Präparierter Eisbär Knut: Comeback des Über-Bären

Getty ImagesEisbär Knut ist wieder da: Als lebensgroßes Präparat steht das vor zwei Jahren verendete Tier im Foyer des Berliner Museums für Naturkunde. Ausgestopft hat man Knut aber keineswegs, wie das Museum betont.

http://www.spiegel.de/panorama/praep...-a-883746.html
  1. #1

    optional

    Wird der Thomas Dörfer da gleich mit ausgestellt?
    Diese Präparation könnte doch was für den Herr von Hagens sein.
    Ziemlich geschmacklos das Ganze.
  2. #2

    Suboptimale Idee

    Ich bin von der Idee mit dem Präparieren auch nicht begeistert gewesen. Es ist hierbei egal womit man Knuts Leichnam gefüllt hat, denn Leiche bleibt Leiche und ich würde mir niemals erlauben, verstorbene Tiere zu präparieren oder gar auszustellen. Dafür ist mein Respekt vor Lebewesen einfach zu gross, egal ob es sich um Mensch oder Tier handelt.
  3. #3

    Patenonkel

    Zitat von SchiffSetzung Beitrag anzeigen
    Wird der Thomas Dörfer da gleich mit ausgestellt? Ziemlich geschmacklos das Ganze.
    Finde ich auch. Kann mich aber erinnern, dass sich damals Siggi Gabriel als Knuts Patenonkel in den Vordergrund gedrängt hat - war er auch jetzt dabei? Ich meine, nicht ausgestopft, sondern wieder als Patenonkel!
  4. #4

    Gespalten

    Zitat aus Rocky IV von Ivan Drago: "Wenn er tot ist, ist er tot."

    Das ist auch in diesem Fall leider so. Übrig ist ein Fell. Mit was das Innen gefüttert wird, ist ziemlich egal. Was das Museum für Naturkunde damit beabsichtigt, ist zweifelhaft. Vermutlich hofft man auf zusätzliche Knut-Fans als Besucher. Ich glaube nicht, dass diese Rechnung aufgehen wird. Ein totes Fell rührt niemanden.

    Auch Peta scheint mir hier nicht recht rational zu agieren. Den Bären wird es wohl wenig stören, ob sein präpariertes Fell ausgestellt wird oder nicht. Das eint ihn vermutlich mit Tutenchamun.

    Unterm Strich: Viel Lärm um nichts.
  5. #5

    Zitat von Kimoya Beitrag anzeigen
    Ich bin von der Idee mit dem Präparieren auch nicht begeistert gewesen. Es ist hierbei egal womit man Knuts Leichnam gefüllt hat, denn Leiche bleibt Leiche und ich würde mir niemals erlauben, verstorbene Tiere zu präparieren oder gar auszustellen. Dafür ist mein Respekt vor Lebewesen einfach zu gross, egal ob es sich um Mensch oder Tier handelt.
    Ich gehe davon aus, dass Sie tagtäglich Ihre Füße in Gebilde aus gegerbter Tierleichenhaut hineinstecken.

    Viele seltene Tiere, die in Zoos versterben, werden präpariert. Dies dient der wissenschaftlichen Ausbildung, kann den Zoos gutes Geld einbringen und ist Präparaten aus zweifelhaftem Ursprung vorzuziehen. Ich kann daran nichts Schlechtes erkennen.
  6. #6

    Ein Name verbindet

    Einem Lebewesen mit Namen sollte man besser nicht das Fell über die Ohren ziehen und es mit Kunststoff füllen, weil das entwürdigend ist und der Vorgang die besondere Beziehung zu ihm auch und gerade nach seinem Tode stört.
  7. #7

    Warum nicht?

    Waren meine Vorredner jemals in einem Naturkundemuseum? Das Senckenbergmuseum in Frankfurt, das Naturkundemuseum in Berlin - ohne die Präparate wären die Ausstellungen gar nicht möglich.

    Die Berliner sind nach wie vor froh, dass der einstige Publikumsliebling - der Gorilla Bobby - dort noch immer bestaunt werden kann. Seit 1935 kann man das Tier dort bewundern.

    Was spricht also nun tatsächlich gegen eine derartige Präparation? Die Tatsache, dass das Tier einen Namen hatte?

    Wäre es denn besser gewesen, man hätte den Kadaver zerkleinert und verfüttert? Oder sollte er einfach irgendwo verrotten? Anders als bei Pelzen ist das Tier nicht für diese Plastik gestorben.

    Ich persönlich finde, dass man dem Eisbären damit ein würdiges Denkmal gesetzt hat.
  8. #8

    ach, der knut

    mensch ich habe mich schon gefreut, weil ich dachte,
    der knut elstermann sei gemeint. aber der arme bär.
    ach ne.
  9. #9

    ......

    Nun macht aber mal einen Punkt!!! Kümmert euch mal um wichtige Dinge.