Wilderer in Afrika: Blutiger Dschungelkampf um Elefanten

naturepl.com/ Suzi Eszterhas/ WWF-CanonGrausames Gemetzel in Afrika: Wilderer haben in den vergangenen Jahren in Gabun offenbar mehr als 11.000 Waldelefanten getötet. Wächter wollen die Ausrottung der Tiere verhindern - tief im Dschungel geraten sie in Schießereien mit den Elfenbeinjägern.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-882660.html
  1. #1

    Druck auf die Importstaaten

    Es muss versucht werden, Druck auf die Importstaaten auszuüben. Im Falle Thailand könnte das gelingen, im Falle Chinas mit fast 1 Milliarde potenzielle Konsumenten und einer unwilligen Regierung bedauerlicherweise kaum. Wenn der Sog des Geldes noch so ungeheuer gross ist, sind Gegenmassnahmen schwierig.
  2. #2

    Dazu gab es neulich im National Geographic eine gute Reportage: Die Elfenbein-Connection - NATIONAL GEOGRAPHIC
  3. #3

    ...

    Seit 2004 sind in Gabun mehr als 11.000 Waldelefanten getötet worden - im Schnitt also mehr als 1000 Dickhäuter im Jahr. [...] Zehn verweste und drei frische Elefantenkadaver finden die Wildhüter im Schnitt pro Monat.

    Nur mal am Rande...1000 Elefanten pro Jahr, macht ca. 80 tote Elefanten im Monat. Sind die etwa 10, von denen hier die Rede ist, dann nur auf diese speziellen Wildhüter bezogen? Oder welche Zahl stimmt dann? Die Gesamtzahl ist doch sicher mehr eine Schätzung als genau?
  4. #4

    optional

    Elfenbein Wilderei ! wenn ich sowas schon lese , wilderer haben schließlich auch hunger ,
    Es geht doch nicht um den Schutz der Tiere, vielmehr sorgen die Wildhüter in Vertretung der Regierungen dafür das europäische Königshäuser oder die oberen 10000 auf Elefantenjagd
    gehen können und dafür teuer bezahlen , sollen doch die 40000 Euro für ein erfolgreichen Elefanten Schuss , den armen der Bevölkerung geben ,
  5. #5

    Wo ein Wille

    Zitat von infernum Beitrag anzeigen
    Es muss versucht werden, Druck auf die Importstaaten auszuüben. Im Falle Thailand könnte das gelingen, im Falle Chinas mit fast 1 Milliarde potenzielle Konsumenten und einer unwilligen Regierung bedauerlicherweise kaum. Wenn der Sog des Geldes noch so ungeheuer gross ist, sind Gegenmassnahmen schwierig.
    Die Haendler sind bekannt, und sitzen zumeist in Hong Kong, bei Terroristen funktionieren Sanktionen wieso nicht bei diesen Personen. Geldverkehr sanktionieren, Reisebeschraenkungen "Unerwuenschte Person"
  6. #6

    Zum heulen

    Wenn ich da lese, dass das WWF Monsieur le Présdent P. Biya auffordert endlich zu handeln, kann ich mir das nur dadurch erklären, dass Herr Biya und der WWF wohl in unmittelbarer Nachbarschaft stehen. Monsieur le Président hat nähmlich seine Hauptresidenz seit Jahren in Genf - oberstes Stockwerk des größten Hotels der Stadt. Herr Biya nennt es ohne Ironie "chez moi".
    Bei einem Präsident, der 75% seiner Zeit - seit Jahren - "chez lui" in der Schweiz verbringt, und deher wenig Gedanken an sein Volk verschwendet, kann man sich leicht vorstellen, was da ein Elefant für eine Rolle spielt.
    Schönen Abend noch Monsieur le Président!
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Grausames Gemetzel in Afrika: Wilderer haben in den vergangenen Jahren in Gabun offenbar mehr als 11.000 Waldelefanten getötet. Wächter wollen die Ausrottung der Tiere verhindern - tief im Dschungel geraten sie in Schießereien mit den Elfenbeinjägern.

    Elefanten-Massaker: Wilderer töten 11.000 Waldelefanten in Gabun - SPIEGEL ONLINE
    Irgendwann gibt's halt gar keine Elefanten mehr. Dann war's das mit dem Angebot...
  8. #8

    optional

    Tragisch.
    Aber solange es in diesen Ländern Armut gibt, ist die Hoffnung auf Reichtum stärker als die Angst vor Strafe.

    (Soll keine Entschuldigung sein, sondern eine Erklärung.)
  9. #9

    Sagt Tschüß!

    "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann"

    Prophezeiung des kanadischen Stammes der Cree.

    Sagt also Tschüß zu den Elefanten und früher oder später zu euch selbst