Präparierter Eisbär Knut: Comeback des Über-Bären

Getty ImagesEisbär Knut ist wieder da: Als lebensgroßes Präparat steht das vor zwei Jahren verendete Tier im Foyer des Berliner Museums für Naturkunde. Ausgestopft hat man Knut aber keineswegs, wie das Museum betont.

http://www.spiegel.de/panorama/praep...-a-883746.html
  1. #10

    Inkomplett

    Ohne seinen Pfleger Thomas Dörflein, der ja kurz nach im verstorben ist, scheint mir diese Zurschaustellung inkomplett. Den haette man wenigstens in Wachs nachbilden koennen...
  2. #11

    Nichts Neues

    Es ist doch nichts Neues, dass beliebte und bekannte Tiere nach ihrem Ableben dermoplastisch erhalten bleiben. Ich sehe darin auch nichts Geschmackloses. Man könnte sagen, dass das Museum einfach seine Arbeit verrichtet. Man findet ebenfalls im Museum den Gorilla Bobby, welcher in den neunzehndreißiger Jahren ein beliebtes Tier im berliner Zoo war. Mich begeisterte dieses Plastinat schon zu Kindeszeiten.
  3. #12

    Nee schon klar, ne

    Beim Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Comeback des Über-Bären
    kam mir irgendwie Tom Jones in den Sinn.
    Wenn der Bär nicht ausgestopft ist, wie hält er seine Form? Airbags? könnte man da nicht auch gleich den Luftstrom nützen, das Präparat 'Delilah' schmettern zu lassen?
  4. #13

    kommt mal alle wieder runter

    es ist ein Eisbar (gewesen) und nicht der Messias - geiwss knuddlig als er noch klein war wie alle Tierbabys. Das die Berliner hier wieder am Rad drehen, überrascht nicht wirklich. Wirklich geschmacklos sind m.E. ausgestellte Paharonen und/oder Moorleichen, denn nur hier handelt es sich um Leichen. Beim Tier spricht man - nicht ohne Grund - von einem Kadaver. Also packt die Taschentücher wieder ein und beruhigt euch.
  5. #14

    Wenn dieses Präparat Familien dazu bringt, einen Wochenendausflug in ein Naturkundemuseum zu machen, sprich, an einen Ort der Bildung, kann ich die Aktion nur begrüßen. Und wenn diese Ausflüge dann dazu führen, dass sich ein paar Leute mehr Gedanken darüber machen, wie wir mit unserer Umwelt umgehen, dann hat der ausgestopfte Knut doch echt was Gutes! Dass allerdings Peta sich jetzt schon wieder in's mediale Interesse rückt und schon wieder nur rummeckert, nervt einfach nur. Diese spendenfinanzierte Werbeagentur mit mehr als nur losen Kontakten zu kriminellen Tierrechtlern gehört einfach abgeschafft...
  6. #15

    Sachen gibts

    Man darf nichtmal mehr Zootiere präparieren nach ihrem Tod ohne das irgendwelche Gutmenschen die Krise bekommen. Sollten jetzt alle Präparate aus Museen genommen und beerdigt werden? Unfassbar.
  7. #16

    was ist denn dass ?

    wie haben die denn dieses Tier drapiert?
    Geht´s noch?
    Warum nicht mit Sonnebrille auf der Schnauze und Flipp-Flopps an den Pfoten?
    Kitsch as Kitsch can!
    Soooo habe ich das Tier jedenfalls nicht in Erinnerung.
  8. #17

    ellinger_2

    Zitat von quarry Beitrag anzeigen
    Man darf nichtmal mehr Zootiere präparieren nach ihrem Tod ohne das irgendwelche Gutmenschen die Krise bekommen. Sollten jetzt alle Präparate aus Museen genommen und beerdigt werden? Unfassbar.
    … die Verwendung des Begriffes *Gutmensch*. Wird meist von peinlich argumentierenden Menschen verwendet, die in ihrer Ist-mir-doch-alles-egal-Welt leben und jeden, der irgendetwas hinterfragt, mit diesem peinlichen Begriff titulieren.
  9. #18

    Ein eigenartiges Weltbild …

    Zitat von vanny1984 Beitrag anzeigen
    Wenn dieses Präparat Familien dazu bringt, einen Wochenendausflug in ein Naturkundemuseum zu machen, sprich, an einen Ort der Bildung, kann ich die Aktion nur begrüßen. Und wenn diese Ausflüge dann dazu führen, dass sich ein paar Leute mehr Gedanken darüber machen, wie wir mit unserer Umwelt umgehen, dann hat der ausgestopfte Knut doch echt was Gutes! Dass allerdings Peta sich jetzt schon wieder in's mediale Interesse rückt und schon wieder nur rummeckert, nervt einfach nur. Diese spendenfinanzierte Werbeagentur mit mehr als nur losen Kontakten zu kriminellen Tierrechtlern gehört einfach abgeschafft...
    … muss man haben, wenn man ein ausgestopftes Tier als Anlass nimmt, um einen Familienauslug zu machen. Schon mal was von Fotografie gehört? Wenn Sie sich fünf Bilder von Knut anschauen wirkt das sicherlich realistischer, als wenn sie ein Styroporkörper mit Glasaugen und das übrig gebliebene Fell anstarren. Peta als Werbeagentur zu bezeichnen, ist nun wirklich peinlich und spricht nicht gerade für Sie. Aber wahrscheinlich glauben Sie, dass eine Kuh lila ist, dass der Fuchs in der Bausparkasse wohnt und dass man wild lebende Tiere am realistischsten ausgestopft in einem Glaskasten erleben kann … traurig
  10. #19

    Ganz schön abartig,

    einem Tier das Fell abzuziehen und es, über einem Kunststoffkörper gestülpt, auszustellen. Erinnert mich sehr an die in einer eigenartigen Welt lebenden Jäger, die es auch erregend finden, in ihren Wohnungen zusammen mit Resten von toten Tieren zu leben. Eine Leinwand mit einem Film von Knut (auch so was gibt’s in Museen) würde tausendmal realistischer wirken, als diese Abartigkeit aus längst vergangener Zeit.