Schikanierte Amazon-Arbeiter: Arbeitsagentur fordert rasche Aufklärung

DPALaut einer ARD-Reportage wurden Leiharbeitern an deutschen Amazon-Standorten massiv schikaniert. Der Chef der hessischen Arbeitsagentur sieht das Ansehen Deutschlands gefährdet - und fordert den Internet-Giganten auf, den Vorwürfen rasch nachzugehen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-883750.html
  1. #1

    Fachkräftemangel - traurig schönes Beispiel

    "Die Vorwürfe stellten auch Aktivitäten infrage, im Ausland Arbeitnehmer anzuwerben und somit den Bedarf an Fachkräften für die deutsche Wirtschaft zu sichern, erklärte Martin in einer Mitteilung" - wie war. Es zeigt doch das es nur um Lohn- und Sozialdumping geht zu Lasten von immer mehr Menschen!
  2. #2

    ist ja zum piepen

    wachen jetzt die schläfer in den jobcentern auf, die sich jahrelang zu handlangern von amazon gemacht haben? haben die noch nie einen spiegel-bericht über diese form der leiharbeit gelesen? nie was von verdi gehört? wer wie dieser hessenchef jetzt aus der deckung kommt, sollte sofort entlassen werden: entweder hat er die letzten jahre büroschlaf gehalten, oder er hat die mißstände nicht sehen wollen. man weiß nicht, was schlimmer ist...
  3. #3

    möchte mal wissen...

    ... wieso "das ansehen" deutschland(s!) durch amazon beschädigt sein sollte.
  4. #4

    Was hat dieser AA-Chef eigentlich bisher gemacht?
  5. #5

    Ross und Reiter nennen

    Um solchen Machenschaften(diesen, wie auch allen anderen)zu entgegnen gibt es doch ein Universalrezept,welches von den Akteuren gefürchtet wird wie nichts anderes.In diesem Fall recherchiere man die Entscheidungsträger für den Einsatz und die Auswahl des "Sicherheitsdienstes"und veröffentlicht Namen,Adressen,Telefonnr.und dann regelt die Realität alles andere.Würde in all diesen täglich vorkommenden Schweinereien nach diesem Schema gehandelt werden,würde zwar der Umsatz von Pampers anfänglich explodieren,jedoch seine positive Wirkung nicht verfehlen.
  6. #6

    Folgen der Arbeitsmarktpolitik

    Die geschilderten Zustände bei Amazon sind die Folgen der Arbeitsmarktpolitik eingeleitet von der SPD und verstärkt umgesetzt von CDU und FDP. Erklärtes Ziel war es die Lohnkosten in Deutschland rapide zu senken. Bei der Umsetzung dieses Zieles wurden jedoch insbesondere von der SPD unter Schröder Clement Müntefering und Hartz grosse Fehler gemacht.
    Diese Fehler werden von den großen Unternehmen wie Amazon systematisch ausgenutzt. Dieses Vorgehen wird ja noch von der Bundesanstalt für Arbeit unterstützt. Denn bis zur Ausstrahlung der Sendung hat sich die Bundesanstalt für Arbeit und das Bundesarbeitsministerium zu den Vorwürfen der ARD Redaktion nicht geäußert (also wird das Vorgehen von Amazon geduldet).man kann wohl Arbeitgeber die so viele 1000 Mitarbeiter einstellen (hauptsächlich Leiharbeiter) nicht kritisieren. Die in dem ARD Bericht gezeigten unmenschlichen Bedingungen verstoßen gegen deutsches und Europarecht und sollten strafrechtlich geahndet werden.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie führt die Autoren in ihre Unterkunft, sie erzählt von ihren drei Kindern in Spanien, die sie vermisst, und von der ständigen Unsicherheit, wie lange sie arbeiten darf
    DARF!!!
    wenn es so schlimm wäre hätte sie wohl keine Angst dass sie nicht mehr arbeiten DARF!!!
  8. #8

    Mindestlohn Europaweit und doppelte Mehrwersteuer für Internet-Handel al Ende der Armutmaschine e-commerce

    würde viele Problme lösen. Niemnd muss im Internet bestellen oder buchen, es würde schnell beendet und rettet Arbeitsplätze. Ausnahmenbei der Umsatzsteuer für lokale und in EU/DE versteuernde Unternerhmen, die auch offline ihre Dienste und Leistungen anbieten, wie z.B. den lokalen Ändler, der auch eine Bestell-website betreibt und kein Konzern ist, der außerhalb des Gemeinschaftsgebiets versteuert.
  9. #9

    Schäbig

    Heissa Leiharbeit. Ich wähle keine Partei, die sowas für legal hält. Von SChröder eingeführt, von Merkel und CO fortgeführt. Und ich kaufe bei keiner Firma, von der sowas bekannt wird. Gibt echt Firmen, die sowas nicht machen. Ich zahle da auch gern etwas mehr.