Studiengebühren-Aus in Niedersachsen: Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

dapdRot-Grün in Niedersachsen schafft die Campus-Maut ab, Langzeitstudiengebühren aber bleiben. 100 Millionen Euro müsste das Land den Hochschulen dafür jährlich geben. Die Lösung der designierten Wissenschaftsministerin: Ministerkollegen sollen abgeben.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-883621.html
  1. #30

    Die hält

    Zitat von fredddyy Beitrag anzeigen
    soll 5 Jahre halten? Selten so gelacht.
    Arme Niedersachsen.
    5 Jahre.
    Am Ende mit einer Rekordverschuldung.
  2. #31

    Ich glaube in Niedersachsen hat rot Grün hiermit für die kommende Bundestagswahlen deren Stimmen ins Sand gesetzt
  3. #32

    Zitat von bloßmolwassage Beitrag anzeigen
    5 Jahre.
    Am Ende mit einer Rekordverschuldung.
    Es ist ja schön, dass wir inzwischen gelernt haben, man könne einen Staat langfristig durch Schulden finanzieren. Jedenfalls Teile von uns. Im Nachhinein muss man sich schon fragen, wie man auf so eine absurde Idee kommen kann. Das einzige Problem ist: In ein paar Jahrzehnten werden wir uns wieder dasselbe fragen: Wie kann man nur auf die aburde Idee kommen, man könne einen Staat langfristig durch Sparen finanzieren.
  4. #33

    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    Es ist ja schön, dass wir inzwischen gelernt haben, man könne einen Staat langfristig durch Schulden finanzieren. Jedenfalls Teile von uns. Im Nachhinein muss man sich schon fragen, wie man auf so eine absurde Idee kommen kann. Das einzige Problem ist: In ein paar Jahrzehnten werden wir uns wieder dasselbe fragen: Wie kann man nur auf die aburde Idee kommen, man könne einen Staat langfristig durch Sparen finanzieren.
    Die Kunst ist, die Schulden für die richtigen Dinge zu machen.

    Ob ich 100 Millionen in bessere Bildung, Forschung, Infrastruktur stecke oder damit Pensionen, H4 oder Genderforschung erhöhe, macht eben irgendwann einen Unterschied.

    Habe ich investiert, erhöhe ich damit langfristig meine Einnahmen als Staat, habe ich das Geld konsumiert ist es weg, aber die Ansprüche und Erwartungen bleiben.

    Wahlen gewinnt man natürlich mit konsumtiven Ausgaben.
  5. #34

    Arbeiterkind.

    Ich war ein Arbeiterkind und konnte studieren - Ich hätte nicht srtudiert, wenn es Studiengebühren gegeben hätte. In meinenm bisherigen Arbeitsleben habe ich mehr als 800.000 Euro Steuern gezahlt. Die hätte ich ohne Studium sicher nicht gezahlt. Mit diesem Steuern denke ich, habe ich die Kosten für mein Studium mehrfach zurück gezahlt.
  6. #35

    Zitat von Peter4711 Beitrag anzeigen
    Ich war ein Arbeiterkind und konnte studieren - Ich hätte nicht srtudiert, wenn es Studiengebühren gegeben hätte. In meinenm bisherigen Arbeitsleben habe ich mehr als 800.000 Euro Steuern gezahlt. Die hätte ich ohne Studium sicher nicht gezahlt. Mit diesem Steuern denke ich, habe ich die Kosten für mein Studium mehrfach zurück gezahlt.
    Sie sehen das falsch. Ich gehe mal davon aus, dass Sie Krankenpfleger sind, und mit Ihrem Steuergeld jetzt das kostenlose Studium eines reichen Arzt-Sohnes finanziert wird. Und das ist doch ungerecht!