Breitband-Internet: Bayern verspricht 50 Megabit für alle

DPAIn fünf Jahren soll ganz Bayern schnelle Internetanschlüsse haben, verspricht die Staatsregierung. Eigentlich ein Grund zur Freude, doch die Kommunen sind skeptisch. Sie klagen über zu viel Bürokratie und hohe Kosten. Bislang gilt: Deutschland kommt beim Breitbandausbau zu langsam vom Fleck.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-881834.html
  1. #1

    nicht witzig.

    Wieder ein Beispiel für die Privatisierung von Gewinnen einerseits, und die verallgemeinerung von Kosten andererseits.

    Die Telekom weigert sich, aus Sicht einer AG durchaus zurecht, wegen der Unwirtschaftlichkeit eines ländlichen Ausbaus, und nutzt lieber die bestehende - ehemals von der DBP gebauten Netze - zur weiteren Gewinnoptimierung.

    Der Staat hingegen soll jetzt den weiteren Ausbau finanzieren. Toll!

    Einfach den Aktienanteil an der Telekom wieder erhöhen, und das Netzgeschäft wieder unter öffentliche Hoheit stellen, wäre der sinnvollere Weg.
    Natürlich mit Durchleitungsgebühren für alle Anbieter, inkl. der Telekom.

    Gute Idee, damals, mit der Voll-Privatisierung. Danke auch, nochmal.
  2. #2

    mir würden

    erstmal die 6 Mbit reichen, die ich zahlen darf aber nicht habe
  3. #3

    alles Beschiss

    Zitat von and_over Beitrag anzeigen
    erstmal die 6 Mbit reichen, die ich zahlen darf aber nicht habe
    ich hatte zu vor angebliche 16 MBit, was tatsächlich 5 MBit waren. Jetzt habe ich seit Kurzem versprochene 50 MBit, was tatsächlich knapp 20 sind. Mitten in einer Großstadt wo viele Teilnehmer die Leitungen belegen ist es sicher noch schlechter :-(((
  4. #4

    Ach je,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In fünf Jahren soll ganz Bayern schnelle Internetanschlüsse haben, verspricht die Staatsregierung. Eigentlich ein Grund zur Freude, doch die Kommunen sind skeptisch. Sie klagen über zu viel Bürokratie und hohe Kosten. Bislang gilt: Deutschland kommt beim Breitbandausbau zu langsam vom Fleck.

    50 Megabit für alle: Bayern will Breitband auf dem Land ausbauen - SPIEGEL ONLINE
    Bayern verspricht Breitband für alle, Kohl hat blühende Landschaften versprochen, Schäuble verspricht, dass die Deutschen nicht für Europa bezahlen müssen, Aigner verspricht strengere Kontrollen für Fleischpanscher, vdL verspricht den bösen Amazons auf die Finger zu hauen und alle zusammen versprechen nur das Beste für den Bürger, natürlich nur vor den Wahlen.......
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In fünf Jahren soll ganz Bayern schnelle Internetanschlüsse haben, verspricht die Staatsregierung. Eigentlich ein Grund zur Freude, doch die Kommunen sind skeptisch. Sie klagen über zu viel Bürokratie und hohe Kosten. Bislang gilt: Deutschland kommt beim Breitbandausbau zu langsam vom Fleck.
    Da internetfähige Computer als sogenannte "neuartige Rundfunkgeräte" seit Jahren rundfunkgebührenpflichtig sind, erstaunt es schon, dass die Politik es in den vergangen Jahren nicht gewagt hat, jene Rundfunkanstalten, die Zwangsabgaben einziehen dürfen, an den Kosten für die Bereitstellung von Übertragungswegen zu beteiligen. Von einer "staatsfernen" Institution sollte man schon erwarten können, dass sie ihre Infrastruktur aus ihren Einnahmen bezahlt.
  6. #6

    Echtes Netz statt nur schnellem Netz

    Viel wichtiger als die Downloadgeschwindigkeit wären Angebote, die ohne die heute üblichen Einschränkungen auch das Anbieten eigener Inhalte ermöglichen. Einen privaten, kleinen Podcast oder Groupware für die ehrenamtlichen Helfer in einem örtlichen Museum kann man heute selbst mit einem der schnellsten Anschlüsse, die auf dem Markt erhältlich sind, kaum sinnvoll selbst anbieten. Einmal bietet kein Anbieter die Möglichkeit, das Geschwindigkeitsverhältnis von Up- und Downstream zu ändern. Um eine eigene IP-Adresse für einen privat betriebenen Rechner zu bekommen, muss man Tunneldienste oder DNS-Umleitungen von Drittanbietern nutzen. Und selbst bei Providern, die schon IPv6 anbieten, kann man nicht ohne Weiteres einen eigenen Adressblock zur freien Verfügung bekommen. Dazu kommt noch die völlig sinnlose Zwangstrennung von DSL-Verbindungen.

    Damit sind für Endkunden erreichbare Internetanschlüsse heute rein konsumorientiert. Um den maximalen Nutzen aus einer solchen Breitbandinitiative zu ziehen, müsste auch das Anbieten von Inhalten gefördert werden.

    Wer Zeit zum Anhören hat, dem sei http://cre.fm/cre191 mit vielen Hintergrundinformationen empfohlen.
  7. #7

    haha

    das ich nicht lache, in dem Ort in dem ich grade war (Bayern) gibt es maximal 4.000er Leitungen und Handy Empfang vielleicht wenn die Sonne scheint seit 10 Jahren passiert da nix wiso jetzt ?
  8. #8

    ?

    Äh, jetz ma ne Frage, wozu brauch man 50MBit, doch wohl nur zum illegalen Downloaden oder nicht?
  9. #9

    Breitband

    Tja und damit wird auch ein schönes Leben in der Cloud möglich. Die Wirtschaft ist bestimmt sehr interessiert. Wer klärt uns über die Gefahren auf? Das Leben wird immer fremdbestimmter...