Qaida-Herrschaft in Mali: Die Scharia-Richter von Timbuktu

REUTERSIm Norden Malis herrschte bis zum Einmarsch der Franzosen das Terrornetzwerk al-Qaida. Jetzt entdeckte Dokumente aus dem Scharia-Gerichtshof in Timbuktu zeigen, was die Radikalislamisten unter Recht verstehen - und welche Anweisungen ihr Chef den Richtern erteilte.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-883677.html
  1. #1

    Gerechtigkeit...

    Diese Banditen müssen von der Macht gelöst werden und sich für ihre Verbrechen verantworten!!! Solche Menschen braucht die Welt nicht, die andere unterdrücken und ihre krankhaften Ideologien durchsetzen wollen.
  2. #2

    nur Macht und kein Glaube

    da geht es nur darum, Macht auszuüben über die Menschen. Bis in die Privatsphäre hinein. Und es gibt keine Gnade.
    Moslems sagen, im Islam wird Jesus auch als einer der Propheten verehrt.
    Wie passt den das bei den Islamisten unter einen Hut mit diesem menschenverachtenden Verhalten?
  3. #3

    Timbuktu Dresscode gegen Flirtversuche

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Norden Malis herrschte bis zum Einmarsch der Franzosen das Terrornetzwerk al-Qaida. Jetzt entdeckte Dokumente aus dem Scharia-Gerichtshof in Timbuktu zeigen, was die Radikalislamisten unter Recht verstehen - und welche Anweisungen ihr Chef den Richtern erteilte.

    Scharia in Mali: Neue Dokumente zeigen Rechtsprechung in Timbuktu - SPIEGEL ONLINE
    Wenn wir den Dresscode von Timbuktu bei uns einführen, braucht sich wenigstens keine Frau mehr über Flirtversuche a la "Dirndlausfüllung" beschweren.
  4. #4

    im Mittelalter stehen geblieben

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Norden Malis herrschte bis zum Einmarsch der Franzosen das Terrornetzwerk al-Qaida. Jetzt entdeckte Dokumente aus dem Scharia-Gerichtshof in Timbuktu zeigen, was die Radikalislamisten unter Recht verstehen - und welche Anweisungen ihr Chef den Richtern erteilte.
    Wie kann den immer wieder felsenfest behauptet werden, dass Islam=Frieden bedeutet und jeden Tag sehen wir das ganze Gegenteil, wie da in Mali?

    Also entweder sind deutlich zu viele Anhänger des Islam bleed und deppert... das würde die Erklärungsversuche der Beschwichtiger im Lande erklären, dass das nichts mit dem Islam zu tun hätte, wenn etwas passiert, das aber ganz stark danach aussieht.

    Oder es ist einfach so, dass die Religion und sehr viele Anhänger im Mittelalter stecken geblieben sind. Die Welt hat sich weiterentwickelt, Europa hat die früher unglaubliche Macht des Klerus gebrochen, nur der Orient/Maghreb blieben irgendwo in 1400 stehen.

    Vielleicht sehnen sich auch zu viele Menschen nach eben dieser Macht, die alles private bis ins Detail vorschreibt. Die einen, weil sie sonst mit der Freiheit nichts anzufangen wissen (und dann mit 23 schon 10k € Schulden haben, Ausbildung geschmissen, keinen richtigen Job und auch noch Zwillinge -> siehe Artikel SPON) und die anderen, die meinen es für alle Menschen besser zu wissen, was für sie gut ist. Bei sowas ist auffällig oft die Farbe grün im Spiel...

    Ich warte hier noch, dürfte nicht lange dauern, dass jemand kommt und alles für rechtens erklärt. Weil, sind ja Gesetze, an die müsse man sich halten. Egal, wie menschenverachtet und frauenfeindlich, na - Gesetz ist Gesetz. Anzutreffen in jedem Forum über schreiendes Unrecht im islamischen Raum. Hätte sie nicht... wäre sie auch nicht gesteinigt, ausgepeitscht oder oder oder geworden.
  5. #5

    Qaida-Herrschaft in Mali

    Immer wieder zeigt es sich wie religiöser Wahn Menschen,Kulturen und Infrastrukturen schädigt oder vernichtet und das weltweit.Beispiele gibt es seit Menschengedenken auf der ganzen Welt!
  6. #6

    Warum die Europäer

    Zitat von splizzroc Beitrag anzeigen
    Diese Banditen müssen von der Macht gelöst werden und sich für ihre Verbrechen verantworten!!! Solche Menschen braucht die Welt nicht, die andere unterdrücken und ihre krankhaften Ideologien durchsetzen wollen.
    Natürlich sollten diese "Banditen" daran gehindert werden der Bevölkerung ihre abseitigen Regeln aufzuzwingen.

    Aber, warum sollten sich die Europäer darum kümmern? Ist doch traurig, dass bei einem 15-Millionen Volk, die Anwesenheit von 4000 Französischen Soldaten den grossen Unterschied macht.

    Als wir (=Europäer) unter der Macht des dekadenten Adels und der übermächtigen Kirche litten, haben wir doch auch keine "Hilfe" von aussen bekommen. Wir hatten die französische und einige kleinere Revolutionen, haben uns in endlosen Kriegen die Schädel eingeschlagen und die Aufklärung vorangetrieben.

    Wir sind zwar noch nicht ganz damit fertig, aber wir haben es uns selbst erarbeitet, und deshalb können wir hoffen weitere Fortschritte zu erzielen.

    Das müssen die Afrikaner schon selbst machen, sonst bleiben wir auf ewig die Kolonialmächte.
  7. #7

    Kluger Rat:

    "Man solle sich selbst zurückhalten und verbündeten Gruppen wie den separatistischen Tuareg-Rebellen den Vortritt lassen. Kurzfristige Zugeständnisse seien notwendig für langfristige Erfolge. Im Falle einer internationalen Militärintervention solle man sich vorübergehend wieder in die Wüste zurückziehen."

    Ein kluger Rat von einem, der weiß, wie man Macht ausübt.

    Was lernen wir im Westen daraus?

    Beseitigt das Übel dort, wohin sie sich zurückgezogen haben - UND wo Ihre Ratgeber sitzen.
  8. #8

    mittelalterliche Zustände

    Wir brauchen nicht allzulang zurückdenken. Bei uns gab es solche Umstände auch schon. Todesstrafen wie hängen, vierteilen oder verbrennen. Besonders Frauen wurden als Hexen verbrannt. Der Unterschied: wir haben aus unserem dunklen Zeiten herausgefunden, während die Muslime noch darin verwurzelt sind.
  9. #9

    Zitat von neue_mitte Beitrag anzeigen
    Wie kann den immer wieder felsenfest behauptet werden, dass Islam=Frieden bedeutet und jeden Tag sehen wir das ganze Gegenteil, wie da in Mali?

    Also entweder sind deutlich zu viele Anhänger des Islam bleed und deppert... das würde die Erklärungsversuche der Beschwichtiger im Lande erklären, dass das nichts mit dem Islam zu tun hätte, wenn etwas passiert, das aber ganz stark danach aussieht.

    Oder es ist einfach so, dass die Religion und sehr viele Anhänger im Mittelalter stecken geblieben sind. Die Welt hat sich weiterentwickelt, Europa hat die früher unglaubliche Macht des Klerus gebrochen, nur der Orient/Maghreb blieben irgendwo in 1400 stehen.

    Vielleicht sehnen sich auch zu viele Menschen nach eben dieser Macht, die alles private bis ins Detail vorschreibt. Die einen, weil sie sonst mit der Freiheit nichts anzufangen wissen (und dann mit 23 schon 10k € Schulden haben, Ausbildung geschmissen, keinen richtigen Job und auch noch Zwillinge -> siehe Artikel SPON) und die anderen, die meinen es für alle Menschen besser zu wissen, was für sie gut ist. Bei sowas ist auffällig oft die Farbe grün im Spiel...

    Ich warte hier noch, dürfte nicht lange dauern, dass jemand kommt und alles für rechtens erklärt...
    Ich sehe es so: dass wir heute im Umfeld des Christentums weitgehende persönliche Freiheiten geniesen, verdanken wir nicht der christlichen Religion an sich sondern einem zweihundertjährigen Kampf der Menschenum ihre Bürgerrechte (von der französischen Revolution bis noch vor ganz Kurzem). Hätten die Menschen die Klerikalen immer gewähren lassen, wie sie wollten, dann sähe es heute bei uns noch so aus wie im Mittelalter oder so wie in Afghanistan heute. Es ist nicht das historische Verdienst des Christentums, dass Kirche und Menschen heute friedlich nebeneinander leben, so wie es auch nicht die Schuld des Christentums ist, dass in der Vergangenheit vom Klerus Terror ausgegangen ist (Inquisition, Hexenverfolgung, Conquista,...). In den islamischen Staaten hat es dieser Prozess der Bürgerrechtsbewegung erst vor zwei Jahren eingesetzt. Teilweise endete er trotz erfolgreicher Revolutionen sogar mit gesellschaftlichen Rückschlägen. Aber das hat nicht primär mit der Religion des Islam zu tun sondern damit, dass die gesellschaftliche Emanzipation noch nicht so weit ist. Es gibt ja noicht wirklich einen grundsätzulichen Unterschied zwischen Islam und Christentum (außer theologischen Details betreffend die Heilsbotschaft und die Hormonzyklen der Gottesmutter). Aber ich sehe für die islamischen Staaten große Hofffnung durch die Informationsgesellschaft. Als mal während des Arabischen Frühlings ein Demonstrant interviewt wurde, antwortete der: "In Europa verdienen die Leute 3.000 Euro. Ich verstehe nicht, warum ich mich hier mit 300 Euro zufriedengeben soll." Wie Recht er hat und wie einfach es ist! Dasselbe Bewusstsein muss auch auf die religiöse Bevormundung übertragen werden, dann ist es schnell vorbei mit Taliban und Al Quaida.