Pferdefleisch-Skandal: Britische Firma warnte schon 2011 vor Betrug

DPAIm Skandal um falsch deklariertes Pferdefleisch gerät die britische Regierung unter Druck. Wie die "Times" berichtet, warnten Experten bereits 2011 vor illegalen Praktiken, durch die Medikamentenrückstände ins Fleisch gelangen könnten. Doch der Hilferuf blieb ohne Folgen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-883907.html
  1. #40

    Pferdefleisch

    ich verstehe nicht ganz, warum der Skandal sich anscheinend darum dreht, dass hier Pferdefleisch verkauft wurde. Im Prinzip ist überhaupt nichts dagegen einzuwenden. Ein gesund ernährtes Pferd ist von der Fleischqualität her absolut vergleichbar mit einem Rind. Muss wohl daran liegen, dass beide Tiere Wiederkäuer sind, und prinzipiell das gleiche Futter fressen. Es ist auch davon auszugehen, dass Die Aufzucht eines Pferdes nicht billiger ist als die eines Rindes.
    Also besteht der eigentliche Skandal darin, dass wieder einmal medikamentös belastetes Fleisch für den menschlichen Verzehr verkauft wurde. Wenn man das aber mit der gängigen Praxis in der Geflügel und Schweinzucht vergleicht, erscheint mir die panische Reaktion auf Pferdefleisch in der Lasagne im Moment als lächerlich.

    Jemand, der auch Lasagne mit Pferdefleisch essen würde, wenn keine Medikamente drin sind.
  2. #41

    Billigprodukte??

    Zitat von james-100 Beitrag anzeigen
    Na denn ist ja alles gut. Schuld hat immer der Verbraucher. Auch Ihnen kommt es nicht in den Sinn, das viele Menschen auf Billigprodukte zurückgreifen müssen. Das ist also die Begründung und die Ausrede für den Betrug. Traurig.
    Wenn jemand wirklich auf Billigprodukte zurückgreifen muss, kauft er weder Fleisch noch Fertigprodukte. Beides ist relativ zu anderen Nahrungsmitteln teuer. Sicher kann man nicht sagen, dass der Verbraucher "Schuld" hat wenn er solchen Müll kauft, die Schuld liegt beim Betrüger. Aber arg blauäugig (um nicht zu sagen weltfremd) ist ein solcher Verbraucher schon gewesen...
  3. #42

    Der Preis ist heiss

    Am Preis kann man den Betrug nicht erkennen. Ganz im Gegenteil wären die Preise höher wäre auch der erschwindelte Gewinn höher und die Motivation zum Bezrug ebengalls.
  4. #43

    O mein Gott!

    Endlich aufgedeckt! Danke! Schadstoffe im Essen? ganz was Neues!
    Trotz Super-Meteorit und Ratzi-Rückzug kriegen wir diese Nahrungsmittelskandale nicht vom Tisch.
    Weiter so. In 3 Jahren kaufen wir Schwarzwälder Schinken, welches ursprünglich ein Berber-Hammel war.
    Gute Nacht
  5. #44

    ...

    Es. Interessiert. Keine. Sau!!!
    Und jetzt bitte Themawechsel.
  6. #45

    Wunder gibt es immer wieder

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hätte nie gedacht, das die Briten uns in Sachen Ernährungsklugheit mal überholen. Jahrelang haben die sich über ihren Chemiemüll im Essen immer so gefreut!

    Sollte sich das derart geändert haben?

    Bei uns fressen sicher noch 90% den abgepackten Abfall

    ... Frau Aigner klärt uns sicher noch auf.... in der nächsten Legislaturperiode... oder danach
  7. #46

    Warum wohl?

    Zitat von abcstudent Beitrag anzeigen
    warum kontrolliert niemand bei uns? warum wird jetzt durch die EU Presse die britische Regierung beschuldigt? warum kritisiert niemand unsere Aigner und ander cduler ?? haben wir Wahl? haben wir eine freie Presse? warum konnte jahrelang schlechtes Fleisch in unsere Nahrungsmittel??
    Weil wir in der Bundesrepublik "EU" haben. "EU" ist so etwas wie eine chronische Krankheit. Theoretisch zwar heilbar, aber der Kranke will die Diagnose nicht Wahr haben, und macht nichts dagegen!
  8. #47

    Nicht die Hersteller benehmen sich skandalös ...

    .... sondern der Verbraucher!

    So lange Menschen in Kühlregale greifen um eine "Lasagane" mit FLEISCH (?!!) mit nach Hause zu nehmen und vorne an der Kasse nur 1,69'ig dafür bezahlen wollenl, brauchen sich nicht wundern das Ihm mit solchem Essen ein Bären aufgebunden wird.

    Sorry Leute - Warum die Aufregung? - Ihr seid doch alle selber schuld!!!!
  9. #48

    Günstig Kochen

    Liebe Aufreger, der Preis ist kein Argument, Fertiggerichte kaufen zu müssen. Unverarbeitete Lebensmittel kaufen und selbst kochen dient der Gesundheit und der Haushaltskasse. Und man macht sich nicht mitschuldig an solchen Auswüchsen der Lebensmittelindustrie. Welches Kind weiß denn noch, wie selbst gemachter Erdbeerjoghurt schmeckt? Gibt's keine frischen, nimmt man TK-Ware. Mir tun die Kids leid, deren Eltern im Supermarkt den Wagen vollpacken mit Pürree-Pulver, Tütensoßen und Fertigschnitzel. Selbst Kochen ist keine Kunst und spart Geld - definitiv! Rezept Kartoffelpürree: Kartoffeln in Salzwasser kochen, mit heißer Milch, einem Stück Butter, Salz u Muskat stampfen.
  10. #49

    Im Döner

    ist jetzt auch Pferdefleisch. lustiger wäre es, wenn da Schweinefleisch drin gewesen wäre...