Verschuldete Jugendliche: Nach dem Auszug abgestürzt

TMNMehr als 10.000 Euro Schulden mit 23 Jahren: Kevin aus Kiel wuchsen die Ausgaben über den Kopf. Als er von zu Hause auszog, fing der Ärger an. Handy-Vertrag, Miete und Dispo-Kredit trieben ihn in die Privatinsolvenz. Hätte der doch nur seine Post gelesen.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...-a-883475.html
  1. #340

    Zitat von dhanz Beitrag anzeigen
    Nein, Geld ist tatsächlich nicht der wichtigste Faktor für eine gute Familienbeziehung. Allerdings zeigt meine Lebenserfahrung, dass es gerade Kinder in Familien, wo Geld nur in sehr begrenztem Maße vorhanden ist, sehr schwer haben. Von Liebe allein wird auch ein Kind nicht satt.
    Im Übrigen zeigt die "Lebenseinstellung" des werdenden Vaters, das er nicht einmal für sich allein sorgen kann und da kann man sich schlecht vorstellen, das er es für andere kann..
    Er ist doch noch jung und kann dazulernen, vielleicht hilft die neue Verantwortung dabei. Ich weiß, daß es viele Gegenbeispiele gibt und gerade junge Familien unter diesen Umständen zerbrechen, aber man sollte nicht pauschal alle jungen Menschen wegen eines Fehlers verdammen. Drücken wir Kevin doch einfach die Daumen ;)
  2. #341

    Zitat von Tilvur Beitrag anzeigen
    …Bin ich eigentlich der Einzige, dem auffällt, dass viele Kommentare, in denen irgendwelche Nasen (erfunden oder wirklichkeitsgetreu, wer kanns nachprüfen) vorrechnen, wie arm sie selber in dem Alter waren und wie großartig sie's doch gemeistert haben, offensichtlich nur den Sinn großspurigen Prahlens haben?
    Sie sind nicht der Einzige!

    Aber das war hier, auf SPON und in Deutschland, schon immer so:

    80 Mio Bundestrainer/Finanzfachleute/Ernährungswissenschaftler/Stadtplaner/Bildungsexperten und natürlich Straßenbauarbeiter. Selbst bei hochkomplexen technischen Themen wie dem Boing Dreamliner wissen alle auf einmal besser Bescheid als die Fachleute ;)
  3. #342

    Dass er KFZ-Mechaniker ist, sagt ja wohl schon alles. Wäre er Anwalt oder Arzt geworden, hätte er sicherlich gelernt, wie man den richtigen Umgang mit den zu Verfügung stehenden Mitteln pflegt. Aber das ist ja das Problem mit der Unterschicht: Leben unter den Verhältnissen, müssen sich aufspielen oder beweisen, und wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist, wird eben die Dispo-Karte überzogen.
    Für all das sind dann die bösen Banken und der böse Staat schuld. Und solche Leute setzen auch noch Kinder in die Welt, der soll gefälligst erst mal seine Schulden abstottern!