Basis gegen Vorstand: Piraten wählen Krieg statt Frieden

DPADer Parteichef wird bepöbelt, der Geschäftsführer per SMS unter Druck gesetzt: Bei den Piraten herrscht Krieg zwischen Basis und Führungsteam. Jetzt wehren sich die Spitzenpiraten - Bernd Schlömer schimpft über anonyme Attacken, und Johannes Ponader stellt klar: "Ich bin nicht der Sündenbock".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-883899.html
  1. #110

    optional

    Eine Partei versenkt sich selber. Sie wollen alle das selbe: Die Macht.
  2. #111

    Zitat von Kohle&Reibach Beitrag anzeigen
    Es soll nicht funktionieren.
    Wie kann es sein das gleich wieder ein Beamter an der Spitze
    steht.
    So ist es, wenn ich Parteiämter nicht bezahle. Dann bleiben nur Beamte (oder Hartz IV).
  3. #112

    Zitat von räbbi Beitrag anzeigen
    ....
    Der Autor vertrat die These, dass die etablierten Parteien nunmal die optimale Anpassung an die Rahmenbedingungen darstellen und alles andere auf Dauer keinen Bestand hat.
    25 Jahre später kann man sagen, dass er da wohl nicht ganz falsch lag. Die Grünen haben sich längst eingereiht.

    Also Piraten - anpassen oder verschwinden.
    Ist jetzt nur die Frage was trauriger wäre.
    Tjo so siehts wohl wirklich aus. Die These wird auch weitgehend stimmen. Der Michel aus D ist für "mehr Demokratie wagen" nicht reif genug. Angepasste Politprofis bestimmen den Alltag. Profis beim Machtkampf aber Nieten wenn es um tatsächliche Gestaltung geht. Verständlich, da in D fast immer Wahlkampfwetter herrscht. Genug Zeit für Politik bleibt dann nicht mehr.

    Dennoch ,eine echte Alternative die sich treu bleibt und bei konstant 2-3% bleibt wäre als Ideenlieferant der Republik nicht verkehrt. Wenn ich bedenke wieviele positive Impulse die Piraten bissher geliefert haben. Vorallem welche die auch mal die jüngeren und dynamischen Schichten betreffen. Soviel ist bei den verkrusteten Volksparteien bestimmt nicht in den letzten 10-15 Jahren aufgekommen.
  4. #113

    Ich bin geschockt !

    Mit völligen Unverständnis reagiere ich auf die Entwicklungen der letzten Wochen Monate !
    Für Neumünster hatte ich mir viel vorgenommen - ich habe es gelassen, bin gar nicht erst gefahren - aus der Befürchtung heraus, es könnte etwas passieren - und das muß ich mir wirklich nicht antun!
    ES KANN NUR NOCH AUFWÄRTS GEHEN !
  5. #114

    Vielleicht sollten die Piraten

    schlicht anerkennen, dsss sie und die etablierte Parteienstruktur schlicht inkompatibel sind.und sich auflösen. Nach dem Papst-Rücktritt soll ja alles möglich sein .... Spass beisiete; ich finde die Piraten wichtig, aber eben nicht als Partei ...
  6. #115

    Echte Demokratie

    sieht nun mal so aus, dass es unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen geht und das sieht genau SO aus und das ist gut so! Die Piraten lassen sich genausowenig auf eine klare Message, einen Sprecher und einen Führer reduzieren wie Occupy Wallstreet und auch das ist gut so! Also weiter so und nicht verunsichern lassen.
  7. #116

    Spiegel der Gesellschaft

    Das Erscheinungsbild der Piraten ist nur das Spiegelbild unserer Gesellschaft, in der die meisten, mit wenigen Ausnahmen, auf einem furchtbaren Egotrip sind.
  8. #117

    wenigstens zügig

    hat sich diese Partei erledigt. Die Wähler werden am Parteienmarkt den Abgang besiegeln. Mit einer "Computerfuzzibasis" mit Schnorrermentalität (s. Urheberrecht u. Mitgliedsbeiträge) sind die bestraft, die etwas Besseres wollten. Nunmehr müssen Letztere wohl auf ein anderes Pferd setzen. Der Piratenzosse ist auf dem Weg zum Abdecker.
  9. #118

    Schon die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens

    der Piraten ist absurd, ganz abgesehen davon, dass die nicht einmal auch nur versucht haben, durchzurechnen, wie man so etwas über die Steuern (anders geht es ja nicht) finanzieren könnte. Die machen die gleiche Scheiße wie ein Herr Schäuble, der immer, wenn er auf den Klo sitzt, neue Ideen propagieren muss, die in sich schon unrealistisch oder schädlich sind. Also die richtigen Spinner sind das, die noch feucht hinter den Ohren sind. Die sollten erst einmal etwas im Leben leisten und vorweisen, bevor sie Volksvertreter sein wollen.
  10. #119

    Diese Vollfreakz

    haben ihr Programm wohl radikal überarbeitet und auf einen großen Punkt zusammengestrichen: Wie macht man sich innerhalb eines Jahres absolut unwählbar? Und daran arbeiten sie zugegebenermaßen voller Hingabe! Sogar die Linkspartei kann da noch was lernen, was schon was heißen will...