Ersatz für abziehende US-Truppen: Afghanistan bildet Soldatinnen für Sondereinheiten

Während die USA über Frauen an der Front streiten, trainiert die afghanische Armee bereits Soldatinnen für den Einsatz in Spezialeinheiten. Sie sollen bei Einsätzen gegen Aufständische helfen - und eine Lücke füllen, die der US-Abzug 2014 lassen wird.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-883586.html
  1. #1

    Eine totale Militarisierung. Die ANA hat jetzt schon 200.000 Soldaten, es sollen abschließend mal 400.000 werden, Staat im Staat Strukturen sind längst vorhanden. Kontrolliert wird das ganze noch einigermaßen von den USA als größter Sponsor. Sind die aber weg, ist der Militärputsch sicher. Warlords und Clanchefs hab dann endgültig wieder das Sagen. Der Geldhahn wird abgestellt. Die ANA zerfällt in ihre ethnischen Strukturen und man ist wieder genau da wo man vor dem Einmarsch der Westmächte war.

    So wird es kommen, nicht anders
  2. #2

    ...

    Nach meinem Verständnis handelt es sich bei Lena Abdali und ihren Kolleginnen nicht um Soldatinnen, sondern um Polizistinnen. Sie treten keiner äußeren, sonder einer inneren Bedrohung entgegen.
  3. #3

    Kampfburka

    Da wird es wohl bald Zeit für 'ne Kampf-Burka in Fleckentarn. Aber im Ernst: gibt es nicht auch bewaffnete Sodatendamen im Iran und Frauen, die mit Blei für und wider (Teufelsschurke) Assad streiten.
  4. #4

    Zitat von Schwarze-Banane Beitrag anzeigen
    Da wird es wohl bald Zeit für 'ne Kampf-Burka in Fleckentarn. Aber im Ernst: gibt es nicht auch bewaffnete Sodatendamen im Iran und Frauen, die mit Blei für und wider (Teufelsschurke) Assad streiten.
    Wäre doch perfekt. Man meint, da liegt ein Sack Kartoffeln - und plötzlich schießt er (nicht mit Kartoffeln).
    Andererseits wäre die Ausbildung von Frauen an Waffen, vielleicht der lang ersehnte Schritt hin zu mehr Emanzipation....
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Während die USA über Frauen an der Front streiten, trainiert die afghanische Armee bereits Soldatinnen für den Einsatz in Spezialeinheiten. Sie sollen bei Einsätzen gegen Aufständische helfen - und eine Lücke füllen, die der US-Abzug 2014 lassen wird.

    Afghanistan: Armee trainiert Frauen für den Einsatz in Sondereinheiten - SPIEGEL ONLINE
    wow, Respekt, viel Glück und alles Gute an diese tapferen Frauen. Gerade in dem Land unter den Voraussetzungen, ist der Mut dieser Frauen hoffentlich Sinnstifend für eine ganze Generation.
  6. #6

    Tropfen auf dem heissen Stein

    Alle Verbesserungen sind nichts im Gegensatz zu dem, was alles schöecht läuft. Die Taliban haben jetzt schon in vielen Regionen das Sagen.

    Die Regierung ist korrupt und man bearbeitet nicht das eigentliche Problem.

    Die Region der Paschtunen, die sich Afghanen nennen, ist durch die Grenze zu Pakistan und Afghanistan getrennt.

    Wem haben wir das zu verdanken? Richtig, den Briten.

    Pakistan will Unruhe und Armut in Afghanistan, sodass das Land zu schwach ist um Ansprüche auf die Paschtunischen Regionen zu stellen.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Während die USA über Frauen an der Front streiten, trainiert die afghanische Armee bereits Soldatinnen für den Einsatz in Spezialeinheiten. Sie sollen bei Einsätzen gegen Aufständische helfen - und eine Lücke füllen, die der US-Abzug 2014 lassen wird.

    Afghanistan: Armee trainiert Frauen für den Einsatz in Sondereinheiten - SPIEGEL ONLINE
    Wie lange haben USA Afganistan demokratisiert..10 oder 12 Jahre? Und was ist daraus geworden? Opium Plantagen die von der Armee geschützt werden und Heroin-Flut gen Russland und EU,in der EU ist es ganz praktisch..in Kosovo gibt es eine US Base und von da wird Heroin in die ganze Welt verfrachtet,als ein US Offizier in Afganistan all das aufgedeckt hat wurde er von einem Afganen erschossen...das wurde übregens von spon berichtet.
    Jetzt bildet man Frauen aus damit sie Afganistan schützen..erstens respektiert niemand die Frauen in Afganistan und zweitens ist es nur ein Bluff nach dem Motto seht her,wir haben in Afganistan weibliche Polizisten...ja klar.
  8. #8

    Zitat von Onkel_Karl Beitrag anzeigen
    Wie lange haben USA Afganistan demokratisiert..10 oder 12 Jahre? Und was ist daraus geworden? Opium Plantagen die von der Armee geschützt werden und Heroin-Flut gen Russland und EU,in der EU ist es ganz praktisch..in Kosovo gibt es eine US Base und von da wird Heroin in die ganze Welt verfrachtet,als ein US Offizier in Afganistan all das aufgedeckt hat wurde er von einem Afganen erschossen...das wurde übregens von spon berichtet...........
    Sie vergessen, dass Deutschland schon seit 11 Jahren Teilhaber und Unterstützer dieser Demokratisierung ist. Es wäre vernünftiger gewesen das Geld, was diese Unterstützung gekostet hat, den Afghanen direkt als Leibrente zu zahlen, damit würden ca 55-60 Todesopfer beim Bund noch leben.

    Hinzu kommt, dass sich Deutschland nicht die Sympathien in der Gegend verscherzt hätte, so zusagen eine win win Situation.

    MfG. Rainer
  9. #9

    Im Islam ....

    Zitat von woodstocktc Beitrag anzeigen
    wow, Respekt, viel Glück und alles Gute an diese tapferen Frauen. Gerade in dem Land unter den Voraussetzungen, ist der Mut dieser Frauen hoffentlich Sinnstifend für eine ganze Generation.
    Im Islam hat die Frau zwar nur eingeschränkte Rechte aber als Soldatinnen, Selbstmordattentäterin ist sie immer willkommen.