Der Papst-Rücktritt - Sturz in die Krise oder Chance zur Öffnung?

Nach dem Rückzug des deutschen Papstes Benedikt XVI. begann sofort sich sofort die Kandidatenbörse zu regen, und die Spekulationen, wer wohl die besten Chancen hätte, begannen auch unter den Gesichtspunkten der Neuausrichtung der katholischen Kirche. Vielfältige Probleme stehen an, die Benedikt XVI. nicht lösen konnte. Stürzt der Rücktritt des Papstes die Katholische Kirche in eine Krise, oder gibt er vielmehr Anlass zur Hoffnung auf eine Öffnung?
  1. #10

    Polygamie

    Zitat von atech Beitrag anzeigen
    re: Einer der afrikanischen Kardinäle wäre sogar dafür, die Polygamie - zumindest für Laien - zu tolerieren, weil dies der Lebenswirklichkeit in Afrika entspricht.

    Celibacy? It's not foreign to African culture (Interview with Cardinal Peter Kodwo Appiah Turkson by Gianni Cardinale)
    "One of the practices, which helped to curtail the incidence of divorce, incidentally, was polygamy. In my country, for example, polygamy has historically been an element that has solved the problem of divorce at the root..."

    Kardinal Turkson sieht Scheidung als das größere Übel. Auch sieht er ein Problem für die Ausbreitung des christlichen Glaubens darin, wenn dieser mit alten afrikanischen Traditionen kollidiert und plädiert dafür, die strengen Regeln zu lockern, damit in Afrika noch mehr Menschen zum Glauben finden können.
    Das geht ja gar nicht. Sex außerhalb der Ehe, und erst recht die Polygamie ist eine Sünde.

    Sollten einige exotische Bischöfe anderer Meinung sein, so bedeutet das ganz einfach nur, daß der afrikanische Kontinent noch nicht die nötige Reife erlangt hat, in Rom ein gewichtiges Wort mitzusprechen.

    Ich kann mir einen afrikanischen Papst - ganz offen gesagt - nur schwer vorstellen. Nicht wegen der Hautfarbe, schließlich war auch Augustinus ein Afrikaner, nein, wegen der kruden und zum Teil noch paganistischen Abirrungen, die der derzeitige afrikanische Katholizismus auf seinem schwierigen und von allelei Versuchungen heimgesuchten Weg nach Rom erleidet.

    Gott habe die Kinder Afrikas selig.
  2. #11

    von wegen im Grab umdrehen

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    ... wann wird endlich einmal die eigentlich disktable Frage gestellt? Wann wird diese absurde römisch-katholische Fake-Religion, die mit massivstem Lug und Betrug in der Nachfolge von Jesus von Nazareth aufgebaut wurde, endlich eingestellt oder abgeschafft. Wenn Jesus, so es ihn tatsächlich gegeben haben sollte, diesen kruden und absurden Unsinn, der aus seinen Worten und Taten so entstanden ist, tatsächlich miterleben könnt, würde der sich jedenfalls ganz sicherlich im Grabe umdrehen.
    Dieser Beitrag verrät mal wieder, was dabei rauskommt, wenn Bildungsmangel sich mittels Aggressivität Gehör verschaffen möchte.

    In verschiedenen Evangelien wird von der Auferstehung Jesu berichtet.

    Hier ein Auszug aus

    Matthäus 28:

    -nach Sabbat, dämmerung des ersten Tages, 1. Tag der Woche
    - Maria und Maria Magdalene
    - Erdbeben und ein Engel des Herrn setzt sich auf den von ihm weggewälzten Stein
    - Wächter erbebten und sind wie tot
    - Engel sagt den Frauen, dass sie sich nicht fürchten sollen, Jesus ist auferstanden
    -> sollen Jüngern in Galiläa davon erzählen
    -> der Herr wird ihnen voran gehen

    ....und wird alljährlich zu Ostern als hoher christlicher Feiertag gewürdigt.
  3. #12

