Boom der Schichtdienste: Immer mehr Deutsche arbeiten am Wochenende oder nachts

DPASchuften, wenn andere Leute feiern oder schlafen: Die Arbeit an Wochenenden, in Schichten und in der Nacht nimmt deutlich zu. Inzwischen geht jeder vierte Deutsche am Samstag oder Sonntag regelmäßig in den Betrieb.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-883957.html
  1. #240

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Hier kann man sehen, dass sich sogar in Rückblick auf die letzten zehn Jahre die Reallöhne gesteigert haben:
    Tut mir leid, aber dass die Lebenshaltungskosten zwischen 1997 und 2011 nur um 23% gestiegen sein sollen, deckt sich einfach nicht mit meinen Erfahrungen. Sowohl die Mietpreise als auch die Immobilienpreise sind in diesem Zeitraum erheblich stärker gestiegen. Dasselbe gilt für die Nebenkosten.
  2. #241

    Zitat von Wirbelwind Beitrag anzeigen
    Tut mir leid, aber dass die Lebenshaltungskosten zwischen 1997 und 2011 nur um 23% gestiegen sein sollen, deckt sich einfach nicht mit meinen Erfahrungen. Sowohl die Mietpreise als auch die Immobilienpreise sind in diesem Zeitraum erheblich stärker gestiegen. Dasselbe gilt für die Nebenkosten.
    Dafür gibt es ja Statistiken, da individuelle Eindrücke trügen können.

    Meine Miete ist übrigens über die Jahre konstant geblieben, außer im ersten Jahr als meine Warmmiete sogar nach unten korrigiert werden musste, da ich deutlich weniger als mein Vormieter verbraucht habe.
  3. #242

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Dafür gibt es ja Statistiken, da individuelle Eindrücke trügen können.
    Ich bin kein genereller Gegner von Statistiken. Aber was hilft mir die Statistik, wenn ich einfach keine Immobilien für 123% des Preises von 1997 finde?

    Meine Miete ist übrigens über die Jahre konstant geblieben, außer im ersten Jahr als meine Warmmiete sogar nach unten korrigiert werden musste, da ich deutlich weniger als mein Vormieter verbraucht habe.
    Das mag wohl sein, wenn sie selten oder nie umziehen und ihr Vermieter darauf verzichtet, im bestehenden Mietverhältnis Anpassungen vorzunehmen. Aber schauen Sie sich doch mal spaßeshalber nach einer neuen (vergleichbaren) Wohnung um.
  4. #243

    Zitat von Wirbelwind Beitrag anzeigen
    Ich bin kein genereller Gegner von Statistiken. Aber was hilft mir die Statistik, wenn ich einfach keine Immobilien für 123% des Preises von 1997 finde?
    Eine Preissteigerung von 23% bedeutet nicht, dass alle Güter und Dienstleistungen um 23% gestiegen sind sondern nur, dass dies der Durchschnitt ist.

    Übrigens gibt's auf dem Land genug Immobilien, die sind sogar im Wert gefallen.

    Das mag wohl sein, wenn sie selten oder nie umziehen und ihr Vermieter darauf verzichtet, im bestehenden Mietverhältnis Anpassungen vorzunehmen. Aber schauen Sie sich doch mal spaßeshalber nach einer neuen (vergleichbaren) Wohnung um.
    Die meisten Menschen ziehen aber nicht jedes Jahr um. Die Statistik muss generalisieren. Einzelbeispiele sind daher kein Gegenbeweis.
  5. #244

    Zitat von Wirbelwind Beitrag anzeigen
    Früher war der durchschnittliche (Median) Reallohn auch höher als heute.
    Sie sollten schon Durchschnitt und Median auseinander halten können, wenn Sie wertvolle Beiträge liefern wollen.
  6. #245

    Zitat von HtFde Beitrag anzeigen
    ... dass es früher auch die Möglichkeit gab, die Zinsen für Hauskredite vollständig von der Steuer abzusetzen, was heute nicht mehr geht (7B war das glaube ich ...).

    Und ... ich vergleiche mal ... meine Eltern haben pro qm erschlossenes Gebiet "damals" 25 DM bezahlt ... es gibt heute noch Baulücken die für 500 Euro/qm angeboten werden ...

    Auch wenn die Gehälter seit 1974 gestiegen sind ... nicht um dem Faktor 20!
    In einem Wirtschaftssystem, wo auch Grund und Boden Spekulationsobjekte für private Geldanleger sind, ist es selbstverständlich, dass Preise steigen - und auch wieder fallen können. Und die ausgesprochen hohen Grundstückspreise sind eben für Wohlhabende da, die ja auch Gelegenheit zum Viel-Geld-ausgeben haben sollten.

    Wer weiß, wo das Grundstück lag, das Ihre Eltern damals erwarben. Vielleicht waren Ihre Eltern damals die Wohlhabenden....
  7. #246

    Zitat von alles zwecklos Beitrag anzeigen
    In den Büroberufen, soweit eine akademische Ausbildung Voraussetzung ist, arbeiten meist Spezialisten und Führungskräfte, von ....
    Ganz so isses nicht, aber dass das Bundeskanzleramt rund um die Uhr arbeitsfähig ist, ist wohl selbstverständlich.
  8. #247

    Würde ...

    Zitat von John2k Beitrag anzeigen
    Auch dieses Problem würde sich ganz einfach lösen lassen. Technisch wäre es absolut kein Problem eine art Packstation für Lebensmittel zu bauen. Sie müssen sich dann halt vorher die Zeit nehmen und ihre Produkte online zusammenklicken. So scharf ist man auf das Einkaufen ansich sowieso nicht, sondern will nur seine Produkte zum Leben haben.
    ... mir dies ermöglichen, nach 20:00 Uhr noch einen frischen Salat in meiner "Packstation" vorzufinden ... ich würd's nutzen ... es dürfte sogar noch was extra kosten ... denn wer um 20:00 Uhr rum einkauft weiss, wie leergefegt besonders die Gemüseabteilung ist.
  9. #248

    Zitat von HtFde Beitrag anzeigen
    ... mir dies ermöglichen, nach 20:00 Uhr noch einen frischen Salat in meiner "Packstation" vorzufinden ... ich würd's nutzen ... es dürfte sogar noch was extra kosten ... denn wer um 20:00 Uhr rum einkauft weiss, wie leergefegt besonders die Gemüseabteilung ist.
    Man kann nur hoffen, dass diese Gemüseabteilung um 20 Uhr nicht leergefegt, sondern leergekauft wurde. Denn jeder, der zum Ladenschluss noch volle Brot- und Gemüseregale verlangt, leistet der Lebensmittelwegwerfgesellschaft Vorschub.