Angespielt: Dead Space 3

Electronic ArtsIm neuen Teil der "Dead Space"-Reihe schürt nicht durch Ungewissheit Angst und Schrecken, sondern Monstermassen sorgen für offene Panik. Erst spät entdeckt man, weshalb man es eigentlich spielt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...-a-882991.html
  1. #1

    Ziemlich witzig zum Autor: "bei SPIEGEL ONLINE probiert er die wichtigsten Titel aus - immer genau eine Stunde lang." - sagt doch alles oder (nicht über den Autor, sondern über das Spiel)?
    Kann sich noch jemand an Spiele erinnern, in denen man in einer Stunde noch nichtmal durch das Tutorial durch war? Ich schon! Und für 60 Euro erwarte ich deutlich mehr als - im Artikel nicht erwähnte - 12 Stunden Spielzeit. Das wiegt weder Story und schon gar nicht Grafik auf. Nur so zum Vergleich, meine Minecraft Zeit geht momentan auf die 500 Stunden zu, bei UFO (dem originalen XCOM) waren es an die tausend und in Niewinter bzw an der Schwertküste mehrere tausend (wo hab ich früher eigentlich die Zeit dafür hergenommen)! Und daß es auch heute anders geht, zeigt zB Skyrim bei dem ich mich aus Zeitmangel nicht mehr traue, es zu starten - da sind 10 Stunden um, ohne daß man auch nur quer über die Karte gelaufen ist, ohne irgendwo vom Weg abgelenkt zu werden.

    PS: Bei Gamestar werden die 12 Stunden Umfang auch noch als Pluspunkt verkauft!
  2. #2

    Zitat von marthaimschnee Beitrag anzeigen
    ....Und für 60 Euro erwarte ich deutlich mehr als - im Artikel nicht erwähnte - 12 Stunden Spielzeit. .....

    PS: Bei Gamestar werden die 12 Stunden Umfang auch noch als Pluspunkt verkauft!
    Sehen Sie, deshalb KAUFT man solch Spiele auch nicht mehr.
  3. #3

    blabla...

    inzenieren Sie mal einen Shooter mit 500 Stunden Spielzeit.
    Ist doch wohl logisch, dass nur Rollen- und Aufbau-Strategiespiele über eine lange Spielphase verfügen. Shooter und Actionspiele punkten durch Wiederspielwert auf Grund von Schwierigkeitsgrade, Achievements oder Multiplayer, aber nicht durch eine nicht enden wollende Story.
  4. #4

    optional

    Irgendwie ist es angesichts des Reviews nicht glaubwürdig dass der Autor jedes Spiel " immer genau eine Stunde lang" anspielt.
  5. #5

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Sehen Sie, deshalb KAUFT man solch Spiele auch nicht mehr.
    Man spielt sie dann auch fairerweise nicht, oder kauft es sich für rund die Hälfte als Key. Gibt ja mehr als genug Angebote.

    A game worth playing is a game worth buying, wie Crackergruppen in der 80ern schon schrieben.

    Ich persönlich kaufe keine Spiele mehr zu Release, ich warte lieber ein halbes Jahr, bis alle DLC draußen sind und es das Game als Goty oder Gold Version komplett gibt.
  6. #6

    Wie kann das sein?

    Ich hab DS3 nicht gespielt, aber nach 1h ist man so weit ich weiß noch nicht auf dem Eisplaneten, geschweige denn am Ende. Also bitte die Kategorie umbenennen. Ein Videospiel eine Stunde anspielen und dann eine Art Rezension schreiben, ist als würde man ein Buch nach dem Klappentext beurteilen.
  7. #7

    Shooter von der Stange

    Der Publisher langweilt mit immer gleichem Einheitsbrei bei dem sich lediglich der Titel und das Setting unterscheidet. Seit Spiele in der Masse etabliert sind, wird man, ähnlich dem Privat TV, mit anspruchslosem Geballer, in schicker Umgebung (Grafik), für den Gelegenheitsspieler verprellt.
    Ein zunehmender Trend, der jedem ambitionierten Spieler, die Tränen in die Augen treibt.
  8. #8

    Zitat von M43usch3n Beitrag anzeigen
    inzenieren Sie mal einen Shooter mit 500 Stunden Spielzeit.
    Ist doch wohl logisch, dass nur Rollen- und Aufbau-Strategiespiele über eine lange Spielphase verfügen. Shooter und Actionspiele punkten durch Wiederspielwert auf Grund von Schwierigkeitsgrade, Achievements oder Multiplayer, aber nicht durch eine nicht enden wollende Story.
    Dead Space ist an sich kein "Shooter" im klassischen Sinne - um so schlimmer, dass der dritte Teil laut Testberichten zungunsten einer "größeren Zielgruppe" in dieses Korsett gezwängt wurde. Aber egal...

    25-30h würden schon vollauf reichen. Für eine gute & gut umgesetzte Story verzichte ich gerne auf das letzte Quäntchen Grafikqualität.

    Siehe Half-Life (2), Unreal & Co. - diese Spiele fesseln heute noch. Und auch Dead Space 1 musste sich diesbezüglich nicht verstecken.
  9. #9

    "Dead Space" war gruselig, ein echter Schocker. Laut EA haben viele Spieler den Titel nicht beendet, weil er zu hart und anspruchsvoll war.

    "Dead Space 2" wurde daraufhin mehr casual. Weniger schockierend, freundlicher. Die Reaktionen waren gemischt.

    "Dead Space 3" ist Einheitsbrei mit Monstern. Die Serie ist tot. Ironischerweise können Shooter im Co-Op-Modus sehr gut funktionieren. Nur eben Dead Space nicht. Es lebt von seinem Horror, der beinahe physisch erfahrbar ist. Danke EA für das Vernichten eines guten Spiels.