wer hat den hohen Bonus genehmigt ?

    Der Genehmigende hat bei erfolgreicher Klage gegen Bittar
    ev. Untreu gegen die Aktionäre begangen, weil weniger ausgeschüttet werden konnte.
  5. #5

    Wer Verklagt...

    den die gesamten Vorstand..und was ist mit Ackermann dem Zinsspekulanten..die Schadenersatzklage..sieben Mitarbeiter suspendiert, einige wurden wegen Tricksereien
    entlassen...war das alles?
  6. #6

    Libor-Affäre

    Man muss sich die Schadenssumme bei der DB einmal vorstellen - 1.000 Millionen EUR. Anscheinend nehmen die Aktionäre dieses einfach hin. Es wurden zwar sieben Angestellte entlassen oder suspendiert, aber wo bleibt die Verantwortung der anscheinend betriebsblinden Führungskräfte, die eigentlich ebenfalls die Bank verlassen müssten, aber anscheinend ist für viele die Verantwortung nur ein Lippenbekenntnis. Was könnte man in diesem Land mit der Summe von 1.000 Millionen nicht alles im Sozialbereich anfangen. Nun ja, leider sind die Mehrheitsaktionäre der DB eben andere Banken. Die haben kein Interesse, die Führungskräfte zur Verantwortung zu ziehen. Mitgefangen, Mitgehangen war wohl früher .....
  7. #7

    Zitat von eule_neu Beitrag anzeigen
    Man muss sich die Schadenssumme bei der DB einmal vorstellen - 1.000 Millionen EUR. Anscheinend nehmen die Aktionäre dieses einfach hin.
    Nö, die wissen einfach nur, was die DB daran verdient hat und das die schlappe Milliarde im Vergleich dazu nicht mal eine winzige Erdnuss ist...
  8. #8

    kein Grund zur Panik

    ist alles "absolut marktüblich". Und im Zweifel ... haben wir noch das Wort "Alternativlos" und die Steuerzahler ... also, alles in Butter Frau Luther.
  9. #9

    Reines Ablenkungsmanöver

    Keiner glaubt doch wohl, dass der Vorstand nichts von Manipulationen mit derartiger Tragweite gewusst hat. Die Klage ist natürlich nur ein Ablenkungsmanöver und wird deswegen auch zu keinem Ergebnis führen.
    Und SPON, unkritisch und abhängig wie immer, macht mit.