Schuldenkrise: Spanien brummt Kommunen drastischen Sparkurs auf

Spaniens Regierung startet neue Maßnahmen gegen die Krise: Bis 2015 sollen die Kommunen mehr als sieben Milliarden Euro sparen. Einschnitte in den Regionen und Kommunen sind zum Lösen der Schuldenprobleme unerlässlich. Ihre Verbindlichkeiten belaufen sich auf mindestens 145 Milliarden Euro.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-883735.html
  1. #1

    145

    Milliarden sind doch n Klacks. Das kann man schaffen.
  2. #2

    Klingt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spaniens Regierung startet neue Maßnahmen gegen die Krise: Bis 2015 sollen die Kommunen mehr als sieben Milliarden Euro sparen. Einschnitte in den Regionen und Kommunen sind zum Lösen der Schuldenprobleme unerlässlich. Ihre Verbindlichkeiten belaufen sich auf mindestens 145 Milliarden Euro.

    Spanien brummt Kommunen drastischen Sparkurs auf - SPIEGEL ONLINE
    gut, Kommune.
    Das heisst aber nichts Anderes, als das die Politiker vor Ort jetzt die Drecksarbeit machen sollen und das letzte Hemd der Leute einkassieren sollen.
    Bei uns würde das z.B. Hartz IV, Bücherei, Vereinszuschüsse, Suppenküchen, Fahrgeldzuschuss für Schüler u.s.w. betreffen.
  3. #3

    Noch billiger wäre es natürlich, die Regierungpartei würde ihren geistigen Ahn Franco wieder ausbuddeln und das Land so regieren lassen wie damals. Demokratie kostet nur Geld und stört die Konzerne - also abschaffen.

    Wenn man mal nachliest, dann fragt man sich, was die Regierung da geraucht hat. In Madrid sollen von 57 Stadträten 45 bezahlt und 15 gratis arbeiten, in Barcelona von 41 Räten 32 bezahlt und 9 gratis. Wer das entscheidet? Vielleicht Rajoy persönlich?
  4. #4

    Ja und?

    Spanien passt sein Konsumverhalten seiner tatsächlichen Wirtschaftsleistung an. Man kann nur ausgeben, was man auch verdient hat. Dies gilt auch für die spanischen Kommunen. Deutschlands Kommunen haben ebenfalls über ihre Verhältnisse gelebt, also müssen Hallenbäder scliessen, also sind die Strassen löchrig und die Schulen marode. So einfach ist das. Der Bürger will alles haben, aber Steuererhöhungen solls nicht geben... Geht nicht. Ausgaben müssen durch Einnahmen gedeckt werden.
  5. #5

    Zitat von derbergischelöwe Beitrag anzeigen
    Spanien passt sein Konsumverhalten seiner tatsächlichen Wirtschaftsleistung an.
    Bei einer Arbeitslosenquote von 26% könnte die Wirtschaftsleistung aber offenkundig wesentlich größer sein, wenn man diese Menschen in Lohn & Brot bekäme. Die Wirtschaftsleistung ist schließlich keine fixe Größe.

    Man kann nur ausgeben, was man auch verdient hat.
    Das ist volkswirtschaftlich letztlich eine Tautologie: Die Ausgaben des Einen sind immer die Einnahmen eines Anderen.


    Dies gilt auch für die spanischen Kommunen. Deutschlands Kommunen haben ebenfalls über ihre Verhältnisse gelebt, also müssen Hallenbäder scliessen, also sind die Strassen löchrig und die Schulen marode.
    Also waren die Ausgaben zu hoch oder die Einnahmen zu gering.