    [QUOTE=RALF ALG III;12035529
    Ich kann mir einen afrikanischen Papst - ganz offen gesagt - nur schwer vorstellen. Nicht wegen der Hautfarbe, schließlich war auch Augustinus ein Afrikaner, nein, wegen der kruden und zum Teil noch paganistischen Abirrungen, die der derzeitige afrikanische Katholizismus auf seinem schwierigen und von allelei Versuchungen heimgesuchten Weg nach Rom erleidet.
    g.[/QUOTE]

    Genau wie sich McDonald an die unterschiedlichen Essgewohnheiten in den einzelnen Ländern anpasst, macht das auch die katholische Kirche. Das ist schlicht Marketing.
    Machen Sie die Augen auf und sehen Sie, wieviel paganistische Elemente auch in D übernommen wurden.
  4. #13

    Da

    Zitat von RALF ALG III Beitrag anzeigen
    Das geht ja gar nicht. Sex außerhalb der Ehe, und erst recht die Polygamie ist eine Sünde.

    Sollten einige exotische Bischöfe anderer Meinung sein, so bedeutet das ganz einfach nur, daß der afrikanische Kontinent noch nicht die nötige Reife erlangt hat, in Rom ein gewichtiges Wort mitzusprechen.

    Ich kann mir einen afrikanischen Papst - ganz offen gesagt - nur schwer vorstellen. Nicht wegen der Hautfarbe, schließlich war auch Augustinus ein Afrikaner, nein, wegen der kruden und zum Teil noch paganistischen Abirrungen, die der derzeitige afrikanische Katholizismus auf seinem schwierigen und von allelei Versuchungen heimgesuchten Weg nach Rom erleidet.

    Gott habe die Kinder Afrikas selig.
    pflichte ich Ihnen bei. Ich halte den Kontinent auch noch nicht für reif genug, um einen solchen Kirchenführer nach Rom zu entsenden. Die Fürsprache für einen Papst aus Afrika ist wohl eher einer sentimentalen Gutmenschensicht entsprungen. Inhaltlich unterliegt ein Papst solcher Provenienz denselben Regeln wie andere auch.
  5. #14

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auch die Papstwahl, so relativ selten sie stattfindet, unterliegt dem Abwägen zwischen den verschiedenen politischen, regionalen und ethnischen Überlegungen. Nach dem Rücktritt des deutschen Papstes Benedikt XVI. begann sich sofort sofort die Kandidatenbörse zu regen, und die Spekulationen, wer wohl die besten Chancen hätte, begannen auch unter den genannten Gesichtspunkten. Sollte daher der nächste Papst aus einem Schwellenland kommen?
    Die gesamte Kirche stützt sich auf eine Überlieferung deren Beweis niemals erfolgen kann, bzw. nicht erwünscht ist. Nein sie soll nur eine unangreifbare Machtstruktur schaffen, mit deren Hilfe sich ganze Völker und Menschen unterdrückt werden können. Sie hat niemals das Ziel die menscheit zu befreien von der auferlegten Last der Mächtigen und Starken. Sie soll die Menschen einlullen und gefügig machen, so das diese aufs Jehnseits hoffen. Also quasi Opium fürs Volk sein.

    Die Geschichte Jesus ist die Deutung und Erforschung des Weltraums, gepackt in eine erzählbare verständliche Geschichte. Das Jesus am 24. Dezember gekreuzigt wurde, und drei Tage später auferstanden ist, ist lediglich die Tatsache das am 24. Dezember die Sonne seinen tiefsten Stand im Jahr erreicht hat und in der Nähe einiger Sterne am Himmel befindet die sich wie ein Kreuz verbinden lassen. Die Auferstehung bedeutet das die Sonne ab diesem Tag wieder zunimmt anstatt abnimmt.

    Und um diese Himmelssternengeschichte dreht sich die ganze Religion.
    Und die Kirche oder Vatikan oder Pabst meinen oder tun so als hätten sie den Auftrag von einem Überirdischen, dies den Menschen beizubringen mit aller Gewalt und Härte. Es ist schlicht egal wer den Pabst mimt, weil es einfach alles erfunden ist und keine Relevanz hat.
  6. #15

    Zitat von soläuftdas? Beitrag anzeigen
    Lesen sie doch nochmals meinen ersten Satz. Was habe ich denn gesagt? Sie wollen hier mal was dazu loslassen was in der Tat Dschungelkämp Niveau hat. Aber was kann man von ihnen auch anderes erwarten?


    Da ab 21./22. Dezember die Tage wieder länger werden, war die Wintersonnenwende in vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest, das oft ein paar Tage vor bzw. nach dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende gefeiert wurde.

    Zur Zeit der Einführung des Julianischen Kalenders lagen die Sonnenwenden auf dem 25. Dezember und dem 24. Juni.

    Das christliche Weihnachtsfest, mit dem die Geburt Jesu gefeiert wird, findet heute kurz nach der tatsächlichen Wintersonnenwende statt."

    Und genau das ist der Beweis, das Jesu und die Geschichte Gottes eine Geschichte ist die um diese Sonnenwende rankt und nur eine Sinnbildlichmachung dieser Sonnenwende erzählt. Na klar glauben sie an Gott und die anderen Gläubiger und würden dies nie in Zweifel ziehen.
    Das weiss doch jeder, und ich glaube kein Geistlicher, kein Theologe würde Ihnen widersprechen. Soweit ich weiß die ganzen Kirchenleute haben doch nie behauptet dass Weihnachten, bzw. Geburt Jesu am 25. 12. gewesen ist.
    Die Historiker und die Theologen ebenfalls, vermuten, aufgrund dessen, was in der Bibel darüber überliefert ist (da werden die Schäfer erwähnt, etc..) dass Jesus irgendwann im Frühjahr geboren worden wäre.
    Also, es wurde, meines Wissens, seitens der Kirchen (beiden) nie bestritten, dass das Datum des Weihnachtfestes von dem Lichtfest der vorchristlichen Relgionen übernommen worden ist.
  7. #16

    Abwegig/Unüberlegt

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    ... wann wird endlich einmal die eigentlich disktable Frage gestellt? Wann wird diese absurde römisch-katholische Fake-Religion, die mit massivstem Lug und Betrug in der Nachfolge von Jesus von Nazareth aufgebaut wurde, endlich eingestellt oder abgeschafft. Wenn Jesus, so es ihn tatsächlich gegeben haben sollte, diesen kruden und absurden Unsinn, der aus seinen Worten und Taten so entstanden ist, tatsächlich miterleben könnt, würde der sich jedenfalls ganz sicherlich im Grabe umdrehen.
    1.) Eine ekelerregende Herabwürdigung des christlichen Glaubens ("Fake").
    2.) Glauben heißt ganz klar: "Nicht wissen.". Christen, evangelische wie katholische, glauben und hoffen, daß eines Tages die Wiederauferstehung am Ende ihres Daseins stehen wird. Ich glaube auch daran.
    3.) Möglicherweise wird der neue Papst, wenn er tatsächlich aus einem "Schwellenland" kommen sollte, tatsächlich mit einer anderen Sicht an die Dinge herangehen. Wenn das in Respektierung der katholischen und auch evangelischen Frömmigkeit geschieht, kann das für unseren christlichen Glauben nur förderlich sein. Die "europäischen" Päpste waren (aus meiner Sicht) häufig zu sehr in gerade diese europäische Sicht eingebunden. Eine anderen, globalere Sicht ist daher geeignet, die eine oder die andere Verkrustung aufzubrechen.

    Glaube ist keine Angelegenheit, die man mit mathematischer Exaktheit definieren und dann unter unsere heutigen Verhältnisse subsummieren kann. Deshalb ist gerade bei einer Kritik an Glaubensfragen eine gewisse Rückhaltung gefordert. Gerade der Verfasser, der von "Fake" spricht sollte daher etwas Zurückhaltung üben.
  8. #17

    Taufe verortet?

    Zitat von bosemil Beitrag anzeigen
    Die überwiegende Mehrheit wird gleich nach der Geburt in eine der christlichen Konfessionen mit der Taufe verortet. Viele müssen sich dann später drum kümmern wieder auszutreten.
    Das ist nur in Deutschland so. In anderen Ländern geht man einfach nicht mehr in die Kirche und feiert auch keine Weihnachten oder Ostern und geht zur Arbeit.
  9. #18

    Zitat von soläuftdas? Beitrag anzeigen
    Die gesamte Kirche stützt sich auf eine Überlieferung deren Beweis niemals erfolgen kann, bzw. nicht erwünscht ist. Nein sie soll nur eine unangreifbare Machtstruktur schaffen, mit deren Hilfe sich ganze Völker und Menschen unterdrückt werden können. Sie hat niemals das Ziel die menscheit zu befreien von der auferlegten Last der Mächtigen und Starken. Sie soll die Menschen einlullen und gefügig machen, so das diese aufs Jehnseits hoffen. Also quasi Opium fürs Volk sein.

    Die Geschichte Jesus ist die Deutung und Erforschung des Weltraums, gepackt in eine erzählbare verständliche Geschichte. Das Jesus am 24. Dezember gekreuzigt wurde, und drei Tage später auferstanden ist, ist lediglich die Tatsache das am 24. Dezember die Sonne seinen tiefsten Stand im Jahr erreicht hat und in der Nähe einiger Sterne am Himmel befindet die sich wie ein Kreuz verbinden lassen. Die Auferstehung bedeutet das die Sonne ab diesem Tag wieder zunimmt anstatt abnimmt.

    Und um diese Himmelssternengeschichte dreht sich die ganze Religion.
    Und die Kirche oder Vatikan oder Pabst meinen oder tun so als hätten sie den Auftrag von einem Überirdischen, dies den Menschen beizubringen mit aller Gewalt und Härte. Es ist schlicht egal wer den Pabst mimt, weil es einfach alles erfunden ist und keine Relevanz hat.
    Ich teile Ihre Ablehnung von Kirche und Religion.
    Wenn man sich aber zu diesem Thema äußert, sollte man wenigstens die Fakten drauf haben. Kreuzigung am 24.Dezember? Geht's noch?
    Was Sie hier aber abliefern ist eine Schande für alle Atheisten.
  10. #19

    Zitat von ernstmoritzarndt Beitrag anzeigen
    1.) Eine ekelerregende Herabwürdigung des christlichen Glaubens ("Fake").
    2.) Glauben heißt ganz klar: "Nicht wissen.". Christen, evangelische wie katholische, glauben und hoffen, daß eines Tages die Wiederauferstehung am Ende ihres Daseins stehen wird. Ich glaube auch daran.
    3.) Möglicherweise wird der neue Papst, wenn er tatsächlich aus einem "Schwellenland" kommen sollte, tatsächlich mit einer anderen Sicht an die Dinge herangehen. Wenn das in Respektierung der katholischen und auch evangelischen Frömmigkeit geschieht, kann das für unseren christlichen Glauben nur förderlich sein. Die "europäischen" Päpste waren (aus meiner Sicht) häufig zu sehr in gerade diese europäische Sicht eingebunden. Eine anderen, globalere Sicht ist daher geeignet, die eine oder die andere Verkrustung aufzubrechen.

    Glaube ist keine Angelegenheit, die man mit mathematischer Exaktheit definieren und dann unter unsere heutigen Verhältnisse subsummieren kann. Deshalb ist gerade bei einer Kritik an Glaubensfragen eine gewisse Rückhaltung gefordert. Gerade der Verfasser, der von "Fake" spricht sollte daher etwas Zurückhaltung üben.
    Sie glauben, was Ihnen aus mehr oder wenig glaubhaften Quellen erzählt wird, die sich teilweise sogar widersprechen.
    Genauso könnten Sie auch glauben, was Ihnen ein Heizdeckenverkäufer erzählt. Wenn es einen allmächtigen Gott gäbe, der an uns ein echtes Interesse hätte, wäre es ihm ein leichtes, direkt und unmissverständlich mit uns allen zu kommunizieren.