Neue Sipri-Studie: Finanzkrise trifft die Rüstungsindustrie

REUTERSDie staatlichen Sparprogramme schlagen sich auch in den Bilanzen der Waffenschmieden nieder. Laut einer Studie des Friedensforschungsinstitutes Sipri sank 2011 der Umsatz der Rüstungsindustrie um 5 Prozent. Zum wichtigsten Wachstumsmarkt hat sich das Geschäft mit Cyberwaffen entwickelt

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-883934.html
  1. #1

    Oh!

    Das ist wirklich eine schlimme, ja sogar lebensbedrohliche Situation, wenn die reichen Industriestaaten keinen Krieg mehr zur Mehrung ihrer Allmacht führen können.
    Eine Welt ohne Waffen kann doch keine gute Welt sein, oder?
  2. #2

    ziemlich schlechte Photomontage ?

    1. die rakete soll wohl eine Sidewinder darstellen ! kann aber nicht sein weil der F22 alle Raketen im Schacht mitführt wegem radarquerschnitt . 2. eine freifallbombe ist sehr unwarscheinlich , weil der F22 als Luftüberlegenheits-jet konzipiert ist und somit speziel für luftkämpfe und nicht geeignet oder gerüstet für Bomben abwürfe .
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die staatlichen Sparprogramme schlagen sich auch in den Bilanzen der Waffenschmieden nieder. Laut einer Studie des Friedensforschungsinstitutes Sipri sank 2011 der Umsatz der Rüstungsindustrie um 5 Prozent. Zum wichtigsten Wachstumsmarkt hat sich das Geschäft mit Cyberwaffen entwickelt

    Sipri: Rüstungsindustrie hat sinkende Umsätze wegen Sparprogrammen - SPIEGEL ONLINE
    Warum lässt mich das nur völlig kalt? Von mir aus kann die Industrie auch um 10%, 20% oder 95% schrumpfen. Das Geld wäre ohnehin besser in Forschung und Bildung angelegt.
  4. #4

    schockierend

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die staatlichen Sparprogramme schlagen sich auch in den Bilanzen der Waffenschmieden nieder. Laut einer Studie des Friedensforschungsinstitutes Sipri sank 2011 der Umsatz der Rüstungsindustrie um 5 Prozent. Zum wichtigsten Wachstumsmarkt hat sich das Geschäft mit Cyberwaffen entwickelt

    Sipri: Rüstungsindustrie hat sinkende Umsätze wegen Sparprogrammen - SPIEGEL ONLINE
    _Dieser_ Satz trifft mich am meisten:
    "Dieser erste Rückgang seit Ende des Kalten Kriegs hat mehrere Gründe:", meinte ich doch, dass die "Vernunft" der Völker und Regierungen das Ende des "Kalten Krieges" seit nunmehr über 20 Jahren zum Anlass genommen hätte, die Waffenarsenale planmäßig zu reduzieren.
    Gegen den Selbstvernichtungswillen ist aber offensichtlich kein Kraut gewachsen und nur die Vorsicht der Rüstungskonzerne vor der entgültigen Vernichtung ihrer Absatzmärkte, lässt sie wohl etwas kürzer treten.
    Nun, da Panzer nicht mehr so gehen, (Saudiarabien ist nicht wirklich der honorige Partner), auch U-Boote nach Israel schlecht rüberkommen, Tret- und Landminen (leider <Ironie>) geächtet sind, muss man sich was Neues einfallen lassen. Man kapriziert sich auf Drohnen und Cyberwaffen. Das kommt noch nicht so gut, dass es die Verluste bei weniger intelligenten Waffensystemen ausgleichen kann. Entweder, weil die potenziellen Opfer was dagegen haben oder die Intelligenzia der produzierenden Staaten säumig war in der Bereitstellung einer legitimierenden Ethik. Nevertheless. 5% Umsatzeinbußen sind nicht alarmierend. Da muss man bei Neueinführung von Produkten in anderen Branchen mit wesentlich höheren Verlusten rechnen.
    In summa: Die Aussichten sind für Maffei und Co. ganz prächtig.
    ;-(
  5. #5

    zutiefst betroffen....

    aber es besteht ja noch Hoffnung. Gott sei Dank, kann die Waffenindustrie, ja noch stark auf den Israel / Iran Konflikt hoffen und wenn die nicht Umsatz generieren und statt dessen mit etwas so unsozialem wie Frieden, die hartgebeutelte Branche auch noch hängen lassen, müssen die Lobbyisten halt etwas mehr in linke / rechte / Fundamentalisten oder sonstige Putschisten investieren.
    Ein paar Werbegeschenke hier und da, dann wird es schon wieder. Ist auch wirklich traurig mit anzusehen, wie nahezu eine komplette Branche seit 90 Jahren immer mehr Umsatzeinbussen verkraften muss.
    Also auf zu den Waffen...
    Save the War ;)
  6. #6

    Größtes deutsches Unternehmen auf Platz 26

    Dabei ist allerdings China nicht inbegriffen, sonst läge Deutschland noch weiter hinten. Die Rüstungsindustrie ist demnach nicht so tonangebend für unsere Wirtschaft wie allgemein befürchtet.
  7. #7

    ruestungs industrie

    wa sind die grossen geschaefte ? oel, rauschmittel und waffen. deswegen werden kriege angezettelt es wird immer ein weg gefunden um den absatz zu sichern.
    wenn der deal gross genug ist wird auch mal von unserer regierung weggesehen.
    es bleibt zu hoffen das die zukunft mehr besinnung bringt und das geld fuer bessere lebensqualitaet eingesetzt wird
  8. #8

    EADS und BEA merge wird aber verhindert ...

    ... nuja, Daimler hat die EADS-Beteiligung an die achsoschlaue Merkel vertickt, ( freuet euch, ihr besitzt ein fast restruktuirtes Unternehmen ), Preis war ein bisserl teuer, aber was soll's . OK, eine Lösung wäre um Oberkorumpierer ( BEA ), und Oberstümper ( EADS ), zusammenzulegen und was gescheites daraus zu machen, doch da gibts einen Haken: Mullahs von "Freien Privaten Wirtschaft" im Lockheed-Martin Kalifat werden so einen Merge der böhsen staatlichen Unternemen nicht erlauben, neee ... ? WTO ist auch dabei um die "Wetbewerb" zu sichern ..... Kannibalisierung der deutschen Rüstungs-Firmen geht munter weiter, Wachstum ist am Ende weil die EU-Partner Pleite, R&D verreckt, einzige Lösung ist halt Bespitzelung und Militarisierung der Polizei. Schwergerät leidet unterm channel-stuffing, und manche kommunistische ( Korruption, Schindluder, Lügerei, miese Projektleitung, Veruntreung der Steuergelder ) Projekte von LOCK*MART, wie F-35, haben sogar das Pentagon-Budget ausgetrocknet. Naja, Chinesen haben noch die Knete, und verbliebene "Technologien" werden bald den Besitzer wechseln. BTW - 3 Manager von Finameccanica sind hoppsgenommen worden. Wenn nichtmal die Rüstungsfirmen den "Wachstum" von -3% generieren können, dann sehe ich schwarz für die "Anleger Schutzfond blubber " Riester-Enten . Popcorn für Alle :-P
  9. #9

    Kriegsmarkt

    Na ja, dann wird es mal wieder Zeit, einen Kriegsmarkt zu kreieren. So einen Präsidenten wie Bush bräuchte man mal wieder. Wo sollen die sonst mit der ganzen Waffenproduktion hin, bei sich, in die Wüste von Arizona schmeißen ? Das bringt doch nichts.