Lesertipps für Roadtrips: Immer dem Kühlergrill nach

Peer Reinhard Rucksack in den Kofferraum, Fuß aufs Gaspedal - und los! Für viele Reisende liegt das Urlaubsglück auf der Straße, ob auf kurvigen Küstenwegen oder Schotterpisten in den Bergen. Auf unserer Reise-Weltkarte schwärmen Leser von Traum-Roadtrips zwischen Albanien und Australien - hier sind ihre Tipps.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-883667.html
  1. #20

    dänische Küstenstraße

    Von Kopenhagen in den Norden Seelands: eine wunderschöne Küstenstraße. Rechts der Blick auf das Kattegat und links die schönsten dänischen Herrenhäuser. Nur zu empfehlen!
  2. #21

    Südengland

    Ein wunderbarer Roadtrip führt in Südengland entlang der Südküste von Southhampton bis Penzance an der Südwestspitze auf den sehr kleinen Landstrassen und durch die englische Riviera.


    Der schönste Abschnitt als echte Küstenstrasse mit 4km langem Meerblick liegt westlich von Weymouth auf der B3157 zwischen Abbotsbury und Bridport.

    Ganz wunderbar sind die Fischerdörfchen St. Mawes und insbesondere Fowey (die ich beide Lyme Regis vorziehen würde) sowie Dartmouth und Kingswear. Ein schönes Ziel bietet Lizard Point als südlichster Punkt Englands, bevor es in Richtung Bristol zurückgeht.

    Für die Strecke Southhampton bis Penzance, die auf der Karte vergleichsweise kurz an Strecke erscheint, habe ich mir 5 Tage Zeit genommen. Es gibt entlang der Strecke unzählige Sehenswürdigkeiten und viel Abwechslung. Während der Reisezeit Mitte September waren die Tage durchgehend Cabrio-freundlich mit Sonnenschein und knapp über 20 Grad. What an extraordinary slice of good fortune that was... :)
  3. #22

    Roadtrip kann schrecklich enden

    Hier scheinen nur nett konsumierbare Roadtrips berichtet zu werden. An aktuellem Journalismus scheint es auch beim SPIEGEL zu mangeln. In Thailand ist bei einem grausigen Unfall das berühmte britische Biker-Paar Peter Root und Mary Thompson, zwei beachtliche Künstler, ums Leben gekommen. Der Fahrer gab an, er sei gerade abgelenkt gewesen. Das ist inThailand vermutlich Grund genug, ihn bald laufen zu lassen.
    http://www.lonelyplanet.com/thorntree/thread.jspa?threadID=2299043
    Ihren Familien und Freunden gilt tiefes Beileid.
  4. #23

    Zitat von atk Beitrag anzeigen

    Ganz wunderbar sind die Fischerdörfchen St. Mawes und insbesondere Fowey (die ich beide Lyme Regis vorziehen würde) sowie Dartmouth und Kingswear. Ein schönes Ziel bietet Lizard Point als südlichster Punkt Englands, bevor es in Richtung Bristol zurückgeht.
    Ja, die Strecke ist toll, Fowey wunderschön. Und erstaunlicherweise kann man in Südengland gut essen gehen.
  5. #24

    ladakh

    Karakorum highway ist toll.
    In Ladakh von Leh ins Nubratal ist grandios.
  6. #25

    Mongol Rally

    Der spektakulärste Trip ist wahrscheinlich die Mongol Rally. Daran nehme ich mit Freunden dieses Jahr teil. Ungefähr 16.000km mit einem völlig unter motorisierten Auto. Mehr Informationen findet man auf unserer Webseite: www.saxolia,de
  7. #26

    Zitat von noerschl Beitrag anzeigen
    total überbewertet. Ich war enttäuscht, obwohl es viele als die schönste Strasse der Welt bezeichnen. Was mir landschaftlich viel mehr zugesagt hat, war von San Franciso gen Norden bis Seattle. Hier trifft man auf wilde Landschaften, und hat viel mehr Abwechslung. Just my 2 cents.
    HW 1 - der Moment muss stimmen - in der Nacht im Chevy Big Block von San Diego nach S.F mit Mayall bis ZZ Top als Begleitung durch die Nebelschwaden und Sternenhimmel donnern und als Höhepunkt auf Dolores über die Hügel segeln. Das war vor 15 Jahren.

    Ansonsten - habs letzten Herbst bis Santa Cruz geschafft und dann aufgegeben. Zuviele Touris verstopfen eine der schönsten Strassen.
  8. #27

    Suedafrika - noch'n Gedicht ...

    Ja, der Chapman's Peak Drive. Das war frueher mal eine ganz normale Strasse, die Leute zur Arbeit und wieder nach Hause fuhren. Aber spektakulaer war sie schon immer ...

    Aber dann gab's ein paar Erdrutsche und die Kosten der Strassenbefestigung lassen sie sich nun durch eine Maut bezahlen.

    Fuer den Touristen ist dies sicher noch immer eine der schoensten Kuestenstrassen der Welt. Aber wer in Kapstadt wohnt, der kann bequem zum zweiten Fruehstueck wieder zu Hause sein.

    Aber wenn wir schon einmal in Suedafrika sind, hier noch ein paar Tips - alles andere als vollstaendig ...

    Wenn man von Kapstadt aus auf der N2 nach Osten faehrt - was an sich noch nicht so sehr atemberaubend ist (nur das Stueck oestlich von Knysna, die Garden Route, empfiehlt sich) - kommt irgendwann in einem Staedtchen namens Swellendam an. Dort sollte man dann links abbiegen - Richtung Robertson - und sich von den Huegeln verzaubern lassen. Bevor man in Robertson ankommt, kann man dann rechts abbiegen nach Montague und der Route 62 folgen, die hier beginnt. Die wuerde ich zwar auch nicht als das ultimative Erlebnis bezeichnen, sie ist aber doch landschaftlich recht reizvoll. Interessanterweise verpassen viele die oestliche Haelfte - jenseits von Oudtshoorn durch die Langkloof - die einen ganz anderen Charakter hat. Die westliche Haelfte ist heiss und trocken, die oestliche ist ein Tal mit vielen Obstplantagen.

    Man kann aber auch sich noerdlich an Oudtshoorn vorbei bewegen und hat dann die Wahl zwischen zwei spektakulaeren Passstrassen. Zum einen der Swartberg Pass, der schon manchen dazu gebracht hat, sich ein Allradauto zu besorgen und die Reise zu wiederholen, diesmal ohne Herzkasper. Dann kann man die sproede Schoenheit der Aussicht erst so richtig geniessen.

    Oder man waehlt den Meyringspoort Pass, der im Gegensatz dazu ganz leicht zu fahren ist, solange man nicht mit zuvielen Trucks aneinandergeraet. Die Aussicht ist ganz anders - fast schon lieblich zu nennen. Am liebsten fahre ich hier im Abensonnenschein suedwaerts-talwaerts.

    Oder so: Swartberg Pass nordwaerts, in Prince Albert einkehren und ueber den Meyringspoort Pass wieder zurueck.
  9. #28

    oder diesen hier:

    Immer noch in Suedafrika:

    Wer von der N4 aus nordwaerts durch die Auslaeufer der Drakensberge in die Region um den Blyde River Canyon und dann weiter zum noerdlichen Krugerpark fahren will, der kommt schon mal durch Leydenburg hindurch. Strikt weiter noerdlich geht es durch Ohrigstad zum J G Strydom Tunnel - der Tunnel selbst ist nichts besonderes, aber er nagelt die Route schoen fest, auf die ich hinauswill. Uebrigens, Ohrigstad: Da gibt es eine Tankstelle mit einem kleinen Shopping Center daneben. Wenn wir in der Gegend sind, dann machen wir auch schon mal einen Umweg, um bei dem dortigen Metzger Steaks zu kaufen.

    Aber, jedenfalls, durch Ohrigstad durch, weiter nach Norden, durch den J G Strydom Tunnel hindurch und dann die Augen auf! Ich bin diese Strasse schon mehrmals als Umweg gefahren - eigentlich wollten wir kurz vor Ohrigstad rechts ab, aber wir sidn erst diese Strasse gefahren, unten umgekehrt und wieder hoch gefahren - macht sich auch im Abendsonnenschein sehr schoen - die Farben der Berghaenge! Und der Fluss im Tal! Das ist der Olifantsrivier, der einem im Krugerpark dann wieder begegnet.

    So, das muss jetzt aber erstmal reichen!

    (P.S. Natuerlich gibt es in den Rockies und um die Rockies herum auch viel atemberaubend schoenes ...)
  10. #29

    Zitat von h.j.unsoeld Beitrag anzeigen
    Hier scheinen nur nett konsumierbare Roadtrips berichtet zu werden. An aktuellem Journalismus scheint es auch beim SPIEGEL zu mangeln. In Thailand ist bei einem grausigen Unfall das berühmte britische Biker-Paar Peter Root und Mary Thompson, zwei beachtliche Künstler, ums Leben gekommen.
    Tja, so ist das mit dem Leben. Es endet eben mit hundertprozentiger Sicherheit tödlich. Auch beim Wandern im Harz oder beim Pauschalurlaub am Ballermann kann einen der Tod ereilen.