Meteoriteneinschläge auf der Erde: Kampf gegen die kosmischen Bomben

APEin lauter Donner, Scheiben bersten, viele Menschen werden verletzt - der Meteoritenabsturz in Russland offenbart die Gefahr, die von kosmischen Flugkörpern ausgeht. Zehntausende Asteroiden kreuzen die Umlaufbahn der Erde. Forscher grübeln, wie sich ein schwerer Treffer verhindern lässt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-883607.html
  1. #70

    Zitat von Liberalitärer Beitrag anzeigen
    Das geschieht täglich, Sie sprechen von den ganz dicken Brocken. Vielleicht entstand sogar so das Leben auf diesem Planeten. Die Frage die sich schon stellt ist, ob der Mensch berechtigt ist einzugreifen, wenn es denn möglich ist oder sein wird. Das bedeutet im Endeffekt die eigene Existenz auch als Art in Frage zu stellen.
    Wenn ich sie richtig verstehe, gehen sie nicht zum Arzt, wenn sie eine Infektion haben, sondern hoffen auf ihr Immunsystem. Bakterien und Viren sind schließlich auch Teil der Evolution, die den Menschen hervor gebracht hat.
  2. #71

    Zitat von JaguarCat Beitrag anzeigen
    Der Tscheljabinsk-Meteor und vor gut hundert Jahren der Tunguska-Meteor sind beide "in der Atmosphäre verglüht" (bzw. zumindest überwiegend verglüht, in dem Sinne, dass nur kleine Bruchstücke zur Erde gefallen sind) und haben dennoch erheblichen Schaden angerichtet. Im Falle von Tunguska wie nach einer Wasserstoffbombenexplosion, zum Glück über weitgehend unbewohnten Gebiet, im Falle von Tscheljabinsk wie eine Atombombe, zum Glück in so großer Höhe (geschätzt 20 bis 30 Kilometer), dass die vom Verglühen ausgelöste Druckwelle zwar erheblichen Sachschaden (abertausende kaputte Fenster) anrichtete, aber keine Brände auslöste und wohl auch keine Gebäude zum Einsturz brachte.

    Was ich sagen will: "In der Atmosphäre verglühen" ist bei großen Meteoren NICHT sicher, sondern, im Gegenteil noch gefährlicher als ein Einschlag. Die Energie wird dann nämlich in der Atmosphäre deponiert, und dann hat man Hitze- und Druckwelle wie nach einer Atom- oder Wasserstoffbombe. Bombt man einen 1000-Meter-Metoriten in viele Teile, die alle einschlagen, dann wirkt das also u.U. noch gefährlicher, als ein direkter Einschlag auf die Erde.

    Der "Dinosaurier-Killer" vor 65 Millionen Jahren war übrigens so groß, dass er erst einschlug, dann glühend geschmolzene Bruchstücke zurück in den Weltraum geschleudert wurden, und dann später wieder auf die Erde zurückfielen, während sich die Erde schon weitergedreht hatte. So wurde praktisch die gesamte Erdoberfläche in Brand gesetzt und eben nicht nur das Einschlagsgebiet selber verwüstet.


    Jag
    Was will Gott uns damit sagen, wenn er Steine auf die Erde schmeißt?
  3. #72

    Zitat von expendable Beitrag anzeigen
    ...da kommt demnächst noch mehr! Komisch nur, das die Dinger so eine Vorliebe für Russland haben...
    wow & hier sieht man einen waschechten Verschwörungstheoretiker...

    denn das hat natürlich nichts damit zu tun, dass Russland das flächenmäßig größte Land der Erde ist - nein es ist bestimmt das geheime Star Wars Programm der USA

    btt: auf absehbare Zeit kann die Menschheit nur hoffen, wie es scheint
  4. #73

    Zitat von KnoKo Beitrag anzeigen
    Hellseherische Kräfte?
    Er spricht von den kosmischen Bomben, die CDU und SPD im Herbst aufeinander abschiessen werden! :-)
  5. #74

    Zitat von cyranodemadrid Beitrag anzeigen
    Das ist nur ein Vorgeschmack auf das, was auf uns wortwôrtlich in den nâchsten Jahren zukommen wird. Ich wette, dass dann alle politischen Differenzen verschwinden.
    Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
  6. #75

    Zitat von derstammtischsagt: Beitrag anzeigen
    oder vielleicht ein Satellit! Klar bei Kometeneinschlag spricht man von höherer Gewalt. Es gibt leider noch keine "Intergalaktische Kometenhagel Assurance" Doch wenn es ein Satellit gewesen wäre, so müsste der Betreiber für die entstandenen Schäden haften. Oder seh ich das falsch?
    Das Loch im Eis naja der Komet hatte wohl am Ende eine größe eines Tischtennisballs. Mal angenommen er wäre durch die hohen Temperaturschwankungen im eiskalten Wasser zerplatzt, so ließe sich durch eine Wasseranalyse gewiss beweisen daß es tatsächlich ein Komet war denn Übereste finden sich bestimmt.
    Aber vom Absturtzbild her, ruften sich mir die Absturtzbilder der Raumfähre Columbia ins Gedächtnis.
    Mal sehn was noch kommt.
    Selbst wenn die gesamte ISS abgestürzt wäre, hätte das keine so spektakuläre Wirkung gehabt. Dazu ist die Masse der Raumstation zu klein und die Geschwindigkeit zu gering.
    Wenn es ein Komet war, dann werden sich ehen keine Überreste finden, da Kometen aus leicht flüchtigen Materialien wie Wasser, Gasen und Staub bestehen. Da aber offenbar Trümmer eingeschlagen sind, wird es eher ein Meteorit gewesen sein, also ein Körper aus festen Materialien.
  7. #76

    Zitat von Hermes75 Beitrag anzeigen
    Das ist aber im Prinzip richtig. Die Wirkung einer Atombombe auf der Erde besteht aus drei Komponenten: Hitze, Druckwelle und Strahlung.
    Im Vakuum des Alls gibt es keine Druckwelle.
    Ionisierende Strahlung interessiert eine Asteroiden nicht. Das All ist voll davon.
    Ob die Hitze eine Wirkung auf den Asteroiden hat, hängt ganz stark von seiner Art ab. Besteht er aus flüchtigen Elementen, so ist die Wirkung groß, jedoch würde er dann sowieso in der Atmosphäre verdampfen.
    Besteht er aus festem Matrial oder gar Metallen, so wärmt die Atomwaffe das Teil tatsächlich nur an.
    Die Gefahr bei einem Asteroiden geht von seiner kinetischen Energie aus. Die kann ein vielfaches einer Atomwaffe betragen. Selbst wenn man es schaffen würde das Objekt mit einer Atomwaffe in kleinere Trümmer zu spalten, so bleit die Summe der kinetischen Energie immer noch erhalten. Sie verteilt sich dann nur aus mehr Objekte.
    Sie haben das richtig beschrieben mit der fehlenden Druckwelle, hier muss tatsächlich wohl Bruce Willis Bohrtrupp anreisen.

    Allerdings wären mehrere kleine Objekte tatsächlich günstiger als ein großer Brocken weil sie eher verglühen und eine größere Oberfläche besitzen.
    Deshalb brennen ja Späne besser als ein Stück .....

    Man hätte eventuell eine Chance den Asteroiden abzulenken indem man ihn rechtzeitig weit genug draußen mit einer Rakete einen kleinen Impuls gibt der wohl kaum meßbar wäre aber die Flugbahn am Ende um die entscheidenden Kilometer verändert.Aber dann müßte er Millionen kilometer noch weg sein ...und da sieht man ihn nicht.

    Könnte mir aber vorstellen wenn man so eine Bombe so gestaltet dass sie auch eine ganze Menge Gas entwickelt und verdampft und damit eine Druckwelle produziert dass es funktionieren kan. Also neben der Bombe noch etwas Wasser mitnehmen und verdampfen lassen.

    Am besten mal die Nordkoreaner fragen, die machen das schon......


    Ansonsten, genießt das Leben und laßt euch nicht von solchen Hypes irre machen.
  8. #77

    Zitat von Kurt Köster Beitrag anzeigen
    Was will Gott uns damit sagen, wenn er Steine auf die Erde schmeißt?
    Langeweile?
  9. #78

    Zitat von Kurt Köster Beitrag anzeigen
    Was will Gott uns damit sagen, wenn er Steine auf die Erde schmeißt?
    Ich habe nur gehört was er vorhin gesagt hat " verdammt schon wieder daneben....ich werde alt."
  10. #79

    Zitat von Kurt Köster Beitrag anzeigen
    Was will Gott uns damit sagen, wenn er Steine auf die Erde schmeißt?
    Gott schmeißt keine Steine auf die Erde!

    Wir sind es doch, die mit unserem "Raumschiff" Erde mit einer Irrsinnsgeschwindigkeit von 107000 Km/h bedenkenlos durch eine Geröllwüste rasen. Es wird Zeit, dass die Grünen dort oben Tempo-30-Zonen einrichten.