Sachbuch "Die Kunst einen Bleistift zu spitzen": Scharfmachen mit Anspruch

Meredith Heuer224 Seiten nur übers Schärfen von Bleiminen? Ja, das geht. Sogar extrem unterhaltsam und lehrreich, wie der US-Humorist David Rees mit seinem Buch "Die Kunst einen Bleistift zu spitzen" beweist. Die längst fällige Würdigung eines kleinen Vorgangs.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...-a-883689.html
  1. #1

    Aw:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    224 Seiten nur übers Schärfen von Bleiminen?
    Eine Bleimine ist ein Bergwerk, ihr Qualitätsjournalisten.
  2. #2

    Erst schärfen

    Zitat von Moxie Beitrag anzeigen
    Eine Bleimine ist ein Bergwerk, ihr Qualitätsjournalisten.
    dann damit Schiffe versenken.
    Die klassischen Seeminen hatten Bleikappen über den Zündern.
  3. #3

    Aw:

    Zitat von gsm900 Beitrag anzeigen
    dann damit Schiffe versenken.
    Die klassischen Seeminen hatten Bleikappen über den Zündern.
    Aha. Soso.

    Dann können Sie mir ja sicher eine Fundstelle zeigen, in der eine solche Seemine als Bleimine bezeichnet wird, nicht wahr
  4. #4

    Bleimine

    aus einer speziellen Welt.
    Wir kennen viele Berichte aus hochspeziellen Welten, zum Beispiel denen die einige Milliarden Euro von einem Platz zum Anderen buchen, und sich mit (prozentual!) weit weniger Ertrag zufrieden geben -- die aber auch dem Bleistift vieles verdanken. Darüber hinaus gibt es auch Gefahren: Nicht nur für diejenigen die durch einen (Bleistiftstrich) in ein KZ befördert wurden, sondern auch durch Verletzungen mit den Spitzen sich unheilbare Krankheiten eingefangen haben. Insofern ist AIDS ein Um einen Magnetzünder zu kapseln, sind nichtmagnetische Materialien notwendig. Blei wäre da bestimmt eine gute Wahl. Insofern ein sicherlich vernachlässigtes Kapitel der Bleiminen. Ein weiteres Beispiel für den Begriff: Eine gute Mine zum bösen Spiel zeigen
  5. #5

    Bleimine2

    Huch... da wurde doch ein Teil von mir gepostet, den ich eigentlich schon gelöscht wähnte.
    Das wäre aber auch ein schöner Nachfolgeteil zum Buch: "Der Radierer" von der Antike zum Internet, Vom Messer über das Gummi zur Idee!
  6. #6

    Dann mal gute Mine zum bösen Spiel machen!

    Sonst wird's nichts mit der Schulmeisterei - die freilich auch ihr eigenes Handbuch verdient hätte.
  7. #7

    Ein Lichtblick in all der Trostlosigkeit

    Endlich, nach Jahren der Trostlosigkeit, ein sachlicher Bericht bei SPON, der nichts zu wünschen übrig läßt an Relevanz und Alltagstauglichkeit. Nicht eine verkappte Lüge, keinerlei ideologischen Ansätze, keine weggelassenen Daten, nur knallharte Fakten über das Gerät, das wir dauernd benutzen, insbesondere wenn wir in einer angesehenen Redaktion das Schreiben lernen. Sprachlos hat mich gemacht, daß der Rezensent dieses Buch tatsächlich gelesen zu haben scheint. Es scheint also tatsächlich mit unzähligen interessanten Neuigkeiten gespickt zu sein, womöglich einer Anzahl von gedanklichen Ergüssen, die erst gar nicht erwähnt wurden ob ihrer Kühnheit und Einmaligkeit.

    Der begeisterte Leser vergleicht einederart inhaltlich und formal ausgefeilte Eloge gezwungenermaßen mit den schäbig runtergerotzten Tatortbesprechungen, hingerissen zwischen Jubel und Entsetzen